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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7143
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, mein Hund (Jack Russel, weibl., 1,5 Jahre alt) hat

Kundenfrage

Hallo,
mein Hund (Jack Russel, weibl., 1,5 Jahre alt) hat panische Angst vor Insekten. Alles was brummt und fliegt macht ihr solche Angst, dass sie den Schwanz zwischen die Beine klemmt und bis in die obere Etage ins Schlafzimmer in ihr Körbchen rennt. Das steht unter unserem Bett und dort liegt sie dann und zittert vor sich hin. Das ganz dauert an schon mal bis zu 1-2 Stunden an. Dann kommt sie wieder raus, als ob nichts gewesen wäre. Aber kaum kommt die nächste Fliege vorbei, beginnt das "Spiel" von neuem. Sie schaut auch immerzu auf ihren Allerwertesten, ob dort auch ja nichts sitzt, wals sie erschrecken könnte. Sie ist den ganzen Tag mit meinem Mann zusammen. Der ist Forstunternehmer und hat sie sehr oft mit im Wald. Wenn dort etwas vorbeigeflogen kommt, verhält sie sich nicht so panisch. Das macht sie nur zu Hause und besonders wenn wir draußen im Garten sind. Sie tut mir furchtbar Leid, weil sie solche Angst hat. Jetzt beginnt der Sommer und sie kann die Zeit gar nicht genießen vor lauter Panik. Wir haben noch einen Schäferhund. Der hat das nicht. Aber davon lässt sich die Kleine auch nicht beeinflussen.
Was kann ich tun, um ihr diese Angst zu nehmen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

ih denke, Ihre Kleine hat irgendwann im Garten mit einem Insekt schlechte Erfahrung gemacht. Da Hunde kontextspezifisch lernen, hat Sie nur im Garten Angst und nicht im Wald mit Ihrem Mann.

Der einzige Weg ihr die Angst zu behmen, ist eine neue , positive Verknüpfung mit Insekten.

Folgendes Training ist dazu möglich:

Im Garten ist sie erstmal ausschließlich an der Leine in Ihrer Nähe.

Sobald ein Insekt/das Geräusch auftaucht, wird der Hund gefüttert-gut klappt dabei Hundeleberwurst aus der Tube (Handel)

Die Belohnung muss kommen, bevor der Hund grosse Angst zeigt, sonst frißt er nicht. Also möglichst auf grössere Entfernung schon beginnen.

Sie könnten auch gut mit dem Handy Insektensummen aufnehmen-und anfangs beim abspielen zur positiven Verknüpfung den Hund füttern-so lernt er einfacher.

Klappt das, wieder mit den realen Geräuschen üben.

So wird über einen längeren Zeitraum des konsequenten Übens die Angst durch ein entspanntes Gefühl in Ihrer Nähe ersetzt-und das Füttern kann langsam bis auf ein Minimum verringert werden.

Geklappt hat es , wenn der Hund bei Insektengeräuschen sich locker zu Ihnen wendet/ankommt-dann haben Sie Umkonditionierung und Desensibilisierung geschafft.

Viel Erfolg!

Haben Sie noch Fragen?

ich antworte gern nochmal

Dr.ML.Wörner-Lange

www.problem-tier.de

 

 

 

 

Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
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Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Tipp.
Das mit der Leine habe ich schon versucht - allerdings ohne die Belohnung.
Ich habe dabei festgestellt, dass ihr schon das angeleint sein offensichtlich etwas Sicherheit gibt.
Sie zittert dann zwar nach wie vor, rennt dann aber nicht mehr panisch los und will nicht mehr wegrennen (geht ja auch nicht) sondern hält sich unmittelbar bei meinen Füßen auf. Soll ich dann auch schon belohnen?
Bestätige ich dann nicht ihre Unsicherheit?
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer,
solange sie noch sehr erregt ist,würde ich mit der Belohnung erst anfangen, wenn sie ansprechbar ist und sich zumindest kurz auf Sie konzentrieren lässt (also vorher ansprechen, auf Lecker konzentrieren durch vorhalten, abwarten bis sie ruhiger wird, das ist der erste Erfolg, dann schon anfangs dafür belohnen )
Je länger Sie üben um so ruhiger sollte sie für die Belohnung werden, dann können sie auch den Schwierigkeitsgrad langsam steigern.
Viel Erfolg und danke fürs Akzeptieren!
Dr.ML.Wörner-Lange
www.problem-tier.de