So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Sit-HappensDE.
Sit-HappensDE
Sit-HappensDE, Hundeverhaltensberater nSB ®
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 601
Erfahrung:  Hundeverhaltensberater nSB® mit Abschluss und Leiter der Sit Happens - Hundepsychlogischen Beratung. Autor des Ratgebers das Alpha Prinzip - 14 goldene Regeln für Hundehalter.
68939019
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hundetrainer hier ein
Sit-HappensDE ist jetzt online.

Wir haben einen Königspudel - er ist 7 Monate alt - ein total

Kundenfrage

Wir haben einen Königspudel - er ist 7 Monate alt - ein total tolles und ausgeglichenes Tier. Leider verträgt er vom ersten Tag an das Autofahren nicht. Teilweise muss er sich übergeben - und sobald er das Auto sieht, bekommt er Panik. Er "seibert" ganz fürchterlich. Der ganze Hund sowie die Decke sind nass. Er steigt zwar mittlerweile allein in das Auto ein und auch wieder aus. Er schläft auch im Auto. Seine Panik wird aber keinesfalls weniger.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Sit-HappensDE hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo und willkommen hier bei Just Answer. Ich freue mich darauf, Ihre Fragen zum Thema Hund beantworten zu dürfen.

Eins vorweg: Ihr Hund ist noch sehr jung, dass gibt sich. Einige benötigen halt etwas länger als andere. Gerade wenn der Züchter, die Alltagssituationen für den Welpen nicht soooo gut antrainiert hat.

Für viele Tiere ist Autofahren ein Horror. Sie müssen sich erbrechen oder leiden unter Panikattacken. Hier muss nun wirklich behutsam vorgegangen werden. Unterlassen Sie bitte als aller Erstes, das "gute Zureden". Darin bestärken Sie Ihren Hund nur in seiner Angst und verschlimmern das Problem.

Er ist schon gestresst genug, da kommen strenge Kommandos auch nicht an.

Fangen Sie mit dem Autotraining noch einmal bei Null an. Gehen Sie in den nächsten 3-4 Wochen einmal so vor um Ihren Hund an das Auto zu gewöhnen:

  1. Zuhause Auto abgestellt lassen. Motor aus. Tür offen. Sie setzen sich rein, und bleiben dort einfach ein paar Minuten Sitzen. Ihren Hund wird am Auto angebunden Alle Aktionen wie Jaulen, Fiepen etc werden ignoriert.
  2. Genau wie vorher, diesmal ist Ihr Hund aber im Auto. Ignorieren sie bitte den Hund völlig. Unterhalten sie sich, telefonieren sie, machen Sie einfach was.
  3. Beruhigt sich der Hund und legt sich hin, geben Sie ihm ein Leckerchen.
  4. Wird der Hund schon ein wenig ruhier, geht die Tür hinter dem Hund zu. Der Motor bleibt weiter aus. Hund auf der Rückbank. Leckerli nur bei Ruhe. Nach wie vor kein gutes Zureden. Dieses Training vorerst durchführen.
  5. Nach guten 2 Wochen: Sollte ruhe ins Auto eingekehrt sein. Starten Sie jetzt einmal den Motor, aber das Auto bleibt weiterhin stehen. Treten Sie dabei auch gern mal auf das Gaspedal, achten Sie dabei aber auch auf ihren Hund und sein Verhalten. Gähnt er, wird er unruhig, schüttel mit dem Kopf oder ähnliches, hat er wieder Stress und hören sie sofort auf Gas zu geben.
  6. Zeigt auch hier nach, gut 4-5 Tage trainieren, keine Reaktion beginnen Sie mit kurze Fahrten, aber nur 1mal um den Block, oder zum Gassi gehen. Nehme Sie einen Begleiter mit, der während der Fahrt dem Hund für ruhiges Verhalten ein Leckerchen gibt.
  7. Zeigt auch hier nach einigen Tagen Training, der Hund mehr Entspanntheit, geht es auf längere Autofahren. Jedoch erst losfahren, wenn der Hund ruhig ist und nich vom Motorgeräusch wieder aufgeschreckt wurde.

Wenn der Stress eher durch die Umwelt, also draußen durch die Sicht der Fenster entsteht, versuchen Sie die Fensterscheiben abzudunkeln oder einen Sonnenschutz in die Fenster zu hängen. Auch wenn Sie ein Cabrio haben und das Wetter gerade dazu verleitet, oben offen zu fahren. Bis auf weiteres bleibt der Wagen geschlossen!!

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig dies bezüglich behilflich sein.

 

 


Sit-HappensDE und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Herr Berninger, nur noch eine kurze Frage, unser Hund macht keine "Theater im Auto". Er schüttelt sich und seibert vor dem Auto. Steigt alleine ein, legt sich sofort hin und ist total ruhig. Nur das seibern hört überhaupt nicht auf. Er übergibt sich auch nicht jedesmal.
Experte:  Sit-HappensDE hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ihr Hund hat mit dem Auto schlechte Erfahrungen verknüpft, daher sein gestresstes Verhalten. Sobald er also sieht, dass sie sich anziehen, die Schlüssel klippern, die Leine in die Hand genommen wird, weiß er schon was womöglich passiert: "WIR FAHREN AUTO".

Hier würde ich folgendes Raten:
Haben Sie eine Auffahrt am Haus? Oder einen Garagenhof? Zu mindestens sollte das Auto dabei nicht auf der Strasse stehen.
Legen Sie mal eine Decke vor das Auto.

Stellen Sie den Wagen in der Einfahrt ab. Ihr Hund bleibt am Besten im Haus. Bewaffnen Sie sich mit den tollsten Leckerchen und damit gehen Sie und Hund aus dem Haus.

Gehen Sie langsam auf das Auto zu, immer nur Schritt für Schritt und geben Ihrem Hund ein Leckerchen, wenn er ruhig ist. Merken Sie, dass er wieder zugestresst wirkt, drehen Sie kurz ab und gehen in die andere Richtung. Loben und Leckerchen!!
Dann versuchen Sie es wieder .... Langsam darauf zu und immer für ruhiges Verhalten belohnen.

Sie können aber auch die Deckenvariante nutzen:
Wie gesagt, legen Sie eine Decke vor oder neben das Auto. Sie leinen Ihren Hund an und gehen ohne etwas zu sagen auf diese Decke, setzen sich darauf (vielleicht auch das gesamte Rudel), Ihr Hund natürlich auch und dann passiert einfach nichts.
Leckerchen für gutes Verhalten geben.

Sie müssen quasi das Auto wieder schön füttern!!!

Machen Sie die Übüngen ein paar Wochen und das Verhalten dürfte deutlich besser werden.

Andernfalls ist es zu empfehlen eine Therapie Vor Ort zu beginnen. Wenn Sie für Ihre Gegend einen qualifizierten Trainer suchen, können Sie sich gern an mich wenden, ich werde Ihnen dann gern einen TrainerIN vermitteln.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Hundetrainer