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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7104
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

mein hund (mischling 6mt,)hat probleme mit autofahren,er ist

Kundenfrage

mein hund (mischling 6mt,)hat probleme mit autofahren,er ist sehr gesresst,sabbert-erbricht irgendwann und fängt an zu jaulen.was und wie kann ich meinem Hund helfen dass auch er gerne autofährt
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Lieber Nutzer

Jaulen, sabbern und brechen sind typische Stress/Angstreaktionen,

da hilft leider nur Trainieren in ganz kleinen Schritten, der Hund muss lernen, eine neue, positive Verknüpfung mit dem Auto herzustellen.

Mehrmals täglich sollten Sie mit ihm zum Auto gehen und dort (ohne angelassenen Motor) ihm in seiner Box besondere Leckerlis füttern-oder ihm ein besonderes Spielzeug (z.B. ein Quitschi) geben.

(Oft hilft es auch, ihn ausschließlich am /im Auto zu füttern, bis er die Angst überwunden hat.)

Sollte er bei dieser Übung schon Stress zeigen wie z.B. hecheln, müssen die Übungen anfangs NEBEN dem Auto erfolgen.Klappt das, kann im Auto weiter geübt werden.

Erst wenn er keinen Stress mehr vor dem Auto und in der Box zeigt, kann der Motor angelassen werden-bitte dabei weiterbespielen oder füttern, noch nicht losfahren.

Erst wenn das angstfrei klappt, eine winzige Autofahrt machen, die mit etwas besonders Schönem für den Hund endet: toller Spaziegang, Superlecker, tolles Spiel.

Leider