So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an Falvina.

Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hundetrainer hier ein
Falvina ist jetzt online.

Hallo! ich habe folgendes Problem mit meinem kleinen Labrador-Mischling: Er

Kundenfrage

Hallo!
ich habe folgendes Problem mit meinem kleinen Labrador-Mischling:
Er vertraut mir und hört auch sehr gut auf mich, dafür dass er erst 2 Wochen bei mir ist.
Seine Vorbesitzerin hat ihn sehr verhätschelt.
Unser Problem ist nun, dass der kleine immer, wenn jemand fremdes unseren Hof betritt (draußen an der Leine nicht!), loslegt und sich die seele aus dem leib bellt...
In dieser Situation hört er nicht mehr auf mich.
Immer wieder läuft er kurz weg und schleicht sich dann doch wieder an um weiter zu bellen. erst wenn ich dann allein ins haus laufe folgt er mir.
Nehme ich diesen Besuch mit ins wohnzimmer und wir setzen uns gemeinsam auf das sofa, legt er sich völlig entspannt auf die decke.
Stehen wir wieder auf, um nach draußen zu gehen, geht das gebelle wieder los.

Er kneift den schwanz ein, hat den Kopf gesenkt,geht rückwärts, läuft immer wieder um das Auto herum, schleicht sich also immer wieder an und bellt.

Leider verstehe ich sein problem nicht...

Nehme ich ihn an die Leine, lasse ihn sitz machen und stelle mich vor ihn, hilft das meist nur 2 Minuten.

Ich hoffe sie können mir helfen?
LG
K.Fischer
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo

Sie machen das schon richtig. Der Hund denkt, dass es seine Aufgabe ist, den Hof zu beschützen, weil er ja auch als erster ist, wenn er was sieht oder hört. Wie Sie es beschreiben würde ich sagen, er ist sich aber noch ziemlich unsicher (vor laufen und zurück und wieder vor, bellen)
Ihre Aufgabe ist es ihm klar zu machen, dass es nicht sein Job ist.

Beibringen können Sie es im aber nur, wenn er nicht alleine in den Hof darf, sonst überlassen Sie ihm automatisch diesen Job und er führt ihn auf Hundeweise aus.

Richten Sie ihm einen Platz im Hof ein, es muss keine Decke sein, es kann auch eine "unsichtbare" Grenze sein, die Sie sich setzen. Bis dahin darf er und nicht weiter. Eine Decke ist am Anfang für Sie ein Anhaltspunkt. Ziel ist es, dass er die Decken nicht verlassen darf.


Nehmen Sie eine Leine und führen den Hund wortlos auf seinen Platz, lassen Sie dann die Leine fallen. Atmen Sie aus, das signalisiert Ruhe, schauen Sie den Hund dabei nicht an, reden Sie nicht bis der Hund ruhig ist.Wenn dies der Fall ist, gehen sie weg aber behalten Sie den Hund in den Augenwinkeln im Auge, falls er auf steht blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, alles ruhig und ohne Worte.Sie können dies auch ohne Leine machen, allerdings gibt diese ihnen mehr Kontrolle, aber es muss nicht unbedingt sein.
Drehen Sie sich seitlich weg, bleiben aber stehen, sehen Sie den Hund nicht dabei an, sonst wird er automatisch wahrscheinlich aufstehen und zu Ihnen kommen.Das blockieren machen Sie so lange, bis er sich hinlegt, was jeder Hund nach einer Zeit tut. Nun können Sie weggehen, wenn er ihnen nachläuft, wieder von vorne.Diese Einschränkung im Haus ist für einen Hund ganz normal, denn das kennen sie noch von Mama, im Rudel dürfen Hunde auch nicht überall rumlaufen und alles tun was sie wollen.

Das machen sie bitte auch immer, falls er ihnen permanent nachläuft, denn das kann zu einem Kontrollzwang werden.

