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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6891
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

unser 10 jahre alter schäfer/haskimischling lässt momentan

Kundenfrage

unser 10 jahre alter schäfer/haskimischling lässt momentan seine Agression an Familienmitglieder aus zum Beispiel knurren und beissen,was können wir tun.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer,
um Ihnen gezielt helfen zu können, bitte ich darum, mir noch folgende Fragen zu beantworten:
- seit wann beißt er?
- gibt es einen bestimmten Anlaß/ Grund aus seiner Sicht für das Beißen?
- gegen welche Familienmitglieder zeigt er Aggressionen und in welchen Situationen?
- ist er gesund oder hat er z:B. Arthrose?
Vorab viele Grüße
Dr.M.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie




Eine positive Bewertung würde mich freuen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ca.1/2 Jahr


beim ausruhen oder beim liegen


 


beim streicheln gegen alle Familienmitglieder


 


laut Tierärztin könnte er Gelenkschmerzen haben und das müsste Sie mit einer Schmerztherapie behandeln wenn er schlimmer wird

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer,
da er diese Aggressionen gegen alle Familienmitgleider zeigt- und eben besonders bei Berührung, vermute ich, dass er tatsächlich Schmerzen auf Grund einer Arthrose hat.
Vermutlich empfand er Schmerzen gerade in dem Moment , als er gestreichelt wurde- so hat es wohl angefangen. Er hat dann den Schmerz mit dem Menschen verknüpft und da Hunde verallgemeinern, hat er nun Angst, dass bei körperlichen Berührung -egal durch welches Familienmitglied-wieder Schmerzen eintreten und versucht dies durch Knurren und Beißen abzuwehren.
Ich würde daher unbedingt dem Rat Ihrer Tierärztin folgen und ihm z.B.das Mittel CARPROFEN geben, entzündungshemmend und schmerzstillend.Dies Präparat kann über viele Monate gegeben werden und ist gut verträglich.
Damit seine Ängste, aus denen die Aggressionen entstanden sind, wieder verschwinden, hilft zum einen das Schmerzmittel -zum anderen ist es wichtig, das keiner ihn zur Zeit in seinem Körbchen oder beim Schlafen streichelt.
Wenn Sie ihn streicheln möchten, rufen Sie ihn immer zuerst zu sich, zeigen ihm Futter oder Lecker und füttern ihn während Sie ihn-anfangs nur 1mal- streicheln.
Hören Sie sofort auf wenn er knurrt und ignorieren ihn bis zum nächsten Versuch. Bitte nicht trösten oder gut zureden, das versteht ein Hund als Bestätigung seines Verhaltens.
Damit das Training gleich anfangs gut klappt, würde ich ihm sein Trockenfutter ausschließlich aus der Hand füttern, während er gestreichelt wird. (Er sollte also möglichst hungrig sein.)
So lernt er, Streicheln wieder positiv zu verknüpfen, -denn wer frißt, kann nicht gleichzeitig aggressiv sein -und verlernt das Beißen wieder. Das kann einige Wochen dauern-und bitte unbedingt täglich Schmerzmittel geben- dann wird sich seine Aggression wieder legen.
Bitte denken Sie daran, dass Schwanzwedeln nicht nur Freude, sondern vor allem Erregung bedeutet, d.h. es gibt keine Sicherheit, das er nicht beißt, wenn er gewedelt hat.
Keine Strafen für Knurren, das verschärft die Situation-aber viel Lob für ruhiges Verhalten.
Viel Erfolg!
haben Sie noch Fragen?
Ich antworte gern nochmal.
Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.
Dr.M.Wörner-Lange
www.problem-tier.de
Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Danke für Ihre Antworten.


Ich hätte noch eine Frage, unser Opa wurde jetzt schon 2 mal gebissen


und zeigt jetzt Angst und geht dem Hund aus dem Weg.Ist das gut ?

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.
Lieber Nutzer,
Ich würde raten, wenn möglich,dass immer wenn der Opa ins Zimmer kommt wo der Hund ist, er schon eine Schale mit etwa Futter in der Hand hat, den Hund ruft, NICHT ANGUCKT-und ihm dann das Futter hinstellt und daneben stehen bleibt ohne sich über den Hund zu beugen-kein Streicheln, kein Reden-Nur Füttern -natürlichnur, wenn er nicht schon knurrt oder fixiert.
Hat der Opa zuviel Angst (das merkt ja auch der Hund)- ist es wirklich das Beste , dass der Opa den Hund vollständig ignoriert-nicht anguckt, nicht anspricht, nicht anfasst und auf Abstand bleibt. So fühlt der Hund sich nicht gereizt.
Alles Gute und vielen dank fürs Akzeptieren.
Viele Grüße

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