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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

Ich habe einen 7 jährigen Dobermann . Es ist mein 4 ter Dobermann!

Kundenfrage

Ich habe einen 7 jährigen Dobermann . Es ist mein 4 ter Dobermann! Er hat weder mich noch sonst jemanden gebissen. Es gab vor 2 Jahren mal ein Vorfall , da hat er mich angeknurrt - wir haben gekämpft - ich hab ihn auf den Boden gedrückt , ihn an der Kehle gepackt und dann losgelassen. Das war's dann - kein Problem mehr danach gehabt. Heute Abend hat er mal wieder nen Igel erwischt und ihn verbellt ! Hab ihn am Genick am Fell gepackt und weggezogen . Dann hat er mich richtig angegriffen und gebissen . Komme gerade vom Krankenhaus . Hab ihn dann wieder zu Boden gedrückt , wie vor zwei Jahren. Er hat sich dann beruhigt, habe ihm über den Kopf gestrichelt, aber irgendwie kein gutes Gefühl gehabt. Als aufgestanden bin ist er wieder gegen mich, ja als ich weglief ist er mir sogar hinterher - gebissen hat er nicht nochmal. Danach war er ruhig , hab ihn mit dem Auto mitgenommen, normalzustand für ihn. Man hat noch gemerkt dass er etwas unsicher ist, haben aber eben - wie immer geschmust . Nun meine frage : ich hatte richtig richtig Angst - habe im Krankenhaus gezittert und hatte keine Ahnung wie das werden wird wenn ich rauskomme. Muss ich Angst haben, dass so eine Situation - die vermeidbar gewesen wäre - wenn ich ihn nicht weggezogen hätte , nun wieder , aber in einer anderen Situation vorkommt?

J Grossmann
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 3 Jahren.

Falvina : Hallo ich möchte Ihnen gerne weiterhelfen. Habe gerade noch vor dem PC gesessen und Ihre Frage / Probleme mitbekommen. Erstens muss ich Ihnen sagen das Sie vor zwei Jahren falsch gehandelt haben. Wenn er Sie angeknurrt hat muessen Sie Ihn nur einschränken, nicht angreifen. Er hat das als Angriff verstanden. Sie muessen sich vorstellen, wenn ein Hund einen anderen Hund an die Kehle geht dann ist das ein ich nenne es mal "Tötungsversuch", genauso ist das für Ihn wenn Sie das als Mensch bei Ihm machen. Runterdrücken und an die Kehle packen ist der falsche Weg. Sie hätten einfach nur auf Ihn zugehen müssen (nach vorne gehen) Ihn blockieren (nicht aggressiv) und haetten Ihn dann einschränken muessen, d.h. einfach nur auf seinen Platz schicken das er zur Ruhe kommt. W,enn das nicht geholfen haette, dann haetten Sie Ihm einfach nur durch Ihre Koerpersprache (nach vorne gehen), am Halsband nehmen, Leine holen, auf seinen Platz bringen muessen und dort sofort anleinen muessen und zusaetzlich keine (wenig) Kommunikation (reden) mit Ihm, hoechstens ein "RUHE" wegen dem anknurren oder ein "SSSSCCCCCHHHHTTTT" dass haette er verstanden und haette aus so einer Situation dann gelernt. Auf den Boden druecken bedeutet fuer Ihn, dass er sich zwar in diesem Moment unterwirft aber Sie damit Ihre Bindung zu Ihrem Hund geschwaecht haben, zusaetzlich wie schon geschrieben hat er den Angriff auf die Kehle als Tötungsversuch wahrgenommen. Das kann und ich denke auch das ist der Grund warum er heute so reasgiert hat. An der Kehle duerfen Sie einen Hund niemals anlangen, das geht schief. Das Verhalten heute war ein reines Beuteverhalten, ich denke er wuerde genauso reagieren wenn Sie Ihm in sein Essen langen (wegziehen), Ihm sein Essen streitig machen? Habe ich recht, zeigt er dort auch extreme Aggression? Er hat eigentlich nur seine