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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

Hallo,ich habe einen 1 jährigen Rottweiler aus einem spanischen

Kundenfrage

Hallo,

ich habe einen 1 jährigen Rottweiler aus einem spanischen Tierheim seit 1 Woche! Da er die meiste Zeit seines Lebens im Zwinger gelebt hat, hat sich seine Muskulator leider nicht richtig aufgebaut! Dadurch hat er leider ein paar Hüftprobleme! Jetzt würde ich gerne,, schnell zusehen das er Muskeln an diesen Stellen aufbaut! Wie mache ich das am besten? Kann ich es vielleicht mit extra Futter beschleunigen?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Erneut posten: Noch keine Antwort.
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo ich wuerde Ihnen raten langsam an die Sache ranzugehen, informieren Sie sich was diese Rasse im Durchschnitt frisst, schauen Sie auf Ernaehrung die er auch verarbeiten kann, nehmen Sie keine Abfallprodukte. Weniger ist manchmal mehr, ueberfordern Sie Ihn am Anfang nicht. Steigern Sie Ihre Spaziergaenge, nicht gleich alles wollen. Er hat extrem abgebaut, versuchen Sie Ihn langsam wieder in Schwung zu bringen. Genau so wie eine radikale Verschlechterung seines Zustandes auf Ihn negative wirkt, genau so kann das auch mit dem extrem schnellen Aufbau Ihm schaden. Ich wuerde einen Physiotherapeuten aufsuchen, der zeigt Ihnen wie Sie Ihrem Hund mit dem Muskelaufbau / Körperaufbau am besten unter die Arme greifen koennen. Durch gezieltes Lauftraining, durch Schwimmen, durch Massage, durch Waermewickel. Aber alles muss im Rahmen bleiben, nicht zuviel auf einmal wollen. Mit der Physiotherapie werden Sie die besten und schnellsten Erfolge sehen koennen. Achten Sie viel auf seine Koerpersprache, er sagt Ihnen sehr viel, und vor allem was er gerne mag und was nicht. Nehmen Sie Ihn so wie er ist, wenn er Kontakt sucht und Sie Zeit haben, dann nehmen Sie sich Zeit. Wenn er Ruhe einfordert, geben Sie Ihm diese. Ein Hund schlaeft sehr viel am Tag. Er verbindet Sie auch nicht mit den schlechten Bedingungen die er mal hatte. Fuer Ihn ist alles neu jetzt, und er lernt nur von Ihnen. Alles alte ist Ihm voellig egal. Ein Hund braucht klare JAs und klare NEINs, geben Sie Ihm diese. Mitleid waere der voellig falsche Ansatzpunkt. Es ist wie es ist, wenn Sie so denken, wird Ihnen der Hund es Ihnen auch so danken. Denken Sie "oh mein armer was haben die mit Dir gemacht" wird Ihr Hund unsicher bzw. schaetzt Sie als unsicheren Rudelfuehrer an. Er braucht eine Person die Ihrn durchs Leben fuehrt, machen Sie das fuer Ihn, so schaffen Sie die tollste Bindung zwischen Ihnen beiden. Einschraenkungen bei Fehlverhalten und Freiheiten wenn alles in Ihren Augen OK ist = ERFOLG, Keine Einschraenkung (Strenge) sondern nur Freiheiten = unsicherer Hund. Strenge bedeutet nicht Haerte, keine Gewalt am Hund, aber ich muss mit Ihm je mehr er Fehlverhalten zeigt auch arbeiten / ueben und das geht nur durch Einschraenkung. Hoffe ich kann Ihnen hiermit gut weiterhelfen. Viele Gruesse und alles gute fuer Ihren Kleinen!
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 3 Jahren.
Klar koennen Sie mit Leckerli arbeiten, verteilt ueber den ganzen Tag. Aber ich rate Ihnen lassen Sie Ihn auch was dafuer machen, nicht einfach nur Ihm das Essen hinschmeissen, lassen Sie Ihn auch mal was machen. In der Uebung hat er gleich wieder verschiedenste Bewegungen und das ist doch auch super fuer Ihn. Am Anfang wenn er noch etwas schwach ist, achten Sie darauf das er sich nicht zu arg streckt bzw. zu arg springt, das sollten Sie vermeiden. Er zeigt Ihnen irgendwann von selbst wie hoch und weit er kann :) ...dass muss man nicht ueben, er braucht natuerlich bei Ihnen jetzt auch ein wenig Zeit um die neue Situation komplett zu bewerten und Sie vollkommen zu akzeptieren. Aber je mehr Sie Ihn mit einbinden desto schneller geht das Ganze. Geben Sie Ihm nicht zu viele Freiheiten, er weis das ganz geschickt auszunutzen. Lenken Sie immer ein wenig ein, so haben Sie irgendwann den perfekten Begleiter an Ihrer Seite. Er macht am liebsten das was Sie auch machen, wenn Sie Ihm das ganze in einer ruhigen Art und Weise vermitteln, wird er Ihnen ueberall hinfolgen. Gehen Sie mit Ihm doch mal zum Fressnapf oder Futterhaus und schauen Sie mal auf was er total abfaehrt, was gesundes fuer Ihn, so ein Ochsenziehmer oder anderes stinkiges Zeug, das hilft ebenfalls. Wenn Sie denken das schmeckt Ihm lecker, dann wird er das auch so knacken (essen) und Ihr Kopf und seiner denken das Gleiche (das ist super lecker essen), so nimmt er es nochmal besser auf, das kann auch helfen. Sie kennen das ja von uns Menschen, Kopfsache ist meistens schon die halbe Miete, denk ich positiv, kann das alleine schon helfen. Viele Gruesse
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sie noch mal! Ich muss sagen das mein Rotti ganz anders reagiert wie mein Staff! Ihn habe ich ohne Probleme schon nach 2 Tagen ohne leine laufen lassen können! Er war sofort abrufbar und lernt sehr schnell! Da er erst 1 Jahr alt ist, ist er ein wenig wild aber das ist mir bewusst!


