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Hinterlauf
Hinterlauf, Hundetrainer/Verhaltenstherapeut
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 5
Erfahrung:  Studium zum Tierpsychologen fachrichtung hund an der ATN Schweiz
66750919
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hundetrainer hier ein
Hinterlauf ist jetzt online.

Hallo ! Habe einen 5 Jahre alten Appenzeller-Schäfermischling,

Kundenfrage

Hallo !

Habe einen 5 Jahre alten Appenzeller-Schäfermischling, der sehr gut erzogen ist u. sehr Umgangsfreudig mit Tier u. Mensch ist.
Seit 2 Wochen habe ich eine bewirtschaftete Berghütte u. der Hund rast, bellend mit aufgestellter Bürste jedem Bergsteiger entgegen. Die Leute haben logischer Weise Angst vor ihm. Jetzt muß ich ihn immer wegsperren u. das soll ja auch nicht sein, denn bis jetzt hatte er noch nie Probleme mit Fremden. Wie kann ich meinen Hund dazu bringen nicht ständig auf die Neuankömmlinge loszugehen. Vielen Dank,XXXXX
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo

Für Hunde ist "Besuch" erste einmal nicht natürliches. Ihr Hund hat entschieden, die Neuankömmlinge auf seine Art "abzuchecken" weil ihm noch keiner beigebracht hat, dass es nicht seine Aufgabe ist.
Dadurch dass er Mensch und Hund immer akzeptiert hat, war es auch nicht notwendig.
Er hat aber den neuen Ort damit verknüpft, die Neuankömmlinge erst einmal auf Abstand zu halten.

Ihre Aufgabe besteht darin, ihrem Hund klar zu machen, dass Sie als Rudelführer alles im Griff haben.
Machen Sie folgende Übungen, nehmen Sie sich aber für den Anfang immer Zeit, denn wenn Sie unachtsam sind, wird Ihr Hund es für Sie Regeln wollen.
Richten Sie ihm einen Platz ein, wo er nicht alles überblicken kann und machen Sie folgende Übung:


schränken Sie den Hund auch im Haus ein, er soll nicht die ganz Wohnung für sich beanspruchen können. Fordern Sie auch mal Ruhe ein, schicken Sie ihn auf seinen Platz, oder führen Sie ihn Wortlos da hin:

Nehmen Sie eine Leine und führen den Hund wortlos auf seinen Platz, lassen Sie dann die Leine fallen. Atmen Sie aus, das signalisiert Ruhe, schauen Sie den Hund dabei nicht an, reden Sie nicht bis der Hund ruhig ist.Wenn dies der Fall ist, gehen sie weg aber behalten Sie den Hund in den Augenwinkeln im Auge, falls er auf steht blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, alles ruhig und ohne Worte.Sie können dies auch ohne Leine machen, allerdings gibt diese ihnen mehr Kontrolle, aber es muss nicht unbedingt sein.
Drehen Sie sich seitlich weg, bleiben aber stehen, sehen Sie den Hund nicht dabei an, sonst wird er automatisch wahrscheinlich aufstehen und zu Ihnen kommen.Das blockieren machen Sie so lange, bis er sich hinlegt, was jeder Hund nach einer Zeit tut. Nun können Sie weggehen, wenn er ihnen nachläuft, wieder von vorne.Diese Einschränkung im Haus und Hof ist für einen Hund ganz normal, denn das kennen sie noch von Mama, im Rudel dürfen Hunde auch nicht überall rumlaufen und alles tun was sie wollen.

Bitte nie den Hund schimpfen, wenn Besuch da ist und er bellt diese an, er bringt es nicht mit seinem Verhalten in Verbindung, sondern negativ mit dem Besuch und man macht die Sache nur noch schlimmer weil Hund denkt: die kommen und ich werde angemault.
Somit wird das Vertrauen Ihnen gegenüber auch weniger mit der Zeit.
Versuchen Sie ruhig aber bestimmt aufzutreten.

Wenn dann Besuch kommt, nehmen Sie ihren Hund und führen ihn zu den Gästen. Dabei ist es wichtig, dass er hinter Ihnen läuft, nicht vor.
Falls er vor will, drehen Sie sich zu ihm ein und blockieren ihn.
Der Besuch soll ihn aber bitte ignorieren und auch nicht anfassen oder mit ihm reden, bis er sich nicht beruhigt hat.

Wir Menschen wollen die Hunde immer anfassen, aber einige Hunde mögen dies nicht immer, schon gar nicht von Fremden.

Diese Übungen müssen Sie so lange immerzu machen, bis ihr Hund sich beruhigt hat und ruhig bleibt wenn neue Gäste kommen.