Falls er doch "entwischt" ist und schon am Zaun oder an der Person dran, nehmen Sie eine Leine, führen ihn an die Person (diese soll ihn ignorieren) und dann wieder auf den Platz.
Sie sollten generell erst einmal den Hund an die Personen führen, so lernt er, dass Sie alles im Griff haben und er muss sich darum nicht kümmern.
Er darf aber nicht ziehen, er muss mit ihnen laufen und dann erst einmal mit der Nase Kontakt aufnehmen.
Generell wäre es hilfreich, wenn Besucher ihn erst einmal ignorieren und ihn nur beachten oder gar streicheln, wenn er ruhig und devot ist, sonst lernt er, dass er immer Beachtung bekommt, wenn er sich aufführt.

Im Haus das Gleiche.
Wenn Sie aufstehen und er wird schon wieder unruhig, verweisen Sie ihn wieder auf den Platz.

Sein "Getue" hat damit zu tun, dass in einem Hunderudel Besuch nicht natürlich ist, da muss man erste einmal schauen, was will der? usw, Verlassen des Rudels ist aber auch nicht einfach so gestattet, daher regt er sich auf, wenn man vom Sofa aufsteht.

Bitte im Hof unbedingt darauf achten, dass er erstmal nicht alleine ist, denn wenn er auch ein unsicherer Hund ist, kann aus Unsicherheit auch Aggression entstehen und dann könnte es passieren, dass er irgendwann den Besuch auch angeht.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, bitte auf "dem Experten antworten" drücken und ich antworte gerne kostenlos noch einmal

Vielen Dank XXXXX XXXXX
Paula Ciolacu


Alle Ratschläge beruhen auf jahrelanger praktischer Arbeit mit unterschiedlichsten Hund/Mensch Teams. Da jeder Hund bzw. Mensch anders ist und ich mir online kein genaues Gesamtbild machen kann, bitte ich Sie in ganz schwierigen Fällen einen erfahrenen Experten vor Ort aufzusuchen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo und vielen Dank für die schnelle Antwort!

 

Das mit dem Hof kann ich durchsetzen, das dürfte kein Problem sein.

Allerdings haben wir vom Hof aus noch einen kleinen Durchgang zum Garten( dieser ist mit einer Tür abzuriegeln) in dem sich der Hund eigentlich aufhalten soll, wenn ich mal weg bin, einkaufen oder ähnliches. kann ich das dann trotzdem machen? oder sollte ich ihn in dieser Zeit lieber doch in der Wohnstube lassen?

 

Zu einem Menschen hinführen lässt er sich nicht, auch das habe ich schon probiert, er zieht dann nach hinten. soll ich ihn trotzdem soweit es geht in die Richtung führen? oder ihn gleich zurück auf seinen Platz bringen?

 

Ja er läuft mir permanent nach, deshalb bin ich schon seit drei Tagen dabei ihn immer erst nochmal auf seine Decke im Wohnzimmer zu bringen, dann schließe ich dir Tür und hole ihn etwas später erst ab, um in den Garten zu gehen o.ä. Ist das richtig? oder soll ich die Tür lieber offen lassen und ihn immer wieder zurück bringen?

 

Vielen Dank XXXXX XXXXX vorraus

K.Fischer

Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo nochmal

Ich würde ihn ins Haus tun, wenn Sie einkaufen oder weg sind, denn draußen bekommt er zu viele Reize und da er ohne Rudel ist und quasi schutzlos, können Hunde alle möglichen psychischen Schäden bekommen, wenn sie auch permanent im Stress sind. Sie wissen ja nicht, dass ihnen nichts passiert. Sie versuchen sich alles und jeden dann vom Leib zu bellen.
Bringen Sie ihm das Alleinesein aber bite langsam bei, er Minuten und dann weiter ausdehnen, sonst entwickelt er drinnen auch diverse "Macken".

Das Hinführen zu anderen versuchen Sie bitte wie folgt:
Wenn er vor will, weil er etwas gesehen hat, egal ob Hund oder Mensch,blockieren Sie ihn mit ihrem Körper. Setzen Sie sich eine unsichtbare Grenze (z.B. Ihr Bein) und diese darf der Hund nicht überschreiten.
Sie müssen ihn aber blockieren BEVOR er diese Grenze überschreiten kann. Einfach zum Hund drehen, machen Sie sich groß. Sobald er auch nur minimal zurückweicht oder Sie ansieht, entspannen Sie sich wieder.

