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AlexandraHoffmann
AlexandraHoffmann, Diplom
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 70
Erfahrung:  Hundepsychologin, Tierhomöopathin, Bachblütentherapeutin
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AlexandraHoffmann ist jetzt online.

Meine 9 Jahre alte Westhighland White Terrier Hündin hatte

Kundenfrage

Meine 9 Jahre alte Westhighland White Terrier Hündin hatte einige Raufereien mit anderen Hunden hinter sich, liefen aber immer ohne große Verletzungen ab, nur, sie unterwirft sich dann nicht wenn der andere stärker ist, eben ein Terrier. Nun will sie seit einiger Zeit, wenn sie einen anderen Hund sieht, keine Begegnung mehr, sondern will kehrt machen und dann direkt wieder nach Hause. Wenn wir den Spaziergang anfangen und ich hole ihr Geschirr versteckt sie sich schon, und wenn wir aus dem Haus kommen will sie am liebsten nur in unseren Garten laufen. Ich zwinge sie zwar zum Spaziergeang, aber ich möchte, dass sie wieder Spass am Gassiegehen hat.
Was kann ich tuen?
Wenn andere Hunde auf sie zukommen nehme ich sie auf die Seite, dass ich noch zwischen den Hunden bin , um ihr Sicherheit zu geben, das mache ich aber ohne Panik sondern ganz ruhig, meist hält sie sich schon von selbst hinter mir auf.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Liebe Hundebesitzerin/ lieber Hundebesitzer,

ich finde Ihre Reaktion, dass Sie die Hündin hinter sich gehen lassen und sie vor dem anderen Hund abschirmen sehr gut und es ist auch absolut richtig, dass Sie ihr zwar Schutz geben, sie aber weder bemittleiden, noch selbst in Panik geraten. Damit würden Sie die Angst der Hündin nur verstärken.

Wie verlaufen denn die Rauereien? Ist Ihre Hündin die, die anfängt, also auf den anderen Hund zuläuft und die Rauferei beginnt, oder wehrt sie sich, wenn sie von einem anderen Hund angegriffen wird?

Sie schreiben, es lief bisher immer ohne größere Verletzungen ab, was bedeutet das genau? Auch kleinere und ungefährliche Verletzungen wie Prellungen etc, können sehr schmerzhaft sein und für die Hündin mit negativen Gefühlen verknüpft sein.

Handelt es sich bei den "Raufpartnern" um gleich große Hunde, größere, kleinere, oder spielt das keine Rolle?

Haben sich die Verletzungen evtl. gesteigert, d. h. dass sie in der letzten Zeit, bevor sie nicht mehr raus gehen wollte vermehrt verletzt wurde oder von deutlich größeren Hunden "besiegt" wurde?

Gab es in der letzten Zeit vor dem aktuellen Verhalten gehäuft Raufereien? Evtl. an bestimmten Stellen wie z. B. Hundewiese etc.?

Könnten Sie mir eine typische Raufsituation (falls es diese gibt), bzw. die letzte Rauferei vor dem aktuellen Verhalten genauer beschreiben?

Wenn ich diese Informationen habe, dann kann ich Ihnen bessere Tipps geben, wie Sie in Ihrem Fall am besten vorgehen.

Für´s Erste, würde ich vorschlagen, Sie packen die Hündin ins Auto und fahren mit ihr einmal ganz woanders hin. Dort gehen Sie dann mit ihr spazieren. Sollte es der Fall sein - wie bei den meisten Hunden -, dass sie normalerweise von zu Hause aus los gehen und dann Ihre festen Stammstrecken haben, dann könnte das schon helfen, die Hündin ein bisschen aus dem Muster herauszuholen.

Ich freue mich auf Ihre Antwort und werde Ihnen anschließend gerne passende Tipps geben.

Viele Grüße

Alexandra Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die Raufereien hat meine Donna mit größeren Hunden und meistens mit schwarzen Hunden gehabt, es fängt meist so an, dass mein Hund irgendwo schnüffelt und ein anderer Hund dazu kommt und dann knurrt meine Hündin worauf der andere zurück knurrt und schon ist die Rauferei in Gange.Überwiegend war das auf unserer üblichen Strecke der Fall, dieses Gebiet will sie nun total meiden, es ist nur so, auch in anderen Gebieten, sobald sie einen anderen Hund sieht, will sie weg oder wenn sie an der Leine ist bellt sie und wenn der andere Hund (egal welches Geschlecht) dann näher kommt wird geknurrt und auch geschnappt.wenn der andere Hund weiter aufdringlich bleibt, dabei ist aber ihr Schweif total eingeklemmt, und bedeutet für mich dass sie aus Angst die Abwehr startet. Dieses Verhalten hat sie immer schon gehabt, sie ist ein Einzelgänger, aber, dass sie nun auch schon wenn sie nur einen Welpen sieht, nicht mehr ihr gewohntes Terrein betreten möchte, dass ist neu, das Verhalten verstärkte sich jetzt, nachdem wir aus dem Urlaub (wir waren in Österreich sehr einsam, keine Konfrontation mit andern Hunden) zurück sind, aber ohne dass eine neuer Zwischenfall vorgekommen ist, Die letzte Rauferei liegt schon länger zurück, aber dieses Meideverhalten hat sich immer mehr gesteigert. Mit den Verletzungen meinte ich, dass sie keine Bisswunden hatte, ich glaube der Schreck ist für sie schon einprägend. Es ist schwierig die einzelnen Situationen zu schildern, ich glaube die Kombination: das Wesen des Terriers und ihr fehlendes Urvertrauen stehen sich im Wege. Viele Grüße Dorothea Ramrath
Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Ramrath,

so wie Sie mir die Situation schildern, gehe ich davon aus, dass Ihre Hündin keinen Streit sucht, sondern anderen Hunden, die ihr zu nahe kommen, durch ihr Knurren nur mitteilen möchte, dass sie in Ruhe gelassen werden will.

Die Hündin steckt somit in einer Zwickmühle, einerseits, will sie direkte Kontakte zu anderen Hunden vermeiden, andererseits, hat sie mit ihrer Methode, das zu erreichen aber nur schlechte Erfahrungen gemacht. Es ist aus der Sicht Ihrer Hündin daher nur verständlich, dass sie keine Lust mehr auf Spaziergänge hat.

Ich würde der Hündin durchaus zugestehen, dass sie keine Kontakte zu anderen Hunden möchte. Da sich Hundebegegnungen aber nicht vermeiden lassen und es leider auch sehr viele Halter gibt, die ihren Hund einfach laufen lassen - nach dem Motto "der tut doch nichts", würde ich Ihnen folgendes vorschlagen:

Finden Sie als Erstes heraus, wie nah der andere Hund kommen kann, bevor Ihre Hündin mit Meideverhalten reagiert.

Wenn Sie das wissen, sprechen Sie die Hündin rechtzeitig an, wenn ein anderer Hund kommt - und zwar wenn sie den anderen Hund gesehen hat, aber bevor sie ängstlich und mit Meideverhalten reagiert.

