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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6745
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe einen Chihuahua, der es nicht schafft alleine

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe einen Chihuahua, der es nicht schafft alleine zu sein, ich habe früher den Fehler gemacht, und ihn überall mitgenommen, Problem ist folgendes, wenn ich jetzt aus dem Haus gehe (Mietwohnung) fängt er so lange an zu quietschen und zu bellen, bis ich wieder zurück bin, wie kann ich das abstellen.

m f g

engel
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.
Lieber Nutzer,
leider funktioniert so ein "Allein-Bleib-training" wirklich nur in sehr kelienenSchritten, besonders , da Sie ihn ja bisher immer mitgenommen
haben.
Das Training, das Sie begonnen haben, ist genau richtig-weiter so-hier noch einige weiterführende Tipps dazu:
- immer nur einen müden Hund allein lassen
-niemals zurückkommen wenn der Hund noch
 bellt-warten bis er leise ist, sonst ist es für ihn eine Verstärkung/Belohnung seines Verhaltens.


- Üben Sie in kleinen Schritten-anfangs Minuten- das er auf seinem Hundeplatz bleibt, wenn Sie es möchten.(notfalls vorübergehend anbinden). Geben Sie ihm dazu einen Kauknochen und geben Sie ihn wieder frei, solange er noch ruhig ist.
Als Belohnung ein Superlecker und den Knochen wegpacken.
Klappt das, können Sie kurz das Zimmer verlassen
So können Sie langsam-über Wochen- die Zeitdauer Ihrer Abwesenheit ausbauen.
-nie schimpfen oder trösten beim bellen, das wirkt ebenfalls als verstärkende 
Zuwendung.


- Weggehrituale üben ohne wirklich weg zugehn: also Schlüssel, Tasche, Jacke
nehmen als wolle man weggehen - und doch dableiben.
So werden diese Handlungen nicht zu einem Angstsignal der bevorstehenden
Trennung.



Leider gibt es keine schnelle Lösung, je langsamer Sie
 vorgehen und je geringer anfangs die Zeit der Trennung ist, um so schneller
 haben sie langfristig Erfolg.


Für die Übergangszeit würde ich raten den Hund einen Hundesitter zu engagieren
 oder eine Hundestagesstätte zu versuchen, viele
 Hunde gehen sehr gern dorthin.

Denn erst wenn Ihr Hund durch die Übungen in kleinen, langsam ansteigenden Zeiträumen eine Stunde ruhig allein
 bleibt (das kann leider Wochen dauern) können Sie auch längere Zeit 
wegbleiben.

Strafmaßnahmen (z.B. Antibellhalsbänder) helfen nie langfristig, machen aber die
 Ängste noch größer.
Viel Erfolg!
Dr.M.W.-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie


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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.
Lieber Nutzer ,
haben Sie noch Fragen?
Ich antworte gern nochmal- Sollten keine Nachfragen mehr bestehen, bitte den Click auf ein positiv Smiley nicht vergessen, damit meine Arbeit von JA bezahlt werden kann.
danke im Voraus.
Dr.M.W.-Lange

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