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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6337
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo habe drei XXXXX XXXXX Terrier 2 Mädels 7 Jahre

Kundenfrage

Hallo

habe drei XXXXX XXXXX Terrier

2 Mädels 7 Jahre (kastriert) und 2 Jahre (unkastriert und in der Zucht)

1 Rüde 4 Jahre (in der Zucht)

Die Kleine von den beiden Mädels versucht seit einiger Zeit, die Ältere zu kontrollieren. Haben wir draußen an der Leine eine Bellerei mit anderen Hunden stürzt die Kleine sich auf die Große, die sie aber abwehrt.

Hat meine Große mit meinem Rüden Streit, stürzt sich die Kleine sofort auf die Große und beide machen sie dann fertig. Sie hat überhaupt keine Chance. Das ist zwei Mal passiert, als die Kleine läufig war, danach hat sich die Lage wieder beruhigt. Mein Rüde ist eigentlich eher ruhig. Eigentlich selten, dass die beiden Streit bekommen.

Nun war unser Rüde für eine Weile ausgelagert, weil 1. die Kleine läufig war und danach bekamen wir einen Welpen zurück (Sohn von der Kleinen)

Am Freitag kam es dann zu ersten ernsten Beschädigungskämpfen. Ich war nicht ganz schuldlos, weil ich nicht mitbekommen habe, dass die Kleine grad Streß mit der Großen hatte und zu dem Welpen wollte, um ein Halsband zu probieren. Sie stürzte sich sofort auf meine große Hündin und biss ihr von hinten in den Kopf, beutelte und ließ nicht los. Ich ging dann dazwischen, weil ich befürchtete, dass das Ohr gleich ab ist. Ich weiß, dass das nicht richtig war.

Ich sperrte dann die Kleine in den Flur und bedauerte die Große

Nach 10 min ließ ich die Kleine wieder rein. Sie stellte sich wieder vor meine Große und fixierte sie. Ich wollte sie aus dieser Situation raus rufen und lockte und machte (ich weiß, total falsch) und dann gings los. Sie biss mitten ist Gesicht und ließ wieder nicht los. Das Augenlid der Älteren ist total zerrissen . Wir schütteten dann Wasser auf die beiden. Keine Erfolg. Ich nahm die Kleine am Schlawittchen und haute mit der flachen Hand gegen ihre Seite eine Bekannte kam dann mit noch mehr Wasser und dXXXXX XXXXXeß sie los.

Ich bin mir bewußt, dass ich eigentlich alles falsch gemacht habe, was man falsch machen kann. Ich hatte furchtbare Angst und es war total schrecklich.

Seitdem darf sich die Große hier nicht mehr frei bewegen. Manchmal ist es ok aber meistens wird sie verwiesen.

Was für die Einschätzung der Situation noch wichtig zu wissen ist, ist, dass ich immer versucht habe MEINE Rangordnung durchzusetzen. Die Ältere bekam zuerst Futter, wurde zuerst angeleint und zuerst abgeleint. Zuerst abgetrocknet während die anderen warten mußten. Ich habe nicht erkannt, dass ich sie ständig wieder auf den Thron setzte auf dem schon lange die Kleine saß und den sie für sich überhaupt nicht beansprucht. Sie will gar nicht oben sitzen.

Also hab ich jeden Tag aufs neue die Rangordnung in Frage gestellt und jeden Tag aufs neue mußte die Kleine ihren Rang beweisen. Beide wollten aber auch mir gefallen und kamen dadurch natürlich auch in Stress.

Das alles habe ich erst in den letzten beiden Tagen erkannt

Seitdem habe ich versucht, zu zeigen, dass ich die Rangordnung akzeptiere. Gebe der Kleine zuerst Futter, leine die Kleine zuerst an usw.

Ich darf aber nicht mal die Große anfassen da kommt die Kleine schon wieder in Streß. Die Große verzieht sich, wo sie kann, aber es bricht mir das Herz.

wie verhalte ich mich nun richtig?

wie vermeide bei der Kleinen STreß, wenn ich mich um die Große kümmere?