Geben Sie ihr dann sofort ein besonders gutes Futter (Käse, Leberwurst, gebratenes Fleisch etc.). Wichtig ist, dass die Hündin das sonst niemals bekommt und ganz besonders gerne mag.

Das machen Sie bitte konsequent bei jedem anderen Hund, den Sie sehen.

Der Sinn dabei ist, dass die Hündin andere Hunde positiv verknüpfen soll und nicht mit negativen Erlebnissen in Verbindung bringen soll. Wenn Sie das regelmäßig machen, wird ein anderer Hund, für die Hündin das Signal dafür, zu Ihnen zu kommen und sich etwas Tolles abzuholen. Sie wird dann nach einiger Zeit von sich aus Kontakt mit Ihnen aufnehmen, wenn sie einen anderen Hund sieht.

Da Ihre Hündin absolut keine Lust auf Kontakt zu anderen Hunden hat, diesen aber nicht verhindern kann und in Streitereien mit größeren Hunden, aufgrund Ihrer Größe unterlegen ist, ist es Ihre Aufgabe, ihr zu vermitteln, dass sie kein Aggressionsverhalten braucht, um zu bekommen was sie will. Ich würde Ihnen raten, dass Sie die Hündin bei sich behalten und sitzen oder bei Fuss gehen lassen, bis der andere Hund vorbei gelaufen ist. Wichtig ist, dass sie alle diese Dinge, nur über positive Verstärkung gelernt hat und gerne macht (sonst verbindet sie andere Hunde wieder mit etwas Unangenehmen).

Erfahrungsgemäß rufen die meisten Leute ihre Hunde zu sich bzw. behalten sie gleich bei sich, wenn jemand seinen Hund demonstrativ zu sich ruft und zur Seite nimmt. Ansonsten können Sie auch den anderen Hundehalter bitten, seinen Hund zurückzurufen, da Ihre Hündin keinen Kontakt mag. Es gibt leider einige Hunde, die nicht abrufbar sind, oder deren Halter es nicht einsehen, ihren Hund zurückzurufen. Hier würde ich Ihnen raten, dass Sie sich zwischen Ihre Hündin und den anderen Hund stellen und den anderen Hund abblocken und wegschicken. Damit übernehmen Sie die Verantwortung für die Situation und zeigen Ihrer Hündin damit gleichzeitig, dass sie ihr Aggressionsverhalten nicht mehr braucht. Wenn Ihre Hündin verstanden hat, dass sie sich auf Sie verlassen kann, wird sie auch mehr Vertrauen zu Ihnen entwickeln und auch wieder gerne mit Ihnen spazieren gehen, da Sie ja für sie da sind, wenn sie Sie braucht. Das hat nichts mit bedauern etc. zu tun, sondern Sie übernehmen lediglich die Verantwortung. Da Ihre Hündin sich sowieso freiwillig hinter Ihnen aufhält, gehe ich nicht davon aus, dass sie an Ihnen vorbei laufen und den anderen anknurren wird.

Da die meisten Zwischenfälle in Ihrer vertrauten Umgebung statt gefunden haben, würde ich dieses Gebiet erst einmal meiden. Sicher gibt es Gebiete in Ihrer Nähe, die sie in kurzer Zeit mit dem Auto erreichen können und wo wenig andere Hunde sind. Ich würde Ihnen raten dort mit dem Training zu beginnen. Treffen Sie nur hin und wieder einen anderen Hund, bedeutet das weniger Stress für Sie beide. Ihre Hündin kann den Spaziergang genießen und wenn doch mal ein anderer Hund kommt, dann kann sie lernen, dass Frauchen das schon regelt..... Somit baut sich Vertrauen auf und Spaziergänge werden wieder interessant.

Wenn das gut klappt, können Sie die Gebiete wechseln und an Orten spazieren gehen, wo Sie mehrere Hunde treffen. Sobald Ihre Hündin sich von sich aus umdreht und zu Ihnen kommt um nach ihrem Leckerli zu "fragen", sobald sie einen anderen Hund sieht, können Sie auch wieder Ihre gewohnten Runden gehen.

Was Sie mit fehlendem Urvertrauen meinen, ist mir nicht ganz klar. Sie schreiben, dass die Hündin die Züchterin mit wenigen Wochen bereits gebissen hat, da sie nicht tätowiert werden wollte. Das würde dann aber eher dafür sprechen, dass sie entweder Angst vor der Züchterin oder aber vor allen Menschen entwickelt hätte und deshalb mit ängstlich motiviertem Aggressinsverhalten gegenüber Menschen reagiert. Es ist natürlich möglich, dass sie bereits beim Züchter schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht hat und diese deshalb jetzt meidet. Ausschließen tut sich das meiner Meinung nach nicht unbedingt, da die Hündin zu Ihren als Halterin Vertrauen aufgebaut haben sollte und Sie ihre Bezugsperson sind.Da die Hündin hinter Ihnen bleibt, wenn sie Angst hat, hat sie wohl auch Vertrauen zu Ihnen, denn sonst würde sie woanders Schutz suchen bzw. eher flüchten. Das Wesen Ihrer Hündin, mit Aggressin zu reagieren, wenn sie in die Enge getrieben wird und glaubt, sich nicht anders wehren zu können findet man zwar bei vielen Terriern, aber ich denke, dass das Verhalten Ihrer Hündin gelernt wurde und somit auch wieder verlernt werden kann. Dann nämlich, wenn sie verstanden hat, dass sie den Kontakt zu anderen Hunden auch anders vermeiden kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Vorschlägen helfen. Sollte irgendetwas für Sie nicht ganz klar bzw. nachvollziehbar sein bzw. Sie etwas nicht umsetzen können, melden Sie sich gerne jederzeit wieder bei mir.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Hündin.

Viele Grüße

Alexandra Hoffmann

AlexandraHoffmann, Diplom
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 70
Erfahrung: Hundepsychologin, Tierhomöopathin, Bachblütentherapeutin
AlexandraHoffmann und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, werde ich auf jeden Fall mit meinem Hund trainieren. Vielleicht können Sie mir noch einen Rat geben. Wie ich ja schon geschrieben habe, hat meine Hündin schon die Züchterin gebissen, was ich aber erst Monate später erfahren habe! Da hatte sie mich auch schon einige male gebissen! Sie ist aber mein erster Hund, und ich hatte keine Ahnung was richtig und was falsch war. Tatsache ist, dass ich meinen Hund auch heute noch nicht in allen Situationen anfasen kann, wenn irgend etwas anders ist, und sie ist verunsichert reagiert sie mit schreien und sofort schnappen (das macht sie auch bei allen anderen Personen, ob sie sie kennt oder nicht, anfassen geht nicht), das hat sie richtig ritualisiert weil sie damit immer ein Zurückschrecken bewirkt, und dann ihre Ruhe hat.