Falls er sehr unruhig ist, bleiben sie stehen und waten wieder, bis er ruhig ist. Reden Sie nicht und bleiben Sie selbst ruhig. Versuchen Sie die Ruhe zu vermitteln indem Sie dem Hund durch "Nichtstun" signalisieren "hier ist gar nichts los".
Wenn er vor läuft und Sie haben es versäumt, bitte stehen bleiben, nicht nach hinten ziehen, das animiert den Hund nur noch mehr zu ziehen.
Aus Erfahrung weiß ich, dass es bei Labradoren viel Geduld braucht, denn diese sind etwas, nennen wir es "stur".

Machen Sie diese Übung mit dem blockieren auch bei Gassi, er darf erst einmal nicht mehr vor laufen, erst wieder, wenn er sich benimmt.

Die Türen zu machen löst das eigentliche Problem nicht. Lassen Sie sie offen und bringen den Hund wieder auf den Platz, wortlos bitte.
Die Türen zu machen können Sie allerdings, wenn Sie mal keinen Nerv für solche Übungen haben.

Bleiben Sie bei allem was Sie tun immer ruhig aber bestimmt, sonst kann es passieren, dass Sie der Hund einfach ignoriert.

Gerne antworte ich noch einmal, falls Sie noch Fragen haben
Viele ERfolg einstweilen

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo nochmal!

Also ich habe heute gleich früh mit dem training angefangen, und sehe schon erste erfolge!

Er ging, als wir das dritte mal in den hof gingen, direkt auf seine decke und hat sich hingelegt.

Ich konnte in der zeit sogar zum briefkasten gehen, ohne dass er auch nur versucht hat aufzustehen.

 

Ich hoffe ich mache alles richtig?

Wenn er eine weile lag, habe ich dann die leine genommen und ihn(neben mir) in den garten geführt, dort musste er sitz machen, damit ich ihn ableinen kann. dann gab es ein bisschen spielchen, die ich begonnen und beendet habe.

Bevor wir wieder vorgingen hab ich ihn am durchgang wieder sitz machen lassen, habe ihn angeleint und bin wieder mit ihm vor auf die decke.

 

Im haus geht er auch auf seine decke und läuft mir nicht mehr nach!

 

Als er hinten im garten anfing zu bellen, hab ich ihn sofort angeleint und auf seine decke vorgebracht, er war auch gleich ruhig(hat sich zwar nicht hingelegt, aber immerhin aufgehört zu bellen)!

 

Aber noch eine letzte frage:

Wenn ich ihn mit meinem Körper blockiere, kneift er den schwanz ein und sieht mich sehr ängstlich an, ist das normal, oder muss ich meine haltung ändern? mich kleiner machen, ihn nicht ansehen oder so etwas?

 

Wie sieht es auch mit kuscheleinheiten? Ich glaube er sollte mal eine katze werden, er ist wirklich sehr verschmust. ich setze mich für diese kuscheleinheiten immer zu ihm auf die decke( aufs sofa darf er nicht...erstmal).

 

Ich habe das gefühl, dass ich ihm nicht genug beachtung schenke, wenn er immer nur auf seiner decke liegen darf, bis ich ihn dann mal zum spielen mitnehme.

 

Ich danke XXXXX XXXXX vorraus!

Liebe Grüße

K.Fischer

Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo

Wenn sich erste Erfolge zeigen, dann machen Sie es richtig :-)
WEnn Sie einmal zu hektisch sind oder gestresst, werden Sie merken, dass es vielleicht nicht funktioniert, da nehmen uns unsere Hunde nicht ernst.
Wenn er den Schwanz einzieht, sollten Sie es nicht so intensiv machen. Beobachten Sie sich selbst, mit welcher Intensität und Haltung Sie ihn blockieren und nehmen Sie sich vielleicht etwas zurück. Bei "sensiblen" Hunden muss man nicht so intensiv handeln.
Wenn Sie merken, er zieht sowieso schon zurück, entspannen Sie sich wieder. Je verkrampfter wir Menschen sind, desto unsicherer wird der Hund, ob er es richtig macht. Durch Entspannung unsererseits signalisieren wir, dass es wieder OK ist.

