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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6820
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

mein und bellt die ganze zeit wenn erallein zu hause ist was

Kundenfrage

mein und bellt die ganze zeit wenn erallein zu hause ist was kann man dagegen tun
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

das Bellen ist ein Zeichen von Trennungsangst, weil vom Rudel getrennt wird.Hinzu kommt in vielen Fällen, dass der Hund sich ranghoch fühlt und seine "Wut" über das allein gelassen werden in Bellen zeigt.

Zum einen ist es jetzt wichtig, ein Allein-bleib-Training durchzuführen, gleichzeitig sollte die Rangordnung überprüft werden: Sie sind der Chef, der Hund darf nichts einfordern, steht immer an letzter Stelle und hat keine Privilegien, ohne das SIE es erlauben.

Hier die Übungen zum Allein-bleib-Training:



- immer nur einen müden Hund allein lassen

-niemals zurückkommen wenn der Hund noch

bellt-warten bis er leise ist, sonst ist es für ihn eine Verstärkung seines
Verhaltens.

- Üben Sie in kleinen Schritten-anfangs Minuten- das er
auf seinem Hundeplatz bleibt, wenn Sie es möchten.(notfalls vorübergehend
anbinden). Geben Sie ihm dazu einen Kauknochen, kommen Sie zurück, solange er noch leise ist.

Als Belohnung ein Superlecker und den Knochen wegpacken.


Klappt das, können Sie kurz das Zimmer verlassen- NIE auf
den Hund eingehen wenn er bellt. Sonst wirkt dies als Verstärkung.


So können Sie langsam-über Wochen die Zeitdauer Ihrer
Abwesenheit ausbauen.

-nie schimpfen oder trösten beim bellen, das wirkt ebenfalls als verstärkende

Zuwendung.

- Weggehrituale üben ohne wirklich weg zugehn: also Schlüssel, Tasche, Jacke

nehmen als wolle man weggehen - und doch dableiben.

So werden diese Handlungen nicht zu einem Angstsignal der bevorstehenden

Trennung.


Leider gibt es keine schnelle Lösung, je langsamer Sie

vorgehen und je geringer anfangs die Zeit der Trennung ist, um so schneller

haben sie langfristig Erfolg.



Für die Übergangszeit würde ich raten den Hund einen Hundesitter zu engagieren

oder eine Hundestagesstätte zu versuchen, viele

Hunde gehen sehr gern dorthin.

Denn erst wenn Ihr Hund durch die Übungen eine Stunde ruhig allein

bleibt (das kann Wochen dauern) können Sie in größeren Zeitabständen (wieder
nur langsam steigern)

wegbleiben.

Strafen wie Antibellhalsbänder haben leider nie langfristig Erfolg, es klappt immer nur über ein langsames aber konsequentes Umlernen.

Viel Erfolg!

Haben Sie noch Fragen?



Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.

Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

haben Sie noch Fragen?

Sonst bitte das Akzeptieren nicht vergessen.

danke im Voraus.

Dr.ML.Wörner-Lange

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

gibt es noch Unklarheiten?

Sonst bitte das Akzeptieren nicht vergessen, wie hier üblich als Honorar für erbrachte Leistungen.

danke im Voraus.

Dr.ML.Wörner-Lange

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