Ein Trainer wollte sie nun mit Maulkorb so lange bis zur totalen Unterwerfung festhalten, er kann mir aber natürlich nicht garantieren, dass mein Hund dann das Anfassen generel akzptiert. Würden Sie mir zu dieser Therapie raten? Viele Grüße Dorothea Ramrath

Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Ramrath,

wie Sie richtig erkannt haben, hat Ihre Hündin gelernt, dass sie mit ihrem aggressiven Verhalten schnell erreicht, dass sie in Ruhe gelassen wird. Da erst einmal jeder die Hand zurück zieht, wenn ein Hund schnappt, hatte sie so gut wie immer Erfolg. Das hat dazu geführt, dass sie das aggressive Verhalten immer früher zeigt und es mittlerweile gar nicht mehr "nötig" ist, dass sie angefasst wird, denn sie hält sich alle erfolgreich vom Leib. Die "Therapie", die Ihnen Ihr Trainer empfohlen hat, würde ich auf keinen Fall befürworten. Das ist nicht nur mehr als unfair der Hündin gegenüber, sondern hat wahrscheinlich genau den gegenteiligen Effekt. Meine Einschätzung ist, dass die Hündin dann erst recht mit Aggression reagiert und über kurz oder lang überhaupt niemanden mehr an sich heran lässt. Sie könnten Sie dann immer nur dann anfassen, wenn sie einen Maulkorb trägt - der muss aber erst einmal angezogen werden und das werden Sie nach dieser "Therapie" wahrscheinlich nicht mehr schaffen. Führen Sie die "Therapie" selbst durch, dann ist das ein massiver Vertrauensverlust und die Hündin lernt nur, dass sie Frauchen auch nicht trauen kann. Genau das möchten Sie aber sicher nicht.

Aus der Sicht der Hündin, ist ihr Verhalten auch gut nachvollziehbar. Sie veruscht sich, Situationen, die für sie unangenehm sind, zu entziehen. Das schafft sie mit Beißen und somit hat sie keinen Grund etwas zu ändern. Mit Gewalt erreichen Sie nichts, die Hündin muss lernen, dass sie erst dann bekommt was sie möchte - nämlich nicht mehr angefasst wird - wenn sie sich nicht aggressiv verhält.

Leider schreiben Sie nicht genau, in welchen Situationen, die Hündin beißt. Ich versuche deshalb, Ihnen ein paar allgemeine Tipps zu geben.

- Sie können der Hündin immer, also auch im Haus, eine leichte Leine anziehen. Am besten nehmen Sie dafür eine Wäscheleine oder Paketschnur oder auch eine dünne Schleppleine. Wenn die Hündin z. B. an einer Stell stitzt, wo sie weg gehen soll, dann können Sie sie mit der Leine dort wegholen, ohne dass Sie sie anfassen müssen.

- Wenn die Hündin aggressiv wird, wenn sie auf Couch, Bett etc. sitzt und sie möchten, sich dazu setzen oder sie runter schicken, dann würde ich diese Plätze ab sofort für tabu erklären. Schicken Sie sie runter und wenn sie darauf nicht oder mit Aggression reagiert, dann holen Sie sie mit der Leine runter.

- Füttern Sie die Hündin nur noch aus der Hand, damit sie Ihre Hand positiv verknüpft. Wenn sie sehr gut mit Futter zu motivieren ist, dann können Sie auch in Situationen, die für sie neu sind, oder in denen Sie wissen, dass sie mit Beißen reagiert, mit Futter arbeiten.

- Da Ihre Hündin aus Unsicherheit mit Beißen reagiert, ist es wichtig, dass Sie sie nicht strafen. Das wäre für Sie nur eine Bestätitung, dass sie sich verteidigen muss, weil sie ja wirklich etwas Unangenehmes zu erwarten hat.

- Wenn sie aggressiv reagiert, wenn ein Fremder sie streicheln möchte, dann würde ich folgendermaßen mit ihr trainieren:

Suchen Sie sich ein paar Bekannte, und bitten Sie sie, mit der Hündin Kontakt aufzunehmen. Lassen Sie die Hündin an der Leine und sorgen Sie dafür, dass die Bekannten nicht in bedrohlicher Weise (also nach vorne gebeugt, mit ausgestreckten Armen, direkter Blickkontakt, direkt frontal) auf die Hündin zugehen. Damit niemand gebissen wird, können Sie sich einen z. B. einen Besenstil nehmen und an diesen einen ausgestopften Handschuh anbringen. Mit diesem kann die Hündin berührt werden. Wird sie aggressiv, bleibt der Handschuh an ihr. Sobald sie ruhig ist und nicht mehr versucht zu beißen, wird der Handschuh sofort weggenommen und die Person entfernt sich von ihr. Das können Sie auch selbst anwenden, wenn sich Ihre Hündin nicht anfassen lässt.

Sollte Ihre Hündin generell nicht von Fremden angefasst werden wollen, würde ich das akzeptieren und rechtzeitig, also bevor sie aggressiv wird, reagieren. Gehen Sie der Person aus dem Weg, stellen Sie sich zwischen die Hündin und die Person oder bitten Sie die Person einfach, die Hündin in Ruhe zu lassen. Sie lernt dann auch hier wieder, dass Frauchen sich um die Situationen kümmert und sie sich Fremde nicht mit Beißen vom Leib halten muss.

In Situationen, in denen sie sich anfassen lassen muss, z. B. wenn ihre Füße abgeputzt werden müssen, sie eine Zecke hat, die Sie entfernen müssen etc. dann würde ich sie langsam daran gewöhnen, dass das auch angenehm sein kann. Gewöhnen Sie sie dazu wirklich am besten an einen Maulkorb. Dieser darf ihr auf keinen Fall einfach aufgesetzt werden, denn sie würde ihn unter Garantie hassen und damit negativ verknüpfen. Kaufen Sie einen gut passenden Maulkorb und nehmen ihn erst einmal nur in die Hand. Beschäftigen Sie sich intensiv damit und finden ihn super interessang. Lassen Sie die Hündin daran schnuppern und räumen Sie ihn sofort wieder weg. Anschließend, streichen Sie den Maulkorb von innen mit Leberwurst aus und lassen die Hündin diese ablecken. Bald wird sie schon freudig angelaufen kommen, wenn Sie mit dem Maulkorb kommen. Wenn die Hündin ihre Nase freiwillig und gerne in den Maulkorb steckt, können Sie sie auch von außen mit kleinen Leckerbissen wie z. B. Käse- oder Wurststücken füttern. Wenn sie auch das gerne macht, können Sie die Schlaufe hinter dem Kopf einmal kurz schließen und sofort wieder öffnen. Dabei wird die Hündin weiter von vorne gefüttert. Wenn sie darauf nicht irritiert reagiert, dann können Sie ihr den Maulkorb auch einmal eine oder zwei Minuten anziehen. Wichtig ist, dass sie wirklich niemals Angst bekommt oder sich gegen den Maulkorb versucht zu wehren. Wenn Sie den Maulkorb trägt, dann spielen Sie mit ihr oder machen etwas, was sie sehr gerne macht. Beenden Sie nach wenigen Minuten das Spiel, ziehen den Maulkorb aus und ignorieren den Hund für einige Zeit. Sie soll lernen, dass alles Tolle nur dann passiert, wenn sie den Maulkorb trägt.