Zudem sollte ich ihnen auch sagen das wir in Spanien leben, nicht in Deutschland, da gibt es leider keine Fressnapf oder ähnlich. Zumindest nicht da wo wir leben!


 


Er ist ein sehr guter und lernwilliger Hund! Manchmal denke ich aber er ist im Kopf noch im Zwinger da er wirklich die meiste Zeit auf der Couch liegt und schläft! Obwohl er hier ständig in den Garten kann!

Experte:  Falvina hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo nochmal! Lassen Sie Ihn nicht immer seinen Kopf durchsetzen. Sie lassen Ihn raus, wenn Sie moechten, nicht wenn er will. Er legt sich auch mal zur Ruhe wenn Sie es wollen, nicht nur wenn er will. Das heisst auch Bindung, der Hund verknuepft das so und so bekommen Sie viel mehr zugriff und er laesst sich sehr leicht abrufen / umlenken. OK Spanien, keine Tiergeschaefte, und kleine Zoolaeden?? Wenn nicht dann zum Metzger, frisches stinkiges, was wir nicht moegen :) Pansen, Ohren sowas oder wenn Sie das nicht moechten Leber usw.. Getrocknet ist natuerlich immer besser, aber bitte nicht kochen, roh fuettern, alles andere geht rein und geht raus ohne das es was hilft. Sie sagen manchmal denk ich er ist noch im Zwinger, dass sagt mir auch viel. Der Hund kann Ihre Gedanken spueren, er kann alles lesen. Gehen Sie auf Ihn zu mit "wieder Choach, der Zwinger hat dich kaputt gemacht" verspreche ich Ihnen er wird es genauso aufnehmen (eine Art Mitleid spuert er, aber das direkte Mitleid kennt ein Hund nicht, da koennen wir nicht in Ihn reinschauen) aber er verknuepft Ihre Gedanken auf jeden Fall mit "oh oh mein Herrchen hat sorgen, dann muss ich mir wohl auch sorgen machen". Es ist schwerer als gesagt, aber denken Sie um, wirklich denken Sie anders, gehen Sie ganz anders in Situationen (vom Kopf/Gedanken/Bauch/Herz) rein. Einatmen, Ausatmen, dann geh ich auf meinen Hund zu, habe ich nicht die innere Ruhe, die Durchsetzungskraft, den positiven Elan. Dann muss ich warten bis meine Gedanken im klaren sind, und so kann dann auch mein Hund verknuepfen und spielerisch lernen. Zu Gassi / Leine laufen wuerde ich neu anfangen, wenn Sie ein Problem haben. Ueben Sie nochmal von neuem, je konsequenter Sie sind desto schneller wird ds was. Ein Hund kann auch lernen das von heute auf morgen, auf jeden Fall sehr schnell, wenn ich Ihm das konsequent beibringe, sich umzustellen. Er will eigentlich nur das machen, was Sie fuer toll finden. Er wuerde sich den ganzen Tag nach Ihnen richten, wenn er denkt "ja Du bist (ein) mein guter Rudelfuehrer". Anbei noch Infos wie Sie es schaffen, dass Ihr Hund mit Ihnen Gassi geht und nicht alleine sein Ding macht.
