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Sit-HappensDE
Sit-HappensDE, Hundeverhaltensberater nSB ®
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 601
Erfahrung:  Hundeverhaltensberater nSB® mit Abschluss und Leiter der Sit Happens - Hundepsychlogischen Beratung. Autor des Ratgebers das Alpha Prinzip - 14 goldene Regeln für Hundehalter.
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Hallo, ich habe einen 3 jährigen Labbi-Mix. Meine Schwester

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe einen 3 jährigen Labbi-Mix.
Meine Schwester hat einen 3 Wochen alten Säugling und ich habe das Gefühl das er eifersüchtig ist. Ich bin selber auch in der 20. ssw und mache mir so meine Gedanken wie ich und meine Familie sich verhalten sollen?
Hallo und willkommen hier bei Just Answer. Ich freue mich darauf, Ihre Fragen zum Thema Hund beantworten zu dürfen.

Was verstehen Sie denn unter Eifersucht? Ein Hund kann "Eifersucht" so wie wir Menschen es verstehen, nicht empfinden. Der Hund ist eher auf sein WOHL aus. Und wenn es natürlich etwas neues in seinem Rudel gibt (Säugling), der mehr Aufmerksamkeit bekommt etc., dann sieht der Hund den Säugling als "Eindringling" der sich an seiner Ressource zu schaffen macht, schließlich bekommt der Hund Futter, Zuneigung, Wasser etc .... von seinem Menschen.

Hund und Säugling / Kind sollten auch niemals allein gelassen werden. Bringen Sie dem Hund bei, dass das Kinderzimmer tabu ist, Kante Zimmertür ist schluss für den Hund, er hat zu warten. Das können Sie auch Ihrem Hund bereits beibringen, umso einfach haben Sie es, wenn Ihr Kind geboren ist.

Ist das Kind mit im Zimmer, dann bringen Sie Ihrem Hund das Deckentraining bei. Er hat auf seinem Platz zu bleiben, bis Sie ihm erlauben aufzustehen.
Dieser Platz sollte sich auch an einem ruhigen Ort befinden, wo der Hund später vom Kind auch nicht immer gestört wird. Der Platz ist sein Rückzugsort.
Bestätigen Sie jedes ruhige, entspannte Verhalten auf dem Platz ruhig mit einem Leckerchen, wenn das Baby anwesend ist. So lernt der Hund das auch das Baby etwas positiv für ihn bedeutet.

Am besten tun Sie bereits jetzt in der Schwangerschaft so, als wäre das Baby da. Vier Wochen lang vor der Geburt ein Bündel vor dem Bauch tragen. Kommt der Hund neugierig an, schickt man ihn weg. Dann verliert er schnell das Interesse. Ist das Baby 14 Tage alt, sollte es der Hund beschnuppern dürfen.

Damit es später zu keinen Problemem kommt, sollten Sie schon ganz früh damit anfangen, Ihrem Kind beizubringen, dass man den Hund weder an der Rute noch an den Ohren ziehen darf. Und das Kind darf später keine Zerrspiele mit dem Hund spielen, so wird vermieden das, dass Tier nicht merkt, dass es stärker ist. Und zu guter letzt, das Körbchen, der Platz des Hundes ist für das Kind tabu. Egal wie interessant der Hund auch ist.

Wenn Sie dies beherzigen, dem Hund immer ruhig und gelassen entgegen treten, ihm signalisieren das alles in Ordnung ist und das Ihr Kind auch zum Rudel gehört, Sie die unsichtbare Grenze am Kinderzimmer ihm beibringen, dann werden Sie ein harmonisches Zusammenleben mit Hund führen können.

Und bitte denken Sie daran, sollte einmal der Hund aggressiv gegenüber dem Kind werden, dann bitte nicht bestrafen! Sonst assoziiert der Hund mit dem Kind etwas Negatives, und wird auch in Zukunft aggressiv reagieren. enken Sie ihn ab, spielen Sie mit ihm, belohnen Sie ihn, wenn er sich ruhig verhält und bringen ihn auf seinen Platz.

Wenn Ihr Hund noch nicht das Deckentraining beherrscht oder nur so halbwegs, hier eine Anleitung wie Sie ihm beibringen auf seinem Platz zu bleiben:

Hierzu richten Sie ihm bitte eine Decke oder ein Körbchen an einem ruhigen Ort ein. Einem Ort wo sich der Hund zurückziehen kann ohne weiter gestresst zu werden. (Dies bezüglich wäre zum Beispiel der Korridor der flasche Platz.)

Haben Sie nun eine Stelle gefunden, bewaffnen Sie sich mit sehr vielen tollen Leckerchen (Fleischwurst oder Käse eignen sich hervorragend). Führen Sie Ihren Hund auf seinen Platz, er kann auf diesem Platz Sitzen, liegen oder stehen. Völlig egal, hauptsache er ist auf seinem Platz. Sobald er darauf ist, loben Sie ihn. Gehen Sie ein Schritt von dem Platz weg und werfen ihn ein paar Leckerchen auf seinen Platz, so machen Sie den Platz ihm schmackhaft.
Legt sich dabei Ihr Hund hin, lassen Sie ganz viele Leckerchen zum Lob zwischen seine Vorderpfoten fallen, dadurch bestätigen Sie nocheinmal das tolle Verhalten Ihres Hundes und das bleiben auf dem tollen Platz.

Weiterhin sollte auf diesem Platz alles super tolle stattfinden. Streicheln, kuscheln, spielen. Einfach alles tolles.

Steht nun Ihr Hund auf und will von dem Platz weggehen, machen Sie wieder einen Schritt auf ihn zu drängen Ihnen mit Ihrer Körpersprache wieder auf seienm Platz. Befinden sich alle 4 Pfoten wieder auf dem Platz wird er überschwenglich gelobt.

Nun entfernen Sie sich immer ein Stückchen weiter weg vom Körbchen, tun etwas anderes im Raum, beachten Ihren Hund nicht, haben ihn aber trotzdem im Auge. Bleibt er auf seinem Platz liegen, belohnen Sie ihn nach gewisser Zeit wieder. Steht er auf, sind Sie ganz schnell wieder bei ihm und sagen ihm körpersprachlich NEIN.

Ihr Hund wird lernen, dass es total toll ist auf seinem Platz zu bleiben und das er sich nicht unnötig stressen und ihnen folgen muss, denn Sie kommen ja zurück und dann passieren gaaanz tolle Dinge.

Stück für Stück verlassen Sie dann allmählich den Raum, tauchen nach wenige Sekunde wieder auf und loben Ihren Hund abermals, wenn er liegen geblieben ist. Die Abwesendheit aus dem Raum, können Sie nach ein wenig Training mal zu mal ein wenig steigern.

Der Schlüssel hier ist KONSEQUENZ. Sein Sie konsequent in Ihren Handlungen und bestehen Sie auf die Durchführung von Kommandos.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Bestehen keine weiteren Fragen mehr, so bitte ich Sie um Bewertung der Antwort, damit meine Arbeit bezahlt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Sascha Berninger
Sit Happens - Hundepsychologische Beratung
www.sit-happens.de


Hinweis zur Online-Beratung:
Bitte haben Sie Verständis dafür, dass eine Online-Beratung keine individuelle Beratung ersetzt. Da ich als Hundetrainer & Verhaltensberater mir kein Gesamtbild des Hundes, des Halters & dessen Umgebung machen kann, kann ich Ihre Frage nur allgemein bezogen beantworten.
Wenn Sie keine Fragen mehr haben, bewerten Sie bitte meine Antwort, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Ich stehe Ihnen gern bei Rückfragen zur Verfügung.


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