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AlexandraHoffmann
AlexandraHoffmann, Diplom
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 70
Erfahrung:  Hundepsychologin, Tierhomöopathin, Bachblütentherapeutin
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Unsere 7 jährige Schäferhündin bellt mit gestelltem Kamm fast

Kundenfrage

Unsere 7 jährige Schäferhündin bellt mit gestelltem Kamm fast jeden Hund an, wir haben leider schon einen "zweifelhaften" Ruf in unserer Gegend. Dabei würde ich sie gerne mehr sozialisieren, traue mich aber nicht, aus Angst, daß sie die anderen Hunde vermöbeln würde.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Liebe Hundehalterin, lieber Hundehalter,

hinter dem Verhalten Ihrer Hündin kann Angst stecken, oder aber auch - wie Sie befürchten offensive Aggression.

Es ist gut möglich, dass Ihre Hündin in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht hat und diese jetzt nicht mehr in Ihrer Nähe möchte. Sie reagiert dann nach der Devise "Angriff ist die beste Verteidigung". Sie hat mit ihrem Verhalten bisher immer Erfolg gehabt, denn wenn sie aggressiv reagiert, geht der andere Hund weg bzw. seine Menschen lassen ihn erst gar nicht zu ihr.

Aus ihrer Sicht ist ihr Verhalten erfolgreich und sie erreicht jedes Mal ihr Ziel, nämlich den anderen Hund auf Abstand zu halten.

Egal ob Ihre Hündin aus Angst und Unsicherheit so reagiert, oder aber wirklich einen Streit anfangen würde, rate ich Ihnen, dass Sie Ihrer Hündin beibringen, andere Hunde positiv zu verknüpfen.

Gehen Sie dabei wie folgt vor:

Nehmen Sie Ihre Hündin an eine Schleppleine bzw. Leine.

Finden Sie als erstes heraus, wie nah der andere Hund kommen darf, bevor Ihre Hündin in der unerwünschten Weise reagiert.

Wenn Sie das wissen, rufen Sie Ihre Hündin zu sich, NACHDEM sie den anderen Hund gesehen hat, aber BEVOR sie anfängt zu drohen.

Wenn Sie sich abrufen lässt und damit ihren Blickontakt zu dem anderen Hund unterbricht und ihre Aufmerksamkeit Ihnen zuwendet, dann belohnen Sie sie dafür. Verwenden Sie dafür ganz besonders tolle Belohnungen, die Ihre Hündin sehr gerne mag und sonst nie bekommt. Das kann Käse, Wurst, Schinken etc. oder aber auch ein Lieblingsspielzeug sein, wenn Ihre Hündin mit Futter nicht zu motivieren ist.

Wenn Sie das konsequent bei jedem Hund, den Sie treffen maXXXXX, XXXXXn werden andere Hunde sehr bald zu einem Signal dafür, zu Ihnen zu kommen und nach der tollen Belohnung zu fragen.

Sie haben durch dieses Training mehrere Dinge erreicht:

1. Sie haben die negativen Gefühle Ihrer Hündin (sei es nun Angst oder offensive Aggression) in positive verwandelt, da ein anderer Hund ja bedeutet es passiert etwas Tolles und sie braucht die anderen Hunde, um an diese Belohnung heran zu kommen.

2. Sie haben Ihren Hund bei sich und können damit verhindern, dass sie zu dem anderen Hund läuft und evtl. einen Streit anfängt oder schlechte Erfahrungen mit nicht freundlichen anderen Hunden macht. Sie können dann je nach Situation immer noch entscheiden, ob Sie einen Kontakt zulassen möchten oder nicht. Erfahrungsgemäß nehmen die meisten Hundehalter ihren Hund auch an die Leine bzw. zu sich, wenn Sie sehen, dass Sie Ihre Hündin so demonstrativ zu sich rufen.

Eine Eskaltion ist damit schon einmal vermieden.