Wenn der Maulkorb etwas Angenehmes geworden ist, dann können Sie anfangen mit ihr in Situationen zu trainieren, in denen sie bisher aggressiv reagiert hat. Dafür können Sie z. B. die Bürste nur einmal ganz kurz über ihren Rücken oder Hals streichen, den Maulkorb ausziehen und die Bürste wegräumen.... Genauso verfahren Sie auch in anderen Situationen. Geben Sie der Hündin bitte Zeit, dass sie neue Dinge kennen lernen kann und zwingen Sie sie zu nichts. Sie zeigt ihr Verhalten nicht, um Sie zu ärgern, sondern um es sich so angenehm wie möglich zu machen.

Wichtig ist, dass Sie der Hündin den Maulkorb erst dann ausziehen, wenn sie sich weder aggressiv verhält noch versucht ihn loszuwerden. Sollte sie sich gegen den Maulkorb wehren, dann gehen Sie einige Schritte zurück und beginnen das Training mit dem Maulkorb von vorne. Nehmen Sie ihn erst ab, wenn sie einige Sekunden ruhig ist. Sonst lernt sie gleich, dass sie sich nur wehren muss um ihn loszuwerden. Genauso machen Sie es, wenn sie während dem Bürsten, Abputzen etc. aggressiv wird, machen Sie ruhig weiter, bis sie sich kurz ruhig verhält. Dann hören Sie sofort auf und lassen sie damit in Ruhe.

Gerne können Sie mir konkrete Situationen nennen, in denen die Hündin normalerweise beißt, dann kann ich Ihnen dazu gezielt Tipps geben.

Ist Ihre Hündin allgemein sehr misstrauisch gegenüber allem Neuen? Schläft sie nur auf ihrem Platz, wenn die Decke exakt so liegt, wie sie es möchte, also z. B. nicht, wenn eine kleine Falte darin ist? Trinkt die Hündin nur ein Mal aus ihrem Wassernapf und Sie müssen ihn dann neu füllen, da sie das "alte" Wasser nicht mehr nimm? Trinkt sie draußen nie aus Pfützen und vermeidet es peinlichst, dass sie schmutzig wird? Nimmt sie nur bestimmtes, bekanntes Futter und lehnt neues ab?

Ich frage das, weil Sie die Hündin dann evtl. auch homöopathisch unterstützen könnten, wenn Sie das möchten.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Hoffmann, vielen Dank für die Tipps, am liebsten wäre mir, Sie würden mich und meine Hündin persönlich kennen lernen. Ich wohne in Köln Dünnwald kurz vor Leverkusen.

Ich bin froh, dass Sie die Methode des Trainers nicht gut finden. Zu Ihren Fragen: meine Donna reagiert auf alles Neue mit Bellen, es sei denn die Veränderung findet in ihrem Beisein statt. So wurde der Weihnachtsbaum der plötzlich im Wohnzimmer stand angebellt. war sie aber dabei als ich etwas aufstellte, dann wurde es akzeptiert. Mit ihrem Wassernapf ist sie nicht empfindlich, auch aus Pfützen trinkt sie und macht sich auch immer sehr schmutzig, das liegt aber ja auch schon an der Körperhöhe. Ich habe schon seit einigen Jahren eine Heilpraktikerin (Bachblüten, Gbl.) miteinbezogen, sie versucht das Trauma irgendwie zu lösen, aber es ist noch nicht gelungen.

Meine Donna kommt nur auf die Coech wenn ich sie dazu auffordere, liegt sie mal auf dem Bett wenn ich weg war, springt sie sofort runter wenn ich komme. Wenn sie, nach meiner Erlaubnis, auf die Couch kommt, geht sie in die entfernteste Ecke möglist weit weg von mir. Sie läßt sich z.Bsp. 9 x die Pfotzen abwischen, hält mir sogar die Pfoten hin und beim 10 x schreit sie und hängt am Handtuch, Da sie sehr schnell umschaltet, nicht vorher knurrt, ist es schwierig schnell darauf zu reagieren. Sie ist da fast wie eine Katze, unberechenbar. Vor dem Trimmen muss ich meine Hündin duschen, was bis vor einiger Zeit ganz gut klappte, nun muss ich ihr den Maulkorb anziehen, und sie schreit als wenn ich sie absteche, sie ist dann nach einiger Zeit still, da ich aber dann noch die Seife abwaschen muss, kann ich nicht sofort aufhören wenn sie still ist, sie läßt es dann über sich ergehen, das Abtrocknen klappt dann wieder gut.

Ich habe ja am Anfang vom Urvertrauen gesprochen, ich glaube da habe ich viel falsch gemacht als sie noch ein Welpe war. So hat mir ein Trainer in der Welpenschule gesagt, ich soll sie wenn sie schnappt auf den Rücken drehen und so lange am Hals festhalten bis sie sich unterwirft, das hat dann bald eine halbe Stunde gedauert, und sie hat sich nicht unterworfen sondern zitterte am ganzen Körper vor Anspannung.

Als ich sie dann losgelassen habe war sie nätürlich in der äußersten Ecke verschwunden, und ich glaube das hat sie mir sehr übel genommen, wie soll da Vertrauen aufgebaut werden, leider war ich ohne Kenntnisse ud habe alle Trainertipps befolgt. Tierarzt geht gar nicht, er kann sie nicht abhorchen, weil sie so schreit und er keinen Herztöne hören kann, er meint wenn sie mal ernsthafte gesundheitliche Probleme hat wird die Behandlung schwierig, man kann sie ja nicht immer unter Vollnarkose setzen.

Mit dem Leckerchen und dann streicheln, haben wir auch versucht, mit dem Erfolg, dass sie den Leckerchen gegenüber misstrauisch wurde, weil sie nach jedem Leckerchen eine Streicheleinheit befürchtete..Ich habe wirklich schon viel versucht, habe auch eine Zeitlang aus der Hand gefüttert, aber es wurde nicht besser.

Den Maulkorb werde ich, wie Sie beschrieben haben, noch einmal als positives Teil trainieren, hatte es anfangs auch mit Leberwurst und so gemacht, aber dann nicht mehr, und nun hat sie wohl den Maulkorb durchs Trimmen und Duschen nur noch negativ verknüpft.

Vielen Dank für Ihre Anregungen, vielleicht können Sie noch ein paar Trainingstipps geben, freue mich auf Ihre Antwort, oder vielleicht können wir uns doch mal treffen...

Liebe Grüße Doroithea Ramrath

Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Ramrath,

Sie haben Recht, Ihre Hündin hat sowohl den Maulkorb als auch Leckerlies so verknüpft, dass sie immer befürchtet, es könnte etwas Unangenehmes passieren.

Was den Maulkorb angeht, würde ich Ihnen raten, dass Sie einen anderen kaufen und zwar einen, der mit dem, den sie momentan haben, so wenig Ähnlichkeit wie möglich hat. Wenn Sie jetzt z. B. einen aus Leder haben, dann kaufen Sie einen aus Plastik bzw. umgekehrt. Damit trainieren Sie dann wie beschrieben.