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 3 Jahren.
So ein Spaziergang enthält unheimlich viele Möglichkeiten, unseren Hunden die Führungsqualitäten von uns Menschen zu beweisen.
Allerdings haben Hund/Mensch zwei Ansichten eines Spaziergangs.
Für uns stellt er eine entspannte Tätigkeit dar, bei der wir einen klaren Kopf bekommen können, für einen Hund dagegen ist es die Hauptaktivität in seinem Tagesablauf.
Unser Spaziergang soll Ihnen die Jagd ersetzten und dieses Bedürfnis ist noch immer ganz fest in Ihren Gedanken verankert.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund beim verlassen der Wohnung schon ruhig ist. Warten Sie zur Not mit dem anleinen bis er wirklich entspannt ist, dies kann schon manchmal etwas dauern. Wenn ein Hund aber beim Verlassen des Hauses schon einen sehr hohen Level hat, dann kann er draußen seine Umwelt nicht richtig genießen und wird mit der Zeit immer unkontrollierbarer und evtl. auch immer unruhiger und hektischer, was wieder mit der Zeit in Aggression münden kann (nicht muss)

Sie müssen dafür sorgen, dass Ihr Hund nicht vor Ihnen läuft an der Leine, auch wenn er ruhig läuft müssen Sie immer zusehen, das er am Anfang, so lange er in der Lernphase ist, neben oder hinter Ihnen läuft.
Dies hat nichts mit Alpha oder Macht zu tun, aber wenn er schon vorne ist, können wir als Mensch wieder nicht richtig reagieren, falls etwas ist und der Hund, vor allem wenn er groß ist, würde uns von den Füßen hebeln.
Außerdem müssen wir als Mensch lernen zu reagieren BEVOR er es tun kann, sonst bleibt uns nichts anderes übrig, als immer auf seine Aktion zu reagieren…wir wollen aber dass er lernt es komplett sein zu lassen und dabei ist es wichtig, dass ich lerne meinen Hund zu lesen und zu handeln, bevor er es tun kann.

Wenn er vor will, weil er etwas gesehen hat, oder er vom Lever schon wieder hochgefahren ist, blockieren Sie ihn mit ihrem Körper. Setzen Sie sich eine unsichtbare Grenze (z.B. Ihr Bein) und diese darf der Hund nicht überschreiten.
Sie müssen ihn aber blockieren BEVOR er diese Grenze überschreiten kann. Einfach zum Hund drehen, machen Sie sich groß. Sobald er auch nur minimal zurückweicht oder Sie ansieht, entspannen Sie sich wieder.

Das hat alles nichts mit Körperkraft zu tun, sondern mit der eigenen Energie und Haltung, sie müssen lernen bestimmt aber ruhig aufzutreten, selbstbewusst, sonst wird ihr Hund immer die Führung übernehmen wollen, weil sie in seinen Augen schwach sind (nicht körperlich sondern mental)