3. Sie haben den Blickkontakt zu dem anderen Hund unterbrochen und die Aufmerkamkeit Ihrer Hündin bei sich. So kann es gar nicht zu einem Drohfixieren kommen und ein anderer Hund kann sich nicht bedroht fühlen und seinerseits aggressiv darauf reagieren.

Damit Ihre Hündin positive Erfahrungen mit anderen Hunden sammeln kann, sprechen Sie sich am besten mit einigen anderen Hundehaltern ab, die verträgliche und ruhigere Hunde haben. Sie können sich dann mit diesen verabreden und da Ihre Hündin schon gelernt hat, dass ein anderer Hund eine Belohnung bedeutet, wird sie mit positiven Gefühlen in die Situation hinein gehen. Loben Sie Ihre Hündin, wenn sie freundlich bleibt und halten sie die Kontakte möglichst kurz, dass es bei der postiven Erfahrung bleibt.

So wird Ihre Hündin nach und nach zuversichtlicher und freundlicher auf andere Hunde zugehen.

Bitte schimpfen Sie nicht mit Ihrer Hündin oder bestrafen Sie für ihr Verhalten, denn sie wird die Strafe nicht mit ihrem Verhalten in Verbindung bringen, sondern mit dem anderen Hund. Ihrer Meinung nach sieht es dann so aus, dass sie nur deshalb Ärger bekommen hat, weil der andere Hund aufgetaucht ist. Sie wird andere Hunde dann in Zukunft noch weniger mögen und erst recht mit Aggression reagieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten und wünsche Ihnen viel Erfolg beim Training. Sollten Sie noch Rückfragen haben, klicken Sie einfach auf "dem Experten antworten" und ich antworte selbstverständlich so lange, bis Sie zufrieden sind.

Sollten Sie für heute keine Fragen mehr haben, würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen, denn nur so kann meine Arbeit bezahlt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Hoffmann

AlexandraHoffmann, Diplom
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 70
Erfahrung: Hundepsychologin, Tierhomöopathin, Bachblütentherapeutin
AlexandraHoffmann und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Liebe Hundehalterin, lieber Hundehalter,

mir ist gerade bewusst geworden, dass Sie meine Antwort auch anders aufgefasst haben könnten, als ich diese gemeint habe. Ich möchte hier deshalb noch einen kleinen Nachtrag liefern.

Sie geben an, dass Sie bereits versucht haben, Ihre Hündin mit Futter bzw. Spielzeug abzulenken. Wenn Sie das machen, nachdem sie schon angefangen hat zu drohen, dann stellt das wirklich nur einen Ablenkungsversuch dar, der keinen Erfolg hat, weil die Hündin in ihrer Aufregung nicht mehr ansprechbar bzw. ablenkbar ist.

Wenn sie wirklich aus Angst so reagiert, dann schließt sich Angst und Fressen bzw. Spielen gegenseitig aus, denn das geht nur, wenn man entspannt ist und nicht um sein Leben fürchten muss. Ein Spiel würde hier viel zu viel unnötige Kraft verschwenden und Futter unnötig belasten. Auch wenn Ihre Hündin einen anderen Hund angreifen möchte und diesen als Störenfried etc. betrachtet, dann hat sie in dem Moment, wo sie schon droht Wichtigeres zu tun als zu fressen oder zu spielen.

Bei der Trainingsmöglichkeit, die ich Ihnen vorgeschlagen habe, handelt es sich nicht um ein Ablenkungsmanöver, sondern um ein "Umprogrammieren" Ihrer Hündin. Sie soll dann angesprochen werden, wenn sie noch nicht negativ auf den anderen Hund reagiert hat und damit auch noch nicht so erregt ist, dass sie nicht mehr ansprechbar ist und somit auch nicht lernen kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort helfen. Sollten noch Fragen haben, stellen Sie diese gerne.

Bitte bewerten Sie diese Antwort nicht zusätzlich, denn Sie sollen ja nicht doppelt dafür bezahlen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Hoffmann

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