Da die Hündin nicht grundsätzlich aggressiv auf Abputzen, oder Waschen reagiert gehe ich einmal davon aus, dass sie keine Angst vor diesen Handlungen hat, sondern einfach aggressiv wird, wenn sie denkt, dass es jetzt reicht bzw. sie gerade keine Lust dazu hat. Wenn Sie sie dann, wie von Ihrem Trainier empfohlen, festhalten und mit Gewalt zu unterwerfen versuchen, dann befinden Sie sich in einem Machtkampf, der für beide Seiten nichts bringt.

Es ist möglich, dass das Schreien Protest ist, es kann aber auch Angst bedeuten. Wenn die Hündin dann merkt, dass sie keine Chance hat, dem zu entgehen, was sie nicht möchte, dann erträgt sie es und wehrt sich nicht mehr. Man spricht hier von erlernter Hilflosigkeit, das bedeutet, dass jemand, der gelernt hat, dass er weder mit Meideverhalten, noch mit Abwehrverhalten etwas verhindern kann, es einfach erträgt und sozusagen abstumpft. Sie versucht dann in anderen Situationen, es gar nicht so weit kommen zu lassen, dass sie sich nicht mehr wehren kann.

Die Situationen, mit dem Weihnachtsbaum, können bedeuten, dass sie den Baum einfach als unheimlich empfindet und deshalb anbellt, es kann aber auch sein, dass sie diesen "Störenfried" nicht in ihrem Reich haben möchte.

Wie ist die Körpersprache der Hündin, wenn sie z. B. den Baum anbellt? Ist ihr Schwanz zwischen die Hinterbeine eingekniffen und der Körperschwerpunkt deutlich nach hinten? Springt sie während dem Bellen vor und zurück oder geht sie deutlich nach vorne und versucht den "Störenfried" zu attakieren? Das Erste würde für Unsicherheit und Angst sprechen, das Zweite eher für Angriff, der nicht angstmotiviert ist.

Ich würde ich Ihnen raten, ihr einmal für 2 Tage kein Futter zu geben. Am besten lassen sie sie in dieser Zeit komplett in Ruhe und gehen auch nicht mit ihr spazieren. Lassen Sie sie in den Garten um ihr Geschäft zu verrichten und ignorieren sie ansonsten. Da sie sich dort auch nicht so schmutzig machen kann wie bei einem Spaziergang, ist auch ein Abtrocknen nicht nötig.

Keine Angst, sie wird in den zweit Tagen nicht verhungern, wenn sie bisher gesund und gut genährt ist.

Am dritten Tag, rufen Sie sie und geben ihr etwas Futter aus der Hand. Sie bekommt dann nur noch Futter, wenn sie auf Ihre Kontaktaufnahme reagiert. Kommt sie nicht, bekommt sie auch kein Futter. Sie soll lernen, dass sie es sich nicht leisten kann, Sie einfach zu ignorieren bzw. anzugreifen, weil sie von Ihnen abhängig ist. Wenn sie 3 oder 4 Mal nicht kommt, wenn Sie sie rufen, dann bekommt sie an diesem Tag kein Futter und keine Aufmerksamkeit mehr.

Wichtig ist auch, dass Sie keinerlei Kontaktaufnahmen der Hündin annehmen. Das bedeutet, dass Sie sie konsequent ignorieren, wenn sie kommt und etwas möchte. Alle Aktivitäten gehen von Ihnen aus und es sind auch Sie, die sie wieder beenden.

Wenn die Hündin Spielzeug hat, das sie sehr gerne mag, dann räumen sie das alles weg und bieten ihr einige Male am Tag ein Spiel an. Geht sie darauf ein, spielen Sie mit ihr und beenden das Spiel bevor die Hündin keine Lust mehr hat. Wenn die Hündin keine Lust zu spielen hat und Ihr Angebot ignoriert, dann ist das ok, aber für den Rest des Tages, nehmen Sie keinen Kontakt mehr zu ihr auf. Sie soll lernen, dass sie es sich auch hier nicht leisten kann, Ihre Angebote einfach abzulehnen, weil das die einzige Chance ist, etwas zu bekommen.

Ziehen Sie ihr den Maulkorb nicht nur an, wenn Sie sie baden, etc. sonder auch einmal öfter über den Tag verteilt, wenn nichts passiert. Wichtig ist, dass sie ungehindert atmen, hecheln und trinken kann, wenn sie den Maulkorb trägt. So lernt sie, dass er nicht nur bedeutet, es passiert etwas Unangenehmes.

Sie können sich auch auf den Boden setzen und Futter um sich herum verteilen bzw. auf Ihre Beine legen. Die Hündin darf sich das dann holen. Versuchen Sie nicht, nach ihr zu greifen und sie zu streicheln oder gar festzuhalten, wenn sie das Futter nimmt. Sie soll lernen, dass Kontaktaufnahme nicht bedeutet, dass sie festgehalten wird. Auch hier ist wichtig, dass Sie das Spiel beginnen und beenden.

Ziehen Sie der Hündin ein leichtes Geschirr und eine Hausleine an, die sie immer trägt. Damit können Sie auch mit ihr spazieren gehen, ohne dass Sie sie vorher anfassen müssen. Auch den Maulkorb sollte sie einige Zeit vor dem Spaziergang und während dem Spaziergang tragen. Meiden Sie am besten Gegenden, wo die Hündin sehr schmutzig wird, damit wird das Abputzen der Füße danach nicht so langwierig. Wenn Sie nach Hause kommen, dann putzen Sie ihr die Füße ab - und zwar kommentarlos und ohne mit ihr zu diskutieren. Nehmen Sie ruhig nach einander die Füße und putzen sie ruhig ab. Wird sie aggressiv, sagen Sie bestimmt "nein" und putzen sie ab, bis Sie fertig sind. Lassen Sie sich nicht beeindrucken, sondern machen weiter, aber ohne sie runter zu drücken, zu packen etc.... Strafen Sie sie nicht, machen ihr aber auch deutlich, dass das eben einfach sein muss. So gehen Sie auch bei anderen Dingen vor, die unbedingt nötig sind. Machen Sie es aber kurz und lassen Sie die Hündin wieder Vertrauen fassen.

Gerne würde ich mir Ihre Hündin ansehen, aber da ich mehrer hundert Km von Ihnen entfernt wohne, wird das schwer möglich sein. Sie können mir allerdings ein Video von sich und der Hündin zuschicken und ich gebe Ihnen dann hier meine Einschätzung dazu ab.

Ich denke, dass hier noch viele Fragen offen bleiben werden, die ich Ihnen selbstverständlich gerne beantworte. Ich schlage Ihnen vor, dass Sie es erst einmal mit diesen Tipps versuchen und mir dann mitteilen, wie die Hündin reagiert, bzw. sich alles entwickelt. Dann entscheiden wir gemeinsam, welche Maßnahmen als nächstes zu ergreifen sind.

Melden Sie sich gerne jederzeit wieder bei mir.

Viele liebe Grüße

Alexandra Hoffmann

Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Ramrath,

ich habe jetzt alles was ich über Ihre Donna weiß noch einmal überdacht und repertorisiert.

Zu Ihrer Hündin passt am besten das homöopathische Arzneimittel Arsenicum Album.