Falls er sehr unruhig ist, bleiben sie stehen und warten wieder, bis er ruhig ist. Reden Sie nicht und bleiben Sie selbst ruhig. Versuchen Sie die Ruhe zu vermitteln indem Sie dem Hund durch "Nichtstun" signalisieren "hier ist gar nichts los".
Wenn er vor läuft und Sie haben es versäumt, bitte stehen bleiben, nicht nach hinten ziehen, das animiert den Hund nur noch mehr zu ziehen.
Wenn der Hund hinter Ihnen läuft verspürt er irgendwann nicht mehr das Bedürfnis die Lage "kontrollieren" zu wollen, egal ob seine absichern von neugieriger Natur sind.
Allerdings müssen Sie hierbei, wie schon erwähnt, 100% Rudelführer sein und der Hund muss dies auch annehmen.
Achten Sie auch darauf, dass er nicht "fixiert" sobald etwas in seinem Blickfeld ist und er starrt drauf, gleich "korrigieren". Entweder kurz "hey" sagen, und sich dabei vor ihn stellen oder ihn kurz an der Seite (Schulter) anstupsen (schnell, kurz aber markant), so dass er aus der Fixierung gerissen wird und sich auf Sie konzentriert.
Falls er sich nach so einer Begegnung nicht beruhigt, bleiben sie wieder stehen und warten Sie so lange, bis der Hund ruhig wird, seinen Sie geduldig, reden Sie nicht oder versuchen den Hund zu beruhigen.
Nie einen unruhigen Hund streicheln und loben.
Bitte nie versuchen den Hund in so einer Situation zu beruhigen oder zu schimpfen, in beiden Fällen bestätigen sie sein Verhalten und es würde von mal zu mal schlimmer werden.
Versuchen Sie immer ruhig und bestimmt aufzutreten, wenn er zu einem Hund hin will, blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, so dass er nicht durch kann, nicht reden, falls Blockierung alleine nicht hilft, wieder kurz in die Seite Stupsen. Wichtig ist, dass er ruhig wird, die Lage muss sich erst entspannen, sonst wird es auf Dauer nicht besser und der Hund läuft im gestressten oder unruhigen Stadium weiter und trifft auf den nächsten Hund. Auch wenn wir Menschen denken, dass er ruhig ist, "sehen" viel nicht, dass der Hund trotzdem noch unruhig ist.
Dies äußert sich manchmal durch Hecheln ohne bestimmten Grund, Kratzen, Schütteln oder Gähnen, dies sind aber nur die offensichtlichsten Anzeichen.
Wenn Sie einen anderen Hund sehen verändert sich automatisch Ihr Gemütszustand (nervös, unruhig), man fragt sich unbewusst "was wird jetzt wieder sein" und das merkt ihr Hund und verknüpft automatisch Ihr Verhalten mit dem Objekt, dass Sie gerade ansehen oder eben versuchen nicht anzusehen. Versuchen sie einen selbstbewussten Eindruck zu machen.
Dies müssen Sie aber immer machen, sobald Ihr Hund merkt, dass Sie unachtsam werden, wird er wieder versuchen nach vorne zu "schießen".
Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass nie zwei sehr unruhige Hunde zusammenkommen, dass kann u.U. sehr böse enden.
Bitte in solchen Situationen nicht laut werden oder schimpfen denn der Hund nimmt unsere menschliche Wut oder Ärger als negative Energie auf und deutet es als Schwäche, somit macht man womöglich auf Dauer das Vertrauen des Hundes kaputt.
Bitte aber auch nicht streicheln oder versuchen zu beruhigen wenn er aufgebracht, nervös oder unruhig ist somit bestätigen Sie sein Verhalten und er würde einfach immer weiter machen.

Beim Gassi ohne Leine auch das Gleiche: Hunde sollten nie alleine einen anderen "Begrüßen" denn das ist ein "Abchecken des Feindes", sozusagen, außer man kennt sich.
Aber auch da ist Vorsicht geboten, denn wie gesagt, kommen zwei unruhige Hunde zusammen, kann eine böse Beißerei zustande kommen.
Wenn Sie einen anderen Hund sehen und ihr Hund ist frei, müssen Sie ihn zu sich rufen und Sie müssen zusammen zu dem anderen Hund und dessen Halter gehen, falls der andere Hund auch ohne Leine ist, müssten Sie sich zwischen Ihrem Hund und den Hund der kommt stellen, so begreift ihr Hund mit der Zeit: mein Herrchen hat alles im Griff und ich muss nichts machen.


Um das sichere Heranrufen zu trainieren, muss man in nächster Zeit mit Schleppleine arbeiten. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Hund keine Gelegenheit mehr bekommt sich selbstständig zu machen.