Kuscheleinheiten können Sie immer dann einbauen, wenn Ihnen danach ist, da gibt es keine feste Regel. Der Hund sollte nur ruhig und devot sein.
Sie müssen ihn auch nicht immer auf der Decke lassen, nur für den Anfang, bis er es begriffen hat. Wenn er sich gut benimmt, dürfen Sie die Zügel lockern. Wenn Sie dann merken, dass er wieder anfängt, dann wieder strenger sein.

Es sollte sich alles die Waage halten: Bewegung, Disziplin, Zuneigung...das alles darf von Ihnen bestimmt werden, sollte aber in dieser Reihenfolge erfolgen, dann haben Sie sehr lange sehr viel Freude an Ihrem Hund.

Sie brauchen auch bitte kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie ihn mal nicht beachten, so lernt ein Hund, dass nicht immer alles Halli-Galli ist und ist umso begeisterter, wenn es dann zum Spiel und dergleichen geht.

Gerne antworte ich noch einmal, falls noch Fragen auftauen
Viele ERfolg
Paula Ciolacu
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung: Resozialisierung und Training von Hunden
Falvina und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo!

Wir machen gute Fortschritte...

Der kleine läuft im Haus nicht mehr ständig hinterher, und wenn doch reicht meist ein blick und er geht auf seine decke zurück.

 

Draußen ist es ähnlich: Im Hof darf er sich (erstmal) nur an der Leine bewegen. Er hat einen relativ unübersichtlichen Platz zugewiesen bekommen, den er auch meist einbehält.er lässt sich ohne Probleme zurück schicken.

 

Geräusche und andere Reize von außen werden weitestgehend ignoriert, sollte er doch mal knurren oder bellen wird er zurück auf seinen Platz geführt und er beruhigt sich wieder.

 

das Gleiche auch wenn wir mit dem Auto in den Hof oder raus fahren...er bleibt ruhig und entspannt auf der Decke.

 

Nur wenn jemand mit uns auf den Hof kommt, ist das gleiche Theater, wie vorher. er knurrt, bellt, rennt rum. Nehme ich ihn an die Leine und führe ihn auf seinen Platz wird sich kurz hingesetzt und danach wieder versucht reiß aus zu nehmen, natürlich durchgängig begleitet von gebelle.

 

Was nun?

 

PS: den Part als Rangletzten hat er schon akzeptiert... er unterwirft sich sehr schnell (legt sich auf den Rücken wenn man kommt) und pinkelt seit drei tagen in der Hocke. auch beim Spazieren gehen läuft er Fuß, bis er meine Freigabe hat.

Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn Besuch kommt muss man meist den längeren Atem haben, das heißt, Sie müssen es immer und immer wieder machen.
Meist ist man selbst dann etwas im Stress, denn man will sich ja um die Person kümmern oder wenn es nur Menschen sind, die daran vorbei laufen, will man ja einen guten Eindruck machen.

Bleiben Sie eisern und geben Sie nicht auf, denn ihr Hund ist geduldig und will es austesten. Bleiben Sie ruhig aber bestimmt, es kann sein, dass er es etwas länger versucht, aber Sie schicken ihn immer auf den Platz.

Bei Besuch kommt auch noch hinzu, dass da mehr los ist als wenn Sie nur alleine "üben", die größte "Macht" ist dabei, dass Sie einfach mehr Geduld beweisen als ihr Hund.

Für Hunde ist es nicht normal dass "Besuch" kommt, ein Hund auch einem anderen Rudel besucht die anderen nicht.
Hierbei ist einfach Konsequenz gefragt. Es kann schon sein, dass dies etwas länger dauert, aber wenn Sie es immer wieder machen, wird er es früher oder später verstehen. Je konsequenter sie dran bleiben, desto schneller wird es gehen, der Sommer ist ein guter Zeitpunkt um viel zu üben, wenn man viel draußen ist.