Folgende Symptome bzw. Verhaltensweisen, habe ich dafür herangezogen:

- Donna ist ständig in Alarmbereitschaft und befürchtet, dass ihr etwas passieren könnte.

- Am wohlsten fühlt sie sich in vertrauter Umgebung. Sobald sich etwas ändert, oder sie in ungewohnter Umgebung ist, reagiert sie mit Unsicherheit und auch Aggression.

- Unnanehmlichkeiten, empfindet sie schnell als Bedrohung (auch kleinste Dinge werden als lebensbedrohlich eingestuft) und reagiert mit aggressivem Abwehrverhalten, das für sie eine Art Notwehr ist.

- Sie ist gegen alles und jeden sehr misstrauisch und nimmt dann weder Futter noch Kontaktangebote an.

- Wird sie in die Enge getrieben, wehrt sie sich mit Beißen (Angstbeißer).

- Ihr Verhalten ist nicht vorhersehbar und sehr unzuverlässig, da es jederzeit passieren kann, dass sie wieder Panik bzw Angst bekommt und sich gegen "Bedrohungen" wehrt.

- Sie bewahrt sich Distanz (sowohl körperlich als auch emotional) zu Artgenossen und auch zur eigenen Familie bzw. zu Ihnen.

- Auf Annäherung weicht sie zurück, verteidigt sich aber aggressiv, wenn sie nicht mehr ausweichen kann.

- Kämpfe mit Artgenossen können im Extremfall bis zum Tod ausgetragen werden können. Sie gibt nicht auf, auch wenn sie körperlich unterlegen ist.

- Oft in Beißereien verwickelt, da streitsüchtig.

- Reagiert oft aggressiv, um einer eventuellen Bedrohung zuvor zu kommen und diese zu verhindern.

- Verhält sich aber defensiv und zeigt Meideverhalten, wenn Sie ihr zu nahe kommen und sie ausweichen kann.

- Bei Ermahungen durch Sie oder andere, wirkt sie unterwürfig bzw. verschwindet in eine Ecke und meidet Sie, zeigt aber keine wirkliche Unterwerfung.

- Extreme Angst vor dem Tierarzt, der sie nicht anfassen kann.

- Sie trinkt aus Pfützen - da das Wasser darin oft kalt ist, spricht auch das für Arsenicum Album (trinkt sie das bevorzugt in kleinen Schlucken?).

Auslöser für das Verhalten, könnten nach diesem Verständnis gewesen sein bzw. auch jetzt noch immer wieder sein:

- unsichere und ungewohnte Umgebung bzw. Veränderungen (wenn Sie den Weihnachtsbaum in ihrer Gegenwart aufstellen, dann ist er nicht plötzlich da, sondern sie konnte die Veränderung sogzusagen miterleben und Schritt für Schritt in ihre Umgebung integrieren)

- psychische Traumatisierungen wie z. B. zu harte und ungerechte Strafen oder Versuche, sie zu unterwerfen

- unpassende und bedrohliche Behandlung (ich nehme an, dass die Tätowierung bei der Züchterin sehr schlimm für sie war)

Ich würde Ihnen vorschlagen, dass Sie sich das Mittel Arsenicum Album in der Apotheke in der Potenz C 200 besorgen und Ihrer Donna EINMALIG 5 Globuli davon geben.

Bitte widerholen Sie das Mittel nicht eigenständig und trainieren Sie weiterhin mit Ihrer Donna. Ein homöopathisches Mittel, kann die Verhaltenstherapie nur unterstützen, aber nicht ersetzen, es kann Ihnen das Training nur erheblich erleichtern.

Wenn Sie dazu Fragen haben, dann melden Sie sich gerne jederzeit bei mir.

Viele liebe Grüße

Alexandra Hoffmann

Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Ramrath,

ich habe hier noch einige Trainingstipss für Sie und Ihre Donna. Um Dinge wie das Stetoskop des Tierartztes oder auch andere Dinge, auf die sie panisch bzw. aggressiv reagiert, vertraut zu machen, können Sie diese einfach in Ihrem Haus "herumliegen lassen". Donna kann sie sich so in Ruhe ansehen und feststellen, dass sie ganz normal und nicht gefährlich sind. Hat sie sich daran gewöhnt, können Sie z. B. das Stetoskop einmal in die Hand nehmen und sie daran schnuppern lassen. Wenn das klappt, dann können Sie sie damit auch einmal kurz berühren.. So können Sie die Abläufe langsam steigern und ihr klar machen, dass sie nicht in Lebensgefahr ist, wenn sie damit konfrontiert wird.

Da Donna es offensichtlich überhaupt nicht mag, wenn sie festgehalten oder sonst eingeschränkt wird, können Sie auch das mit ihr üben, sobald sie sich Ihnen gerne und ohne Misstrauen nähert... (das wird sicherlich einige Zeit dauern, denn Sie muss erst lernen, dass Kontakt zu Ihnen etwas Positives bedeutet und sie Ihnen grundsätzlich vertrauen kann und Sie Ihr nichts Böses wollen). Wenn sie also gerne zu Ihnen kommt und sich auch gerne anfassen lässt, dann können Sie sich kurz (ca. 1 Sekunde) mit beiden Händen "festhalten" und sofort, am besten bevor sie es richtig bemerkt hat, wieder loslassen. So bauen Sie dann nach und nach alle Aktivitäten aus Ihrem Alltag auf.

Wichtig ist auch, dass Sie akzeptieren, wie viel Streicheln und Berührungen Donna möchte. Es ist vollkommen ok, wenn Sie nicht stundenlang kuscheln oder gestreichelt werden möchte. Es gibt Hunde, die sind mit weniger zufrieden. Es ist auch möglich, dass Donna sich in Ihrer Gegenwart durchaus wohlfühlt, aber nicht andauernd angefasst werden möchte. Auch das würde ich akzeptieren. Legt sie sich neben Sie und ist entspannt, geht aber sofort weg, wenn Sie sie anfassen, dann möchte sie einfach nur neben Ihnen liegen.

Achten Sie auch immer genau auf die Körpersprache von Donna, d. h. sobald sie steif wird, etwas ausweicht, oder auch den Kopf abwendet (um nur einiges zu nennen), fühlt sie sich unwohl. Sie sollten dann aufhören BEVOR sie sich entzieht oder aggressiv reagiert. So kann Donna lernen, dass ihre Signale verstanden werden, ohne dass sie sich verteidigen oder weglaufen muss.

Donna hat somit eine gewisse Kontrolle über ihr eigenes Leben. Das hat nichts damit zu tun, dass Donna Sie kontrolliert. Sie kann lediglich bestimmen, wann sie z. B. keine Streicheleinheiten mehr möchte. Wenn sie verstanden hat, dass ihre Bedürfnisse grundsätzlich akzeptiert werden, dann wird es ihr auch leichter fallen, es ab und zu zu ertragen, wenn sie festgehalten wird oder etwas "aushalten" muss, wass ihr nicht so gut gefällt.