Je öfters Ihr Hund die Gelegenheit bekommt davon zu laufen, desto schlimmer wird es, da "Jagen" selbst belohnend ist auch ohne Jagderfolg.
Gehen Sie wie folgt vor:

An den Übungstagen packen Sie die Tasche voll mit Hundefutter oder etwas ganz besonderem, das er sonst nicht bekommt. Der Hund soll zeitgleich lernen, beim Gassigehen auf Sie zu achten.

Üben Sie als erstes in Reizarmer Umgebung mit wenig Ablenkung, dann ist die Erfolgsrate größer. Wenn Sie merken, es wird besser, können Sie den Schwierigkeitsgrad erhöhen, Z.B. Hundewiese usw.

Für das Erlernen des Zuverlässigen Herankommens nehmen Sie eine ca 10m Schleppleine und lassen Sie ihn laufen mit einem Kommando wie "los" oder "OK".
Rufen Sie ihn BEVOR die Leine zu Ende ist. Falls er nicht gleich kommt, geben Sie ihm einen leichten Impuls mit der Leine. Falls dies auch nicht hilft, holen Sie ihn wortlos heran.

Bitte nur einmal sein Kommando sagen, sonst lernt er, dass er sich Zeit lassen kann, da Sie ja eh noch einmal rufen. Die Länge der Leine bitte immer variieren.

Läuft der Hund voraus, warten Sie bis die auf den Boden schleifende Leine fast ausgelaufen ist. Bei ca. 8 m rufen Sie klar und deutlich "Hier" (oder ein Kommando, das Sie benützen). Als Alternative auch eine Hundepfeife oder Sie pfeifen selbst. Läuft der Hund weiter, verpaßt er sich den Ruck selber. Sobald der Hund nun Blickkontakt nach Hinten (zu Ihnen) aufnimmt, loben wir ihn herbei.
Wichtig dabei ist, dass Sie den kompletten Rückweg zu Ihnen mit "Fein Hier" loben. dadurch bestärken Sie den Hund in seinem Tun und verknüpfen das Kommando "Hier" positiv. Schließlich wollen Sie später keinen Hund haben, der mit eingeklemmter Rute und aus Angst vor Strafe kommt, sondern einen freudig gehorsamen Hund.

Falls er gleich kommt, geben Sie ihm ein Leckerli (besonders gute) oder sein Lieblingsspielzeug. Wenn Sie nicht zur Hand haben, einfach nur so loben :-)

Lassen Sie ihn dann wieder laufen (mit dem Kommando) usw.

Natürlich müssen Sie auch den Grundgehorsam immer wieder üben.
Diverse Hundeschulen bieten aber auch Anti-Jagd-Training an oder Nasenarbeit wie Man-Trailing.
Eine schnelle Lösung des Jagd-Problems gibt es leider nicht, vor allem weil er ja die "Vorteile" des Davonlaufens schon entdeckt hat.

Hunde merken allerdings sehr wohl, wann er nicht mehr an der Leine ist und das würde er immer schamlos ausnützen.
Beim Abrufen draußen ohne Leine ist es auch unheimlich wichtig, dass der Hund seinen Rang kennt und Sie 100%ig als Rudelführer sieht, ansonsten kann es immer passieren, dass er "Spielchen" spielt und Sie oftmals ignoriert oder nur nach dem vierten Rufen kommt. Setzten Sie Regeln und Grenzen, auch zu Hause, das wirkt sich immer positiv auch nach draußen aus.
Klären Sie also vorher die Rangordnung, falls nötig.

Wenn es gut funktioniert, dann versuchen Sie es ohne Leine, rufen ihn aber schon nach ein paar Metern wieder ab, lassen Sie ihn nicht zu weit weg gehen. Wenn dies nicht richtig funktioniert, dann wieder mit Leine.

Üben Sie aber auch das korrekte Laufen mit kurzer Leine, denn es gehört zu den allgemeinen Irrglauben, dass Hund frei laufen dürfen um glücklich zu sein.
Für Hunde ersetzt das Gassi gehen das Jagen und in einem Hunderudel darf auch nicht jeder alles machen.
Laufen Sie mit dem Hund und er darf dabei nicht vor laufen, er muss hinten bleiben oder neben Ihnen laufen, sonst bekommt er das Gefühl, dass er Sie führt.

Sie können ihn auch an eine Pfeife gewöhnen, diese klingt immer neutral. Denn wenn der Hund merkt, dass wir langsam sauer werden, weil er nach dem zweiten Rufen immer noch nicht kommt, wird er es auch nicht tun, weil er diese Negative Energie nicht einordnen kann.
Eine Pfeife kann nie sauer klingen :-)



allgemeine Infos Rangordnung:

-schränken Sie den Hund auch im Haus ein, er soll nicht die ganz Wohnung für sich beanspruchen können. Fordern Sie auch mal Ruhe ein, schicken Sie ihn auf seinen Platz, oder führen Sie ihn Wortlos da hin (Leine).
-Sie gehen immer zuerst los, beim Gassi, durch Türen usw.
-aufs Sofa/Bett darf er nur NACH Einladung Ihrerseits und muss, wenn Sie dies verlangen auch wieder runter (ohne Ziehen und Zwang
-füttern Sie aus der Hand, falls Sie dies nicht wollen, mischen sie das Futter kurz mit Ihrer Hand durch, dann mit das Futter Ihren Geruch an.
Füttern Sie nur wenn der Hund ruhig ist, zur Not warten bis die Aufregung vorbei ist. Nicht reden, einfach nur warten.
- alle Spiele beginnen und beenden Sie
-Interaktionen gehen immer von Ihnen aus, nicht vom Hund, er darf nicht alleine entscheiden.
-falls er anfängt, wieder Ruhe einfordern, dann dürfen Sie anfangen oder ihn streicheln, loben.
- viele Unterordnungsübungen oder Spiele machen Spaß und stärken Ihre Bindung
-gehen Sie zusammen spazieren, an der Leine, lassen sie den Hund nicht alles machen was er will. Er muss mit ihnen laufen, schnuppern oder markieren ist erstmal Tabu, nur wenn sie es wollen.
-Sie dürfen nicht unsicher wirken und gar zurückschrecken, das nimmt er als Schwäche auf und kann noch schlimmer werden, behaupten Sie ihren Platz.
-Streicheleinheiten nur noch wenn er ruhig und entspannt ist, nicht einfach so den Hund "kuscheln" das ist für Hund nicht natürlich.
Hunde lernen es zu dulden aber nicht immer gefällt es ihnen, da Aufmerksamkeit und Kuscheln in einem Hunderudel verdient werden muss. Schicken Sie ihn weg, wenn er es einfordert, er würde es auch tun indem er knurrt oder sogar beißt.

Wenn Sie unsicher sind, holen Sie sich bitte einen erfahrenen Hundetrainer, der Ihnen hilft, falls Sie nicht zurecht kommen, denn wenn man versucht einen dominanten Hund zu Korrigieren und es nicht richtig macht oder zu viel Stress hat, kann es auch nach hinten los gehen und es wird schlimmer, denn unsicheren oder "schwachen" Rudelführern folgen sie nicht.


Hoffe ich kann Ihnen hiermit gut weiterhelfen! Danke vorab für Ihre positive Bewertung, Bezahlung, Bonus! Viele Grüße nach Spanien und viel Erfolg mit Ihrem treuen Begleiter!
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 3 Jahren.
PS hab ich noch vergessen: Fleisch von der Kuh, kein Gefluegel (zu splittlige Knochen), manchmal aber nicht viel: mal einen Knochen vom Schwein. Mein Geheimtipp: Da wir auch immer auf Hueft- bzw. Muskulaere-Probleme im taeglichen Training mit Kunden bei uns stossen, und auch selber einen Aussie mit diesem Problem haben. Ich selber sage mir immer "Muskelfleisch kriegst Du mein Hund", das bestaerkt mich und meinen Hund nur durch diesen positiven Gedanken (Verknuepfung). "du bekommst Muskelfleisch fuer deinen Muskelaufbau", sag ich mir gedanklich und ein Hund kann nur gut verknuepfen daraus. Ob es Ihm wirklich hilft (helfen kann), kann ich nicht sagen, aber es fuehlt sich gut an mit Ihm das zeigt ein Hund einem schon find ich.

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