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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6749
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Meine zwei Jahre alte Labrador-Hündin kann man kaum halten,

Kundenfrage

Meine zwei Jahre alte Labrador-Hündin kann man kaum halten, wenn sie andere Hunde sieht, zieht immer an der Leine und schnüffelt ohne Ende. Wenn ich sie rufe, kommt
sie nicht oder will spielen.
Im Hause gehorcht sie auf's Wort und ist ganz lieb.
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.

Lieber Nutzer,

Üben sie das Fußgehen zuerst anruhigen Orten ohne Ablenkung.

Sie geben das Komanndo und zeigen ihr vorher ein Leckerli. Geht sie dann neben Ihnen (weil er das Lecker haben will) VIEL mit der Stimme Loben und füttern. Anfangs viel, je besser sie wird um so weniger Lecker.

Zieht sie,SOFORT stehen bleiben und NEIN sagen. Bleiben Sie so lange stehen, bis sie sich zu ihnen umdreht/zu Ihnen kommt.Klappt das nicht sofort, stellen Sie sich vor Ihn bis er ganz ruhig ist. Erst dann wieder Lecker zeigen

dann ansprechen und weitergehen.

Mit dem Lecker dürfen Sie sie nicht locken, wenn sie schon zieht, dann belohnen Sie das Ziehen. (Hunde verknüpfen immer, was innerhalb 1-3 Sekunden gleichzeitig passiert.

Prescht sie trotzdem wieder vor, blockieren Sie sie auch zusätzlich mit dem Knie,sagen NEIN , warten ab bis sie ruhig ist und machen weiter. Sie muss merken, das es nicht weiter geht, wenn sie zieht und rumstresst.

Ein Hund tut immer nur, was sich für ihn lohnt.

Geht's es nicht vorwärts wenn sie zieht, aber Lob und Lecker für "Nicht Ziehen " neben Ihnen, wird sie ihr Verhalten schnell ändern, wenn Sie konsequent und geduldig bleiben.

Möglicher Weise wäre es ratsam, für die nächste Zeit ein Halti zu benutzen-um Ihnen den "Weg" zu erleichtern und der Umerziehung mehr Nachdruck zu verleihen.

Bitte keine Flexi benutzen für die Umerziehung. Eine ganz normale Leine und eine Schleppleine ist dafür am besten geeignet -und ein Halsband, kein Geschirr.

Den Rückruf würde ich in den nächsten Wochen nur an einer langen Schleppleine üben-immer mit Belohnung für kleine Erfolge. Kommt sie auch hier nicht, einfach mit ihr an leine zurückgehen/umdrehen und erneut rufen und belohen, dass klappt immer.Je sicherer der Rükruf wird, um so mehr Leinenfreiheit bekommt sie- bis es so gut klappt,dass sie erst an fallen gelassener Schleppleine- dann wieder frei üben können.

Viel Erfolg!

Haben Sie noch Fragen? Ich antworte gern nochmal.

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sehr freuen

Dr.M.Wörner-Lange Tierärztin Verhaltenstherapie

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.

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Dr.M.Wörner-lange

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