Viele liebe Grüße

Alexandra Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo Frau Hoffmann, ich weiss nicht ob Sie meine heutige Nachricht erhalten haben? Meine Mail war beim Absenden verschwunden! Liebe Grüße Dorothea Ramrath
Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Ramrath, nein, ich habe heute von Ihnen keine e-Mail erhalten. Würden Sie sie noch einmal schicken? Dann antworte ich Ihnen selbstverständlich gerne.

Liebe Grüße

Alexandra Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Hoffmann, hier noch ein paar Informationen über Donna. Ich habe vor ca. 10 Jahren meine Arbeit aufgegeben weil meine Firma umgesogen ist, kurz danach ist mein Mann an einem plötzlichen Herztod gestorben, da damals mein ganzer Lebensinhalt weg war bin ich sehr depressiv geworden, wollte nicht mehr aufstehen und nicht mehr anziehen und raus gehen. Da habe ich Donna zu mir geholt, und sie hat natürlich alle Emotionen abbekommen, ich denke damit war sie sehr überfordert als Welpe.

Die Züchterin hat Donna als sehr lieb und zurückhaltend beschrieben, kein Wort von der Beissattacke, aber ich glaube ehr Donna ist von den 3 Geschwistern gemopt worden, und ist dadurch zu kurz gekommen, sie ist nämlich sehr verfressen, und nimmt von jedem bekannt oder unbekannt Leckerlies an, ist dann aber auch direkt weg das ganze mit eingeklemmter Rute.Wenn mal beim Pfoten abwischen der Schrei und der Schnapp nach dem Handtuch kommt ist sie dann auch direkt auf der Flucht, ich rufe sie dann zu mir und lasse sie Platz machen, sie kommt dann an und ist nur am beschwichtigen, Schnauzelecken und weg gucken, ich fasse sie dann nicht an sonder gehe weg und lasse sie einige Zeit liegen, dann rufe ich sie wieder zu mir und sie bekommt ein Leckerlie, damit sie mich wieder positiv verknüpft. ist das so in Ordnung?

Der Trainer fand Donna dominant, weil sie in bekanntem Terrain vorläuft, ich bin der Meinung ab und zu kann Doinna ruhig mal Selbstbewustsein demonstrieren ohne dass ich dann nicht mehr der Rudelführer bin, in unbekanntem Gelände bleibt Donna immer hinter mir.Der Trainer sagte auch ich soll Donna wenn ich vom Einkaufen komme nicht mehr ansprechen und begrpßen, erst meine Tasche auspacken, als ich das so gemacht habe, war bei Donna schon die Freude vorbei und ich konnte sie kaum noch streicheln. Ich mache es jetzt wieder so, dass ich die Tasche abstelle und sie freudig begrüße und auch sehr ausgiedbig streicheln kann. Laut einem Buch von Bloch ist das auch so ok. er schreibt, wer ignoriert schon ein Familienmitglied wenn man sich trifft??

Beim Tierarzt wird Donna so hysterisch, dass sie beim letztenmal blau angelaufen ist und er Angst hatte dass sie kollabiert. Auch die Narkose musste er sehr stark dosieren ,so, dass er ihr anschließend aufputschmittel geben musste damit sie zu Hause nicht wegschläft.

Das Arsenicum Album D12 habe ich von meiner Tier-Heilpraktikerin für Donnas Magen und Darm bekommen. Auch hat Donna viel mit Magensäure zu tuen, äußert sich in lauten Darmgeräuschen und sie möchte verstärkt Gras fressen, ich gebe ihr dann Dörrfleisch und die Beschwerden sind dann schnell weg. Käse verträgt Donna nicht, danach hat sie morgens immer gelben Schaum gebrochen. Weiter hat sie eine Weizen-Soja-Mais-Allergie. nachdem ich diese Zusätze weg lasse hat sie keinen Durchfall mehr. Die Heilpraktikerin sagt aber das diese gesundheitlichen Probleme bei Donna noch sehr wenige sind andere Westies haben noch sehr stark mit Hautproblebem zu tuen,

Z.Zt. bekommt Donna neben den Bachblüten noch Natrium C200, soll ich jhr das Arsenicum Album zusätzlich geben?

Liebe Grüße

Dorothea Ramrath.

Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Ramrath,

vielen Dank für Ihr Vertrauen zu mir, es ist nicht selbstverständlich, dass Sie mir so viele persönliche Dinge von sich erzählen. Bitte machen Sie sich keine Vorwürfe, Sie haben das gemacht, was Ihr Herz Ihnen gesagt hat und wollten nur das Beste für Donna. Sie haben Donna mit Ihrer Liebe sicherlich nicht überfordert, sie ist eben einfach ein Hund, der eigenständiger ist und mit weniger Zuwendung zufrieden ist bzw. nicht so viel Zuwendung möchte. Das konnten Sie am Anfang noch nicht wissen und das hat Donna auch bestimmt nicht so sehr belastet, dass sie jetzt in dieser Verfassung ist, die Sie beschreiben. Sie schreiben ja, dass Sie sie in Ruhe lassen, wenn sie zeigt, dass sie das möchte. Das ist absolut richtig und muss einem Hund auch zugstanden werden.

Ihr Vorgehen, mit dem Pfoten Abwischen, ist absolut richtig! Behalten Sie das auf jeden Fall bei.

Die Aussage Ihres "Trainers", dass Donna dominant ist, nur weil sie auf Spaziergängen voraus läuft, ist absoluter Blödsinn. Es spricht nichts dagegen, dass Hunde bei Spaziergängen vorauslaufen, wenn sie jederzeit abrufbar sind und sich an ihrem Menschen orientieren. Sie haben Günther Bloch erwähnt, er hat sehr eindrucksvoll beschrieben, dass es meistens die Jungtiere - damit also die rangniedrigsten Tiere - sind, die die Gruppe draußen "anführen" also voraus laufen. Sie haben einfach mehr Energie und wollen schneller laufen als die älteren Tiere. Genauso ist es auch bei uns und unseren Hunden. Wenn die Hunde auf Feldwegen oder Wiesen laufen dürfen, dann sind wir ihnen viel zu langsam. Es spricht also absolut nichts dagegen! Wenn Sie wissen möchten, ob Donna sich an Ihnen orientiert, können Sie einfach einmal stehen bleiben und sehen, wie lange es dauert, bis sie es merkt. Es spricht aber auch absolut nichts dagegen, wenn Sie Donna ansprechen, bevor Sie die Richtung oder den Weg wechseln möchten oder wenn Sie zu Ihnen kommen soll.

Auch in unbekanntem Gebiet, spricht nichts dagegen, dass Donna voraus läuft. Da Donna sich in unbekannter Umgebung aber erst einmal nicht wohl fühlt, macht sie das von sich aus nicht. Das hat gar nichts mit Dominanz zu tun, weder wenn sie nach vorne will, noch wenn sie es nicht tut. Dominanz ist sowieso ein schwieriger Begriff, den ich nicht gerne verwende, weil er aus der Fortpflanzung kommt und kein Mensch hat vor, sich mit seinem Hund zu paaren. In einem Rudel, sind es die ranghöchsten Tiere, die sich paare dürfen. Man kann den Begriff zwar bedingt auf die Mensch-Hund Beziehung übertragen, aber hier ist eher Erziehung und die Konsequenzen, die auf ein Handeln folgen, entscheidend. Seien Sie konsequent und bestimmt, aber liebevoll und wohlwollend.