Wenn er sich unterwirft und auf den Boden legt, achten Sie bitte darauf, dass Sie den Druck von ihm nehmen, also nicht unbedingt immer am Bauch streicheln, es sei denn er ist entspannt, nicht von oben anstarren usw.

Wie gesagt, Sie machen das gut, man muss nur viel Geduld mitbringen und die Übungen immer zu ende bringen (auf dem Platz heißt auf dem Platz). Das kann für Sie sehr anstrengend sein, aber es wird sich auf jeden Fall auszahlen.

Rechnen sie aber auch immer mit Rückschlägen, denn ein Hund wird sein Leben lang ausprobieren, ob sie es noch ernst meinen mit Ihrer Rudelführung :-)

Ich hoffe ich konnte ihnen noch etwas weiterhelfen
Viele Grüße
Paula Ciolacu
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo!
Nach länger Trainingseinheit melde ich mich zurück!
Ihre Tipps waren wirklich sehr hilfreich! Wir haben fleißig geübt, den Hund immer wieder auf seinen Platz gebracht und auch sonst viel Gehorsamkeitstraining gemacht!
Erfolge sind schon deutlich zu sehen, wenn jemand kommt und ich ihn bestimmt ansehe, geht er bereits von allein auf seinen Platz und setzt oder legt sich hin. Auch beruhigt er sich sehr viel schneller und ist entspannter.
Mittlerweile komme ich auch schon "zu ihm durch" wenn er sich doch mal vor Schreck richtig reinhängt und Bellen;-)
Außerdem bekommt er langsam sogar Vertrauen zu dem ein oder anderen Besucher, der öfter mal bei uns ist.

Aber ein paar kleine Probleme haben wir trotzdem noch, ich denke aber dass sie unterschiedliche Ursachen haben.

1. Ist Besuch bei uns, dann ist er eine Weile lang enspannt, doch bewegt sich jemand zu schnell springt er plötzlich auf und bellt wieder los, ich glaube er ist dann einfach mit der Situation(nicht mit dem
Menschen an sich)überfordert und weiß nicht was jetzt passiert, hier lässt er sich auch schnell abrufen uns beruhigen.
Wie können wir ihm denn beibringen solche Situationen zu ignorieren?

2. Spricht ihn jemand an( in dem er in einem Gespräch mit uns seinen Namen erwähnt) und schaut vielleicht nur zufällig zu ihm wird er ganz unsicher und bellt auch hier. Hier ist es schwieriger ihn auf seinen Platz zu verweisen. Ich denke dass er sich hier provoziert fühlt und glaube auch nicht unbedingt, dass man hier etwas am verhalten des Hundes sondern an unserem verhalten und dem des Besuches ändern kann ( zumindest soweit der Besuch auch mal auf uns hört)

3. Meine Mutter wohnt mit bei uns im Haus in einer einliegerwohnung. Ist der Hund drin und sie bewegt sich im Hof nimmt er davon keine Notiz, anders ist es wenn wir mit ihm auch draußen sind, sie ist die einzige person, die er immer anbellt. Ich denke er hat wirklich Angst vor ihr, fühlt sich aber im haus( auch alleine) sehr viel sicherer.
Wir würden die beiden gern etwas annähern, wissen aber nicht so recht wie, da er nicht mal in ihre nähe geht.

Ich würde mich freien wenn sie uns das letzte Stück noch weiterhelfen könnten.

Ps: die reviergrenzen sind ihm deutlich, vor jeder Tür bleibt er stehen und bittet um Erlaubnis, auch wenn er sich etwas weiter als 3-4m entfernen will, und er geht auch erst wenn ich es ihm erlaube.

Auch Gehorsam ist er, er lässt sich sogar mitten in der Jagd nach einem Kaninchen wieder abrufen.

