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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6890
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Partner und ich haben

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Partner und ich haben einen zwei jährigen Jack - Russel - Terrier und einige Probleme mit ihm.
Sein verhalten beim Spazieren gehen wenn er auf andere Hunde trifft das es keinen Spaß macht mit ihm spazieren zu gehen und man sich schon strecken aussucht wo nicht viele Besitzer mit ihren Hunden Spazieren gehen.
Unter anderem macht er auch ins Haus was natürlich sehr unangenehm ist.
Was können wir tun
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dr.M.Wörner-Lange :

Lieber Nutzer,

Dr.M.Wörner-Lange :

ihr Hund ist jetzt gerade erwachsen mit 2 Jahren- und versucht nun draußen die Führung zu übernehmen- gerade als junger Rüde wittert er natürlich überall Rivalen. Das "ins Haus machen" kann Stress bedeuten- aber eher noch Markierverhalten sein.

Dr.M.Wörner-Lange :

Ich würde daher unbedingt dazu raten, ihn kastrieren zu lassen- dann sind vermutlich die Hauptprobleme vermindert oder gelöst.

Dr.M.Wörner-Lange :

Als alternative zur Op gibt es die chemische Kastration- da wird dem Hund ein winziger Chip unter die Haut gespritzt- diese "Kastration" hält ca 6 Monate.

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.

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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.
Zusätzlich dazu ist es gerade bei den häufig sehr selbstbewußten Terrieren wichtig, immer wieder die Rangordnung klarzustellen- dazu auch
hier die wichtigsten Tippps für eine Umerziehung draußen, damit er aufhört, auf andere Hunde aggressiv zu reagieren:
Um das Gepöbe zu verhindern, hilft nur eins:
Sie müssen den Hund
 BEVOR er abdreht und sich aufregt auf sich konzentrieren -mit Ansprache,
Spielzeug, Lecker. Bei Terriern eignet sich besonders gut ein Quitschie.Das alles klappt anfänglich nur auf eine SO grosse Entfernung zu anderen Hunden, das
 Aufregen für ihn uninteressant ist, weil die "Gefahr" zu weit weg ist- und Futter und Sielzeug so interessanter sind.
Bitte schon handeln und Entfernung aufbauen bEVOR der HUnd fixiert, zieht oder steiff wird.
Klappt das, in kleinen Schritten weiter üben, bis er Sie immer 
interessanter findet als
die " Feinde", dann können Sie langsam die Entfernung im Lauf von Wochen 
verkleinern.
Ruhe und Konsequenz sind dabei sehr wichtig.
Wichtig ist es auch, wie erwähnt-an der Rangordnung zu arbeiten, damit er Sie immer wirklich ernst nimmt-dann hilft auch draußen zusätzlich ein scharfes NEIN, bevor er anfangt zu pöbeln.
An der Rangordnung können Sie arbeiten, indem Sie dem Hund
 keine Privilegien lassen-z.B. bestimmt NIE der Hund wann gespielt, gearbeitet,
geschmust wird (er darf nichts einfordern) und vorher muss der Hund ein Unterordnungskommando (freundliche
Stimme) befolgen.
Sie bestimmen Anfang und Ende eines Spieles und packen das
Spielzeug weg(Beute!).

Es gibt keine erhöhten Liegeplätze, und SIE gehen zuerst
durch eine Tür.

Futter gibt es nur aus der Hand-oder Sie halten den Napf .
Gut hilft auch, wenn der Hund sich das Futter erarbeiten muss-z.B. draußen für kleine Aufgaben.
Gehen Sie NIE mit einem satten Hund los.

Beherzigen Sie diese Grundlagen, wird Ihr Hund schnell besser auf Sie
 hören wenn er /bevor er abdreht-und auch nicht mehr ins Haus machen.
Pflanzlich unterstützend zur Entspannung können Sie diese Umerziehung, indem Sie ihm Rescuetropfen geben: immer 30 Minuten vor dem rausgehen.

Viel Erfolg.

Haben Sie noch weitere Fragen?
ich antworte gern nochmal.
Sonst bitte den Click auf ein Positiv oder Neutral Smiley nicht vergessen, da nur so meine Arbeit von Just Answer an mich bezahlt werden kann.
viele Grüße
Dr.M.Wörner-lange Tierärztin Verhaltenstherapie www.problem-tier.de


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