Wie bekomme ich die Situation wieder hin? Beide Hündinnen liegen mir unglaublich am Herzen und möchte, dass sich alle wohl fühlen.

Die derzeitige Lage ist jedenfalls kein Dauerzustand. Es kann ja nicht sein, dass die Große gar nichts mehr darf.

Ist ziemlich lang geworden, habe aber versucht, die Situation so genau wie möglich zu beschreiben.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe
Jolie
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.

Lieber Nutzer,

Sie haben die Situation absolut richtig eingeschätzt:

die Kleine hat die Große rangordnungsmäßig wohl schon lange überholt, und da Sie die "Falsche" bestärkt haben, ist die Kleine aggressiv geworden um sie unterzuordnen. Dies ist jetzt schon zu einem ritualisierten Verhalten geworden.

Da in der Genetik der Jackis Töten als Jagdverhalten noch sehr stark angelegt ist und Jackis sich so auch sehr schnell sehr hoch fahren, sind die Situationen noch extremer eskaliert.

Da die Kleine offensichtlich auch nicht aufhört, wenn die Ältere sich unterwirft-mussen Sie eingreifen( was in den Anfänger des Kippens der Rangordnung nicht getan werden sollte).

Allein über eine Verhaltenstherapie besteht eine Chance, eine neue Verknüpfung im Kopf der Kleinen zu erreichen, dazu dürfen die Beiden sich einige Monate wirklich NUR sehen, wenn auf Entfernung und an Leine für die Kleine immer etwas positives beim Anblick der Älteren passiert.

Langsam kann dann bei Erfolg die Distanz verringert werden, bis beide nebenander beschäftigt und die Kleine für ruhiges Verhalten belohnt werden kann.

Ein Medikament kann über Monate gegeben helfen, die Aggresionsbereitschaft der Kleinen zu senken:CLOMIPRAMIN (v. Tierarzt)

Sollten die Trainingstipps aus der Ferne nicht reichen, helfe ich gerne bei der Suche nach einem qualifizizierzem Therapeuten über Ihre PZ.

Viel Erfolg!

Haben Sie noch Fragen?

Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

 

Allerdings ist dies nicht durchführbar, da ja meine Hunde bei mir wohnen und ich nicht einen Hund dauerhaft über Monate auslagern kann und ihn aber täglich sehe. Dann ist es eher für den ausgelagerten Hund stressig, mich täglich nur kurz und auf Distanz zu sehen.

 

Draußen ist die Situation halbwegs ok. Es gibt draußen keinen Streit und die ältere Hündin kann sich bewegen wie sie möchte.

 

Vielen Dank

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.

Lieber Nutzer,

in Kontakt bliebe dann nur die Möglichkeit, einen der Hunde so in der Wohnung einzuschränken (Kindergitter, Hundebox) , dass es keine Möglichkeit einer Attacke gibt-sonst werden Sie ständig drinnen mit diesem Risiko leben müssen-eine Belastung für Sie und die Hunde.

Ich denke zusätzlich, dass es für BEIDE nur entspannend ist, zur Zeit immer Mal wieder getrennt zu sein im Haus-toll, wenn es auf Spaziergängen klappt-da sind sie abgelenkt.

Eine schnelle Lösung in direktem Kontakt gibt es sicherlich nicht.

Aber wie gesagt: vor Ort ist alles leicher zu analysieren, daher helfe ich gerne bei der Suche nach einem Therapeuten vor Ort.

Alles Gute und bitte

das Akzeptieren nicht vergessen.

danke im Voraus

Dr.M.Wörner-Lange

www.problem-tier.de

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.

Lieber Nutzer,

Haben Sie noch Fragen?

Sonst bitte das Akzeptieren nicht vergessen, wie üblich als Honorar für rbrachte Leistungen

Danke im Voraus.

Bekannt aus:

 
 
 
„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
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