Beute (den Igel) verteidigen wollen und hat durch Ihre Handlungen dann falsch reagiert, weil Sie es Ihm leider falsch beigebracht haben. Nach so einer Aktion (Angriff und Biss) muessen Sie Abstand halten, d.h. Sie muessen Ihn einschraenken und Ihn auch mal nicht beachten. Durch das streicheln heute im nachhinein haben Sie Ihn vielleicht sogar noch in seinem Tun bestaerkt und er hat jetzt wieder alles falsch verknuepft, so dass er beim naechsten Mal wieder so reasgieren wird wie Sie es sich weder vorstellen moechten noch vorstellen koennen. Das kann auch schlimmer werden wenn Sie an die Sache falsch rangehen. In Ihrem Fall wuerde ich Ihnen auf jeden Fall empfehlen Ihren Hund nicht am Kopf zu streicheln, wenn Sie schreiben, dass Sie ein schlechtes Gefuehl dabei gehabt haben, denke ich Sie haben Ihn mit einem schlechten Gefuehl gestreichelt (unischer/aengstlich) gestreichelt. Ihr Hund erkennt sofort Ihre Gedanken, er weiss das Sie unsicher sind. Wenn Sie unsicher sind ist Ihr Hund auch unsicher, dass empfindet er als Schwaeche von Ihnen und kann das wiederum ausnutzen, das bedeutet er wird wieder (beim naechsten Mal) Fehlverhalten zeigen, da er nur auf einen Rudelfuehrer hoert der Ihn auch sicher fuehren kann und unsicheren Menschen glaubt er nicht und versucht somit die Sache auf seine Art und Weise zu regeln. Das heisst dann fuer Ihn Angriff, Bellen, Beissen. Sie muessen auf jeden Fall in diesem Berfeich etwas machen, das wird nicht gutgehen wenn Sie versuchen diese Sache mit Ihren bisherigen (versuchten) Mitteln zu loesen. Da muessen Sie umdenken, und jetzt wird es erst richtig schwer, da Sie Ihm es schon zweimal falsch gezeigt haben. Jetzt haengt es an Ihnen Ihm dieses Fehlverhalten wieder abzutrainieren, durch Übungen, Training. Sie muessen Ihre Bindung staerken, Sie muessen viel mit Ihm unternehmen, Sie muessen viel richtig machen (viel richtig regeln), damit er Sie als Rudelfuehrer (Chef) wahrnimmt und auf Sie hoert wenn Sie etwas sagen. Sagen heisst aber nicht viel reden mit dem Hund, Sie muessen mit einem Hund viel mit Ihrer Koerpersprache und wenig Worten beibringen. Wenn Sie viel Reden kommt bei Ihm nur "blablabla" an. Viel Koerpersprache einsetzen, wenig reden, hoechstens ein Laut oder ein Wort. Er braucht klare Regeln, d.h. klare "JA's" und klare "NEIN's" von Ihnen, so dass er auch etwas lernen kann. Ein guter Rudelfuehrer fuer Ihn ist eine Person die Ihn auf der einen Seite einschränkt auf der anderen Seite Ihn in Ruhe laesst. D.h. Einschraenkungen wenn Ihnen sein Verhalten nicht gefaellt und ich nenne es immer Freifahrtsscheine wenn Sie es OK finden wenn er gerade irgendetwas macht. Eine Balance zwischen Einschraenkungen und Freifahrtsscheinen ist das Erfolgsrezept einer guten Bindung. Wenn Sie Ihn nicht einschraenken und immer lassen, dann sind Sie in seinen Augen auch kein guter Rudelfuehrer. Das geht in de Wohnung schon los, und hat nicht direkt etwas mit draussen zu tun. Ein Hund muss nicht den ganzen Tag frei in der Wohnung rumlaufen, man sollte Ihn auch mal Raumtechnisch einschraenken, nicht in jedes (alle) Zimmer lassen wie immer, draussen mehr mit der Leine arbeiten das kann schon helfen. Er braucht auf jedenfall jemanden der Ihm zeigt wie er sich in gewissen Situationen verhalten muss, und das erreichen Sie nur indem Sie Ihn nicht alles was er moechte machen lassen. Sie duerfen auch nicht wenn Sie sauer sind, genervt sind, gestresst sind