Liebe Grüße
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo

Es freut mich sehr, dass es klappt, da müssen Sie jetzt dran bleiben, denn Hunde glauben einem nicht von heute auf morgen. Sie merken zwar , dass etwas anders ist, aber sie sind noch nicht bereit richtig zu vertrauen. Aber wenn man als Mensch dranbleibt, dann wird das auch noch klappen.


Zu 1:
Gehen Sie zu Ihrem Hund und fordern wieder Ruhe ein, stellen Sie sich vor ihm hin, machen Sie sich groß und atmen hörbar ein. Beruhigt er sich, dann hörbar wieder ausatmen und entspannen (ganz wichtig).
Beruhigt es sich nicht gleich, bleiben Sie wieder so lange vor ihm stehen, bis er es tut.
Bitte die Sache auch zu Ende bringen....Beispiel.

Er bellt, sie wollen aufstehen und hingehen und er legt sich schon wieder hin und sie setzen sich darauf hin wieder. Augenscheinlich hat er ja das gemacht, was er soll....Sie allerdings, haben ihr Vorhaben nicht beendet (hingehen und sich aufbauen). In den Augen des Hundes sind sie also nicht souverän gewesen und das nächste mal, würde er es ausnützen.
Bringen Sie ihr Vorhaben also immer zu Ende, auch wenn er schon vorher das tut, was er tun sollte :-)

Falls er sich nicht beruhigt, nachdem sie sich vor ihm groß gemacht haben, "gigsen" Sie ihn einmal leicht in die Seite und sagen ruhig aber bestimmt "nein" oder "scht". Den "scht" -Laut nehme ich immer, weil man ihn niemals sauer aussprechen kann im Gegensatz zu anderen Wörtern.
Vergessen Sie nicht, sich auch wieder zu entspannen, wenn das Gewünschte Verhalten vom Hund gezeigt wird.

zu2:
Ja, Sie haben Recht, er fühlt sich noch nicht 100%ig sicher, daher verfällt er manchmal wieder in sein Muster, das legt sich aber von alleine nach einer Zeit. Falls er sich bedroht fühlt, gehen Sie zu ihm und sagen ruhig aber bestimmt: es ist alles OK.
Nicht dabei streicheln!
Verbieten Sie ihm nicht zu bellen, denn das soll eine Warnung sein, wenn man den Hunden das verbietet, machen SIe es u.U. nicht mehr, dafür schnappen sie evtl gleich.

Er muss wirklich erst das Gefühl bekommen, dass Besuch nichts schlimmes ist, das Regelt die Zeit, vorausgesetzt sie sorgen dafür, dass ihn keiner absichtlich streicheln will oder irgendwie anfassen.

Zu 3:
zusammen Gassi gehen steigert das Rudelverhalten, allerdings wie schon einmal beschrieben, schön an der Leine und der Hund hinter ihr. Wenn das nicht gut möglich ist, muss jemand mitgehen, der den Hund hält.
Auch füttern aus der Hand wirkt sich immer gut aus.
Allerdings auch nicht streicheln oder lieb auf ihn einreden. Im Gegenteil, falls er mal kommt, wegschicken.

So wie es sich für mich anhört, machen Sie das ganz prima, aber Sie dürfen eben nicht nachlässig werden, selbst wenn sie merken es wird besser. Ihr Hund würde sofort wieder in die alten Verhaltensweisen rutschen. Lieber einmal mehr strenger sein, dann lernt er schnell, dass Sie es ernst meinen und später werden "Fehler" besser verziehen :-)

Falls sie dazu noch Fragen haben, bitte noch einmal melden
Viel Erfolg und Gruß

Bekannt aus:

 
 
 
„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
„Wer eine fachmänische Lösung für ein medizinisches, rechtliches oder technisches Problem sucht, kann das jetzt auch im Internet tun. Lebenshilfe auf die schnelle, unkomplizierte und vor allem erschwingliche Art bietet die Seite www.justanswer.de. Etwa 1500 Experten stehen per Mail für Fragen zu ca. 200 Fachgebieten rund um die Uhr zur Verfügung."
„Rat gewünscht? Rechtliche, medizinische oder allgemeine Fragen beantworten Experten unter www.justanswer.de."
„JustAnswer, die weltweit führende Online-Plattform für Expertenfragen und -antworten, bietet ab sofort noch mehr Sicherheit und Qualität für Verbraucher."
„Ob Vorbereitung, Notfall oder Reklamation nach dem Urlaub - JustAnswer bietet jederzeit schnelle, kompetente Antworten"
„Die Online-Plattform JustAnswer bringt Ratsuchende und Experten in über 200 Fachgebieten zusammen."
 