Falls Sie keine Zeit oder Geduld haben, bitte wegsperren, denn mit jeder neuen Chance, die er bekommt, wir sich sein jetziges Verhalten festigen und man hat es dann immer schwerer.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, bitte auf "dem Experten antworten" drücken und ich antworte gerne kostenlos noch einmal

Vielen Dank und Grüße
Paula Ciolacu


Alle Ratschläge beruhen auf jahrelanger praktischer Arbeit mit unterschiedlichsten Hund/Mensch Teams. Da jeder Hund bzw. Mensch anders ist und ich mir online kein genaues Gesamtbild machen kann, bitte ich Sie in ganz schwierigen Fällen einen erfahrenen Experten vor Ort aufzusuchen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo!

Danke für die Antwort. Eine Frage hätte ich noch dazu.
Der Hund ist sehr schnell, bevor ich überhaupt merke das jemand im Anmarsch ist, springt er schon auf u. davon. Das mit dem blockieren wird dann wohl nix. Mit blockieren ist , sich ihm in den Weg stellen gemeint?
Da wir einen Saisonbetrieb haben ist es wohl besser ihn wegzusperren,denn Bazi ist sehr stur u. selbst in 1,5 Jahre Hundeschule hat sich manchmal auch die Hundetrainerin gewundert.
Liebe Grüße
Evelyn
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sie müssten Den Hund natürlich erst einmal immer im Auge behalten, sonst funktioniert es nicht, oder auch eine Schleppleine, da kann er zwar aufspringen, aber er kommt nicht allzu weit.

Wenn es aber zu stressig ist, was ja nachvollziehbar ist, mit Kundschaft, dann wegsperren, damit er gar keine Gelegenheit bekommt.
Wenn Sie merken, dass der Betrieb wieder weniger wird, dann üben.
Ihn ganz aufzuschließen würde ich nicht, vielleicht gibt es jemanden, der Ihnen helfen kann?
Einer empfängt die Gäste und der andere kümmert sich um den Hund?

Mit Blockieren ist gemeint, dass Sie mit dem Hund zum Gast laufen (an der Leine) und ihn dann blockieren, damit er nicht an ihnen vorbeilaufen kann.

Diese Methode klappt bei richtiger Anwendung auf jeden Fall ist aber Zeitaufwändig. Und Sie müssen natürlich konsequent sein.
Stur ist der Hund nicht unbedingt, er hat nur gelernt, dass er dieses und jenes machen kann, und seine Menschen "geben dann auf".
Sie müssen nur "sturer" sein wie er und er muss merken, dass Sie es erst meinen :-)

Je öfter sie souverän üben können, desto schneller wird sich das Problem lösen

Viel Erfolg einstweilen und alles Gute
Paula Ciolacu

Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Nutzer

Haben Sie noch Fragen? Ist etwas unklar?
Sie können kostenlos gerne noch einmal nachfragen falls Unklarheiten bestehen.
Falls Sie keine Fragen mehr haben, würde ich Sie bitten auf "Akzeptieren" zu drücken.

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im Voraus
Paula Ciolacu
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Nutzer
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Vielen Dank im Voraus
Paula Ciolacu
Experte:  Hinterlauf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo!

Na da kommt wohl der Schäferhund durch :-)!
Aus Hundesicht sagt ihr Hund ihnen bescheid das Eindringlinge in euer zuhause kommen.
Nun gibt es mehrere Möglichkeiten dieses Verhalten zu minimieren bzw gänzlich zu ändern.
Hier ersteinmal Zwei Anregungen:
Erste Möglichkeit: Der Besuch kommt ihr Hund will loslegen sie unterbrechen dies mit einem Scharfen NEIN (NEIN ggf nocheinmal verstärken mit einer plastikflasche oder fisherdiscs) danach ist es wichtig eine alternative anzubieten, nämlich das HIER.
also nocheinmal kurz: hund bellt oder rennt los >unterbrechung durch NEIN>alternative Handlung HIER zur Bezugsperson.

Zweite Möglichkeit: Belohnen sie ihren Hund für das Anschlagen und schicken sie ihn anschließend auf seinen Platz (dieser sollte für fremde Personen unzugänglich sein und ein ort der Ruhe sein), klingt kontraproduktiv doch durch die Bestätigung seiner "Aufgabe" nämlich das anschlagen oder verbellen von "Eindringlingen" wird das gebelle immer weiter abnehmen und in absehbarer zeit wird ein kurzer blickkontakt zwischen halter und hund genügen.

Ich hoffe ich konnte ihnen weiterhelfen, bleiben sie konsequent und im timing dabei gilt 1-2 sek nach der Aktion sollte eine Reaktion erfolgen um einen Lerneffekt bzw eine Verknüpfung zu erreichen.

mit freundlichen Grüßen

Sven Schönwald // Hundetraining Hinterlauf

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