Auch die Begrüßung, wenn Sie vom Einkaufen nach Hause kommen, würde ich Ihnen nicht verbieten. Ich sehe das genauso wie Sie und begrüße meine Hunde auch, wenn ich nach Hause komme.

Meiner Meinung nach, ist es völlig übertrieben, dass man einem Hund immer und überall klar machen muss, dass der Mensch der "Boss". Jemand, der das immer und überall raushängen lassen muss und ständig den anderen unterdrückt, ist ein sehr schlechter "Rudelführer". Er zeigt damit eigentlich nur seine Unsicherheit und Schwäche. Wenn ich den anderen immer unterdrücke, dann brauche ich keine Angst zu haben, dass er erkennen könnte, dass ich selbst nicht stark und zur Führung geeignet bin. Jemand, der seinen Hund mit Methoden, die Sie mir bisher beschrieben haben behandelt, erreicht nicht, dass sein Hund ihn anerkennt und ihm gerne folgt. Er erreicht unter Umständen, dass sein Hund gehorcht, aber das tut er nur, weil er damit Strafe verhindern kann, nicht, weil er sich gerne seinem Menschen anschließt. Meiner Meinung nach, ist es wichtig, den Hund zu überzeugen, dass man ein wohlwollender und zuverlässiger Partner ist. Wenn er das verstanden hat und genau weiß, dass er sich immer und überall auf seinen Menschen verlassen kann, dann beweißt man Führungsqualitäten. Dazu ist es nicht nötig, einen Hund runter zu drücken, komplett zu unterwerfen etc.... Der Hund soll in verschiedenen Situationen lernen, dass es sich für ihn lohnt, mit dem Menschen zu kooperieren und nicht aus Angst kuschen.

Wie Sie ganz richtig erkannt haben, ist es sehr wichtig, dass Donna erkennt, dass Sie angenehme Dinge mit ihr machen und dass alles Angenehme von Ihnen aus geht. Das erreicht man über Strafen und Bedrohung ganz sicher nicht!

Die Körperlichen Probleme, die Sie beschreiben, sprechen sehr für den Konstitutionstyp "Arsenicum Album", dem ich Donna zuschreibe.

Wogegen bekommt Donna das Natrium? Welches Natrium bekommt sie, natrium chloratum, natrium muriaticum?

Grundsätzlich ist kein natrium..... feindlich zu Arsenicum album. Normalerweise, geben Sie ein homöopathisches Mittel in einer C200 auch nicht täglich, sondern allenfalls im Abstand von mehreren Wochen bzw. wiederholen es nur, wenn sich keine Besserung mehr zeigt. Wichtig wäre mir, zu wissen wogegen das Mittel ist.

Ich habe auch in meinem Studium gelernt, dass Bachblüten und homöopathische Mittel nicht unbedingt gleichzeitig gegeben werden sollten. Ich habe mich bisher daran gehalten und keine Erfahrung mit einer Kombination von beiden. Ich weiß aber auch, dass es Kollegen gibt, die beides erfolgreich miteinander kombinieren.

Arsenicum Album soll vor allem auf der Verhaltensebene - also der Psyche - von Donna wirken, es hat aber auch einen starken Bezug zu den Magen Darm Beschwerden, die Sie beschreiben und wird auch erfolgreich bei Allergien eingesetzt. Auch dass Donna sehr verfressen ist, spricht für dieses Mittel.

Haben Sie noch Fragen, oder gibt es noch etwas, das ich wissen müsste? Melden Sie sich gerne jederzeit bei mir. Mir ist es sehr wichtig, dass Sie und Ihre Donna bald ein gutes und harmonisches Team sind und helfe Ihnen gerne so oft und so lange, wie Sie es brauchen!

Viele liebe Grüße und ich freue mich auf Ihre Antwort.

Alexandra Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Hoffmann,


Vielen Dank für Ihre Antwort, freue mich, dass Sie es auch so sehen, dass man einen Hund nicht einem ständigen Drill unterziehen muss, um ihm zu zeigen wer der Führer ist.


Donna merkt sehr schnell wenn ich beim Spaziergang stehen bleibe und sie vor mir läuft. ich bin immer erstaunt welches Gespür sie hat.und sich dann umdreht und nach mir schaut.


Wenn ich mal in ein Geschäft gehe und meine Freundin Donna an der Leine hält, schaut Donn die ganze Zeit in die Richtung in die ich gegangen bin, nur die Freude von ihr ist nicht immer gleich groß wenn ich zurückkomme. Vielleicht liegt es daran, dass sie meine Freundin auch sehr mag, manchmal bin ich fast eifersüchtig, aber meine Freundin ist natürlich auch nur für die angenehmen Dinge wie Leckerlie und so zuständig, kraulen kann sie Donna auch ein bischen unter dem Kinn, aber auf dem Kopf geht nicht.


Wir haben Ende Mai Anfang Juni mit meiner Freundin einen Wanderurlaub gemacht, und ich hatte den Eindruck, Donna war etwas traurig, dass meine Freundin danach nicht mehr ständig bei uns war, auch hat sie verstärkt an meinen Beinen geleckt, woraufhin die Heilpraktikerin den Natriumhaushalt getestet hat und das natrium chloratum 1 x pro Woche 3 Gbl. verordnet.


Das Arsenicum Album hat Donna auch schon mal von Ihr bekommen ich weiss aber nicht welche Potenz damals habe ich ihr alle 14 Tage 2 Gbl. gegeben.


Ich bin etwas unsicher, ob ich in die Therapie der Heilpraktikerin eingreifen soll.


 


Viele liebe Grüße


Dorothea Ramrath

Experte:  AlexandraHoffmann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Ramrath,

Da Sie das Arsenicum Album so häufig gegeben haben, handelte es sich ziemlich sicher um eine tiefere Potenz. Wenn man eine Wirkung auf der Verhaltensebene erzielen möchte, sollte die Potenz mindestens C 200, wenn nicht höher sein.

Ob Sie Donna das Arsenicum Album geben sollen, oder nicht, können Sie, bzw. sollten Sie sogar mit Ihrer Heilpraktikerin besprechen, wenn Sie ihr vertrauen und sie Donna bisher immer geholfen hat.

Ich gehe davon aus, dass die Heilpraktikerin Donna´s Konstitutionstyp bzw. -mittel ebenfalls erkannt hat. Da die Heilpraktikerin Donna und ihre Geschichte gut kennt, würde ich auf jeden Fall mit ihr sprechen. Wie gesagt, mehrere Mittel gleichzeitig, kann problematisch sein, muss es aber nicht. Sprechen Sie am besten mit der Heilpraktikerin und entscheiden Sie gemeinsam.

Sollten Fragen auftauchen, kann sich die Heilpraktikerin auch gerne bei mir melden und ich spreche mit ihr über Donna.

Viele liebe Grüße

Alexandra Hoffmann

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