 
 

Was unsere Besucher über uns sagen:

 
 
 
  • Sehr schnelle und kompetente Antwort, die für mich bares Geld bedeutet. Vielen Dank! S.Stober K.
< Zurück | Weiter >
  • Sehr schnelle und kompetente Antwort, die für mich bares Geld bedeutet. Vielen Dank! S.Stober K.
  • Herzlichen Dank! Hab durch Ihre Antwort viel Geld gespart! Ben R. Deutschland
  • Sehr schnelle und kompetente Hilfestellung. Besonders für mich als Laien wurde alles sehr verständlich erklärt. Gerne wieder! Rosengl Bad Tölz
  • Vielen Dank für die schnelle und gute Beratung. Sie haben uns gut weitergeholfen. Wir kommen gerne wieder auf Sie zu. Birgit H. Kempten
  • Hervorragende und außerordentlich liebenswürdige Hilfe! Ich werde bei Bedarf bestimmt wieder auf JustAnswer zurückgreifen und bin sehr dankbar, dass es so etwas gibt! Dr. Gert Richter Verl
  • Danke für die schnelle Hilfe. Sehr schön, auch an einem Sonnabend ist jemand zu erreichen. Janine Gaus Bielfeld
  • Für mich persönlich war die Antwort sehr hilfreich. Vielen Dank an den Experten! Daniela H. Dortmund
 
 
 

Lernen Sie unsere Experten kennen:

 
 
 
  • Dr.M.Wörner-Lange

    Dr.M.Wörner-Lange

    Tierärztin für Verhaltenstherapie

    Zufriedene Kunden:

    1184
    prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
< Zurück | Weiter >
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/SI/sierraplenty/2011-4-17_142058_iselfotos1.08013.64x64.jpg Avatar von Dr.M.Wörner-Lange

    Dr.M.Wörner-Lange

    Tierärztin für Verhaltenstherapie

    Zufriedene Kunden:

    1184
    prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/SI/SitHappensDE/2012-6-17_94233_justanswer.64x64.jpg Avatar von Sit-HappensDE

    Sit-HappensDE

    Hundeverhaltensberater nSB ®

    Zufriedene Kunden:

    601
    Hundeverhaltensberater nSB® mit Abschluss und Leiter der Sit Happens - Hundepsychlogischen Beratung. Autor des Ratgebers das Alpha Prinzip - 14 goldene Regeln für Hundehalter.
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/HE/heiduschka/2016-11-5_181757_.jpgneu.64x64.jpg Avatar von heiduschka

    heiduschka

    Tierpsychologin

    Zufriedene Kunden:

    29
    Hundetrainerin
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/VT/vtvxp/2015-1-31_222624_n.64x64.jpg Avatar von castelberg

    castelberg

    Learny Dog-Trainer

    Zufriedene Kunden:

    27
    Dog-Trainer, Fachspezifische Betreuerschule für kleine Tierheime
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/ME/MenschHund1/2013-11-6_123830_BILD0066.64x64.jpg Avatar von MenschHund1

    MenschHund1

    Hundeverhaltensberater

    Zufriedene Kunden:

    14
    seit 2008 eigene Hundeschule für artgerechte Hundeerziehung, Training und Therapie bei Verhaltensproblematiken
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/raschwerin/2009-12-08_112115_RA_Steffan_-_neu_Large.jpg Avatar von raschwerin

    raschwerin

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    284
    Rechtsanwalt
 
 
 

Ähnliche Fragen in der Kategorie Hundetrainer