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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7095
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, seitdem wir umgezogen sind, haben meine beiden fast

Kundenfrage

Hallo, seitdem wir umgezogen sind, haben meine beiden fast 3 und 4 jährigen Zwergschnauzerrüden beinahe täglich eine heftige Beisserei, in der alten Wohnung war das vorbei, bis als der neue mit knapp neun Monaten vor zwei Jahren dazukam. Danach war es geregelt. Ich denke, es sind Revierkämpfe, weil sich hier wieder jeder von ihnen neu behaupten will, nur keiner gibt dann nach, bis beide nicht mehr können, es geht wirklich bis aufs Blut, und eigentlich tut es mir sehr leid. Wenn es losgeht(als wenn man einen Schalter umlegt), nicht vorrausehbar, haben wir schonmal versucht beide zu trennen, was aber nicht viel bringt. Die sind dann völlig auf sich fixiert, und es endet auch schon öfter mal blutig. Ich bin da mit meinem Latein am Ende-----------oder hilft da bei einem nur die Kastration?
Vielen Dank R.Loth
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,
Ja, ich denke sicher auch, dass es sich bei den Beißereien um terroriales Verhalten
handelt- und das hier in der neuen Umgebung die Rangordnung zwischen den Beiden nicht geklärt ist und es aus diesen Gründen zu den "Revierkämpfen" kommt.
Da reicht dann der kleinste Anlaß -den wir Menschen oft gar nicht so schnell mitbekommen können- und die Beißerei geht wieder los.
Meist wird es dann von mal zu mal schlimmer, weil sich zwischen den beiden schon
eine extreme Rivalität aufgebaut hat.
Auch wenn eine Kastration nicht direkt Einfluß hat auf territoriales Verhalten, so kämpfen doch kastrierte Rüden i.d.R. viel weniger und sind auch deutlich weniger schnell erregbar und ruhiger.
Wichtig ist, dass Sie UNBEDINGT BEIDE gleichzeitig kastrieren lassen- sonst besteht die Gefahr, dass der unkastrierte aggressiv(er) wird.
Eine Garantie gibt es natürlich nicht, aber in jedem Fall würde es Ihnen und den Beiden eine Chance geben, ruhiger miteinander zu leben.
Um diese Chance zu nutzen, würde ich die Beiden nach der Kastration unbedingt 3-4 Wochen trennen,wenn es irgendwie möglich ist- (solange kreisen etwa die Hormone noch im Blut), und nur zusammen lassen (anfangs auf einige Meter Entfernung, jeder wird von einer Person beschäftigt))
- wenn gleichzeitig etwas Tolles für beide passiert: ein Spiel, Fütter,Spaziergänge mit Beschäftigung.Diese Übungen können Sie täglich mehrmals machen, sobald einer knurrt, wieder trennen. So lernen sie zusätzlich schnell, das tolle Sachen nur passieren, wenn sie brav sind.
So kann ein neues "Miteinander" in wenigen Wochen aufgebaut werden, denn
Sie lernen dabei, den anderen mit etwas positivem zu verbinden und können die
Aggression vergessen.
Unterstützend würde ich den beiden dann Bachblüten geben: Rescue-Notfalltropfen aus der Apotheke : 3-5mal täglich 5 Tropfen oder auch Johanniskraut: 250mg Kapseln 2-3mal täglich. Hier tritt die volle Wirkung allerdings erst nach ca drei Wochen ein.
Dies Kombination von OP und speziellem Training und leichter, pflanzlicher Medikation ist eine gute Chance für ein zukünftig friedlicheres Miteinander.
Alles Gute und viele Grüße
Dr.m.Wörner-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie/-Training
www.problem-tier.de
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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
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