versuchen Ihren Hund etwas beizubringen. Sie muessen Ihre Ruhe finden, nur dann kann er seine Ruhe finden um irgendwann richtig (anders) sich zu verhalten. Wenn Sie Ihre Meinung durchsetzen moechten und Ihm sagen moechten das Ihnen etwas nicht gefaellt und das regeln wollen, dann bevor Sie in eine Situation gehen immer daran denken, dass wenn Ihre Koerpersprache "NEIN" sagt dann muss auch Ihr Gedanke "NEIN" sein. Beispiel: Er macht in darf Wohnung etwas was Sie nicht moechten, dann gehen Sie auf Ihn zu, setzen zusaetzlich ein "SSSCCCCHHHTTT" ein zeigen z.B. mit Ihrem Finger auf seinen Platz das er sich dort hinlegen soll, dann muss er sich dort hinlegen. Macht er das nicht nehmen Sie Ihn am Halsband und bringen Ihn auf seinen Platz. Nur einmal "SSSCCCHHHTTT", wenn er nicht beim ersten Mal hoert, sofort reagieren und Ihn auf den Platz bringen. Draußen mit dem Igel z.b. haette ich die Haende weggelassen, gehen Sie auf Ihn zu, setzen Sie ein "HHHHEEEEEYYYY" ein und versuchen Sie Ihn mit dem Knie zu blockieren, machen Sie sich breit und ziehen Sie Ihn am Halsband (nicht am Genick oder irgendwo am Fell) aus der Situation und gehen Sie sofort mit Ihm rein. Ich kann jetzt natuerlich schlecht einschaetzen wie gross sein Aggressionspotential ist, vielleicht klappt das auch nicht mit dem Halsband, weil er zu aggressiv ist, aber dann duerfen Sie nicht ohne Leine Ihren Hund im dunkeln laufen lassen. Das Problem in dieser Situation ist eigentlich, bevor er den Igel sieht haetten Sie schon laengst eingreifen muessen weil Sie den Igel zuerst sehen haetten muessen. Wenn er nach vorne (auf den Igel) stuermt ist es eigentlich schon zu spaet und dann hilft Ihnen nur noch die Leine um schnell aus dieser Situation zu kommen. Er braucht dann statt der Beute (Igel) eine Alternative, d.h. Sie schnalzen mit der zunge z.B. oder klatschen in die Haende und versuchen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und dann machen Sie etwas, gehen schnell irgendwo anders hin, joggen mit Ihm, machen eine Uebung mit Ihm oder gehen komplett aus der Situation zeigen Ihm, dass das mit dem Igel ein Fehlverhalten war ziehen Ihn an der Leine in die Wohnung und machen Ihn mit der Leine an seinem Platz fest. Bei Aggressiven Hunden kann das alles aber (da Sie auch schon ein paar mal falsch gehandelt haben) nach hinten losgehen, Sie muessen das jetzt in die richtige Bahnen lenken, und wenn Sie sich unsicher sind, wenn Sie aengstlich sind muessen Sie das unbedingt lassen, dann koennen Sie das nicht regeln, er nutzt Sie vollkommen aus und keiner kann Ihnen dann sagen wie er reagieren wird. Es ist schwer, Sie muessten jetzt von heute auf morgen alles richtig machen, so dass er Sie endlich versteht, das er eine staerkere Bindung zu Ihnen spuehrt, nur so wird er Ihnen folgen und gehorchen. Ich empfehle Ihnen fast einen Hundetrainer vor Ort, der sich das Aggressionsverhalten direkt vor Ort anschaut, da ich nicht moechte, dass Sie nochm al gebissen werden bzw. angegriffen werden. Sie muessen bedenken wenn Ihre Koerpersprache "NEIN" sagt (Sie gehen nach vorne und wollen Ihn einschraenken, aber Ihr Gedanke (Kopf, Bauch, Herz) sagt nicht NEIN sondern "oh oh hoffentlich greift er mich nicht an", dann wird er Sie angreifen. Er riecht alles, er spuert alles wie Sie denken, er nutzt die menschlichen Schwaechen regelrecht aus. Das meine ich mit unsicheren Rudelfuehrer, Ihr Hund wird einem unsicheren Rudelfuehrer folgen, er wird nicht machen was Sie moechten wenn Sie zwar vor gehen und NEIN sagen aber Ihre Gedanken da nicht mitspielen. Ihre Koerperhaltung und Ihr Gedanke muessen im Einklang sein, wenn das nicht der Fall ist haben Sie keine Chance. Unsicheren / aengstlichen Menschen folgen Hunde nicht, dann versucht Ihr Hund das auf seine Art und Weise zu regeln und auf huensdisch heisst das dann leider, knurren, bellen, beissen. Streicheln Sie Ihren Hund nicht ueber den Kopf, wenn alles toll ist und er lange Zeit kein Fehlverhalten zeigt dann koennen Sie Ihn streicheln. Streicheln Sie einen Hund nur wenn er zu Ihnen kommt, nie auf einen Hund zugehen und Ihn streicheln. Er muss kommen, Streicheln ist fuer einen Hund kein normales Verhalten, auch das muss man Ihm lernen. Wenn Sie Streicheln empfehle ich Ihnen, nie mehr bei einem aggressiven Hund am Kopf (solange Sie das Problem nicht geregelt haben), Streicheln Sie sanft mit der flachen Hand ueber den Ruecken bzw. ueber die Seite, oder sanft mit der flachen Hand von der Brust Richtung Vorderbeine. Schuetzen Sie sich lieber selbst und lassen Sie das mit dem Kopf. Aber das wichtigste ist das Sie in Ihren Situationen sicher auftreten, gehen Sie nicht gestresst, genervt zu Ihm und versuchen etwas zu regeln. Kommen Sie erst zur Ruhe, d.h. einatmen / ausatmen, Ruhe finden, un
Falvina : und dann erst auf Ihren Hund zugehen und versuchen etwas zu regeln. Bedraengen Sie Ihn auch niemals wenn Sie auf Ihn zugehen er braucht immer ein Schlupfloch wenn Sie nicht wissen wie er reagiert, d.h. draengen Sie Ihn nicht in eine Ecke, lassen Sie Ihm immer die Chance das er wenn er aus der Situation fliehen will und Aggression zeigt, das er einen Ausweg hat, sperren Sie Ihn nicht, blockieren Sie Ihn nur wenn er entspannt ist. Achten Sie auch auf seine Koerpersprache, die verraet Ihnen sehr viel. Gesenkter Kopf, Ohren, gebueckte Koerperhaltung, Schwanz. Sie muessen seine Sprache achten, nicht jedes Schwanz wedeln z.B. ist immer ein freundlich gemeintes Schwanzwedeln. Angst sollten Sie auch wenn es sich schwer anhoert keine zeigen, wie gesagt fuer Ihn heisst das "aha Herrchen zeigt Schwaeche, ok dann regel ich das mal auf meine Art und Weise". Versuchen Sie Ihre Bindung zu Staerken machen Sie viel mit Ihm, Uebungen, Training, Joggen, Radfahren. Ich wuerde bei aggressiven Hunden auf jeden Fall Zerr- und Beiss-Spiele weglassen, machen Sie nichts mit Ihm, wo sein Jagdtrieb noch mehr gestaerkt wird, lassen Sie so etwas sein. Keine Spasskaempfe, kein Spielzeug auf dem er rumkauen kann. Wenn ein Hund sich freiwillig vor Ihnen sich hinlegt koennen Sie Ihn unterwerfen lassen, dass heisst Sie halten Ihn wenn er auf den Ruecken liegt am Bauch/Brust mit der Hand fest, schauen Ihn nicht in die Augen und lassen nicht los, bis er voellig entspannt ist. Aber das bitte nur machen wenn Sie sich in Ihren Aktionen voellig sicher sind, sowas ist auch nicht ohne und ich muss wieder sagen Sie duerfen da nichts falsch mach und ich muss Ihnen fast einen Hundetrainer vor Ort empfehlen. Bauen Sie nie einen direkten Blickkontakt zu einem Hund auf, beobachten Sie Ihren Hund (einen Hund muss man immer im Auge haben) aber schauen Sie Ihm nie direkt in die Augen, auch das versteht er als Bedrohung. Sie muessen auf jeden Fall lernen zu regeln, fuer Ihn zu regeln so dass er Ihnen folgt und erst Kontakt zu Ihnen aufnimmt und Sie abfraegt ob Sie das jetzt fuer Ihn regeln oder ob er eine Situation regeln soll. Die Gewalt muessen Sie unbedingt weglassen, sonst wird das mit Ihnen beiden boese enden, auch wenn es fuer den Moment so ausschaut als ob sich das erledigt hat, Sie haben ja heute slebst gesehen was nach zwei jahren passiert ist, stellen Sie sich mal vor er Verknuepft durch die heutige Situation durch das was Sie demnaechst mit Ihm ueben / lernen wieder alles falsch und dann kommt Ihm mal ein Kind falsch ueber den Weg und er ist nicht angeleint und versucht dann wieder auf huendisch eine Situation zu regeln. Das koennen Sie nicht verantworten, und ich denke Sie haben durch diese Situation (Schmerz/Angst) mitbekommen, dass das der falsche Weg war, den Sie versucht haben. Einschraenken drinnen und draussen, keine Angriffe mehr gegen Ihn, kein runterdruecken. Eigentlich moechte ein Hund nur das machen was sein Herrchen/Frauchen macht man muss Ihm nur alles zeigen, man muss in sozialisieren. Ein Hund muss nicht den ganzen Tag in der Wohnung frei rumlaufen ein Hund muss nicht draussen frei rumlaufen, Ihm wuerde es vollkommen reichen wenn er 1m Leinenfreiheit bei Ihnen zum Gassi (Kacke/Pipi) hat, wenn Sie Ihn richtig fuehren will er gar nichts anderes, weil er vollkommen zufrieden mit seinem Rudelfuehrer ist. Aber im Moment hat er keinen Chef/Rudelfuehrer und darum versucht er Ihnen diese Position streitig zu machen. Das muessen Sie aus meinen Informationen rauslesen und immer daran denken. Keine Einschraenkungen = Keine Fuehrungsqualitaet und somit versucht der Hund das ganze auf huendisch zu klaeren. Ich hoffe ich kann Ihnen mit meinen Informationen gut weiterhelfen. Viel Erfolg, viel Kraft, viel Durchsetzungsvermoegen, etwas Strenge (Keine Haerte, keine Gewalt), etwas Freiheiten (nur wenn er lieb ist) und Sie werden sehen er wird Sie in Zukunft mit ganz anderen Augen sehen. Wenn Sie mit Ihrem Hund etwas machen moechten oder er Ihnen gehorchen soll, gehen Sie auf Ihn zu machen Sie sich klein (gehen Sie in die Hocke), kein Blickkontakt und dann versuchen Sie das ganze erst. Stellen Sie sich nicht vor Ihn und beugen Sie sich nach vorne, auch das versteht er falsch und nimmt es womoeglich falsch auf und fuehglt sich angegriffen.
Falvina : Da ihr Hund auch dominant ist und schon gebissen hat würde ich mir auf jeden Fall Professionelle Hilfe holen, erfahrene Hundetrainer die "Problemhunde" lesen können, werden das Problem vor Ort sehen können und dementsprechend handeln, was ich von hier aus leider nicht kann.Versuchen Sie allerdings folgendes:-grenzen Sie den Hund auch in der Wohnung ein, lassen Sie ihn nicht überall rumlaufen. Nehmen Sie zur Not auch eine Leine. Eine gute Übung hierzu: Nehmen Sie im Haus den Hund an der Leine und führen ihn WORTLOS auf seinen Platz. Wenn er wieder runter will, blockieren Sie ihn mit Ihrem Körper, bleiben sie ruhig und bestimmt und reden Sie nicht. Bei dominanten Hunden muss man etwas länger warten aber schon sehr bald werden sich alle Tiere fügen und liegen bleiben, Sie müssen dies allerdings ruhig machen ohne Hektik, sonst klappt es nicht. Sie müssen Ruhe vermitteln.Diese Einschränkungen im Haus können Sie überall machen und Sie müssen dabei nicht reden, bei den dominanten wie gesagt, müssen Sie natürlich mehr arbeiten.-Zum Futter:Sie müssen klarstellen, dass alles, was im Haus ist erstmal Ihnen gehört. Gehen Sie mit Leine zum Napf, will er gleich drauf los, bleiben Sie stehen, blockieren ihn zur Not wieder. Falls er nicht beeindruckt ist, berühren Sie ihn kurz aber markant an der Schulter (wie ein kleiner Schubser), Sie können auch ein Geräusch dazu machen wie "Tsch" oder "Hey", aber mehr nicht.ER darf erst zum Napf, wenn er ruhig ist.Des weiteren:Legen Sie Trockenfutter auf den Boden und warten wieder bis der Hund ruhig ist. Lassen Sie ihn dann ein paar aufsammeln und blockieren Sie ihn wieder wenn er aufhören soll. Sie bestimmen die Menge, die er essen darf. Beanspruchen Sie es für sich. Wenn er wieder ruhig ist, bekommt er wieder etwas...und immer so weiter.-Spaziergangimmer nur das Haus verlassen wenn der Hund ruhig ist, das muss jeder Hund lernen denn einen unruhigen Hund kann man nie richtig Gassi führen. Nehmen Sie die Leine so kurz wie mölich, und lassen Sie ihn nie vor gehen, versuchen sie ihn hinten zu lassen, wenn er vor will, nicht an der Leine nach hinten ziehen sondern wieder blockieren (nach hinten ziehen bedeutet für den Hund noch mehr zu ziehen).Falls blockieren wieder nichts bringt, wieder berühren. Bei sehr aktven Hunden hilft es auch, wenn man erst einmal Zick-Zack läuft, so kann man Energie abbauen und gleichzeitig muss er lernen sich zu Konzentrieren:Lassen sie ihm ca ein Meter Leine, er geht vor, sie drehen um, er geht nach links, sie gehen nach rechts usw. Das ist auch für Sie sehr anstrengend aber so lernt ihr Hund, dass er nicht immer das machen kann was er will. Diese Übungen müssen Sie wahrscheinlich jetzt sehr oft machen und über einen längeren Zeitraum, denn für Rangordnungs Probleme gibt es leider keine schnelle Lösung.Hunde die denken sie seien Rudelführer werden sich erstmal gegen solche Korrekturen auflehnen, evtl. bellen, knurren oder ganz wildes Theater an der Leine machen. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Ziel abbringen, je nachdem wie dominant ihr Hund ist und wie groß Ihr Wille zur Veränderung, wird es dauern, bis er sich fügt.Versuchen Sie ruhig zu bleiben wenn er knurrt, Sie müssen versuchen nicht zurückzuweichen, sonst hat er sein Ziel erreicht, behaupten sie ihren PlatzBei sehr aggressiven Hunden bitte aber unbedingt einen Profi mit zu Hilfe nehmen, denn bei falschen und unsicheren Korrekturversuchen kann es auch passieren, dass der Hund Sie verletzen könnte.Es gibt eine nette DVD zu dem oben beschriebenen, meiner Meinung ziehmlich gut erklärt:http://www.amazon.de/Doppel-DVD-Seminar-Respekt-verschaffe-meinem/dp/B005X92MHC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1321518967&sr=8-1vom Michael PlotzkiWenn Sie noch Fragen hierzu haben bitte noch einmal auf "Antworten" drücken (kostenlos)Einstweilen viel Erfolg
Falvina : Ich hoffe Sie sind zufrieden mit meinen Informationen. Danke vorab fuer Ihre positive Bewertung, so dass just Answer meinen Aufwand bezahlt. Viel Erfolg Ihnen beiden, und bitte wenn Sie unsicher sind holen Sie sich bitte Hilfe, ich trainiere ungefaehr 2x in der Woche mit aggressiven Hunden, trauen Sie sich nicht zuviel zu wenn Sie in Ihren Aktionen nicht 100% sicher auftreten! Liebe Gruesse! ...und Gute Nacht
Falvina : Bitte bewerten Sie meinen Zeitaufwand mit den erhaltenen Daten, die für Sie sehr hilfreich sind. Ich habe sehr viel Zeit für Sie investiert. Fairerweise sollten Sie das beachten. Danke und Viele Grüße!
Falvina : Unfairer Kunde, keine Rückantwort! Wollte nur Informationen, schnelle Informationen ohne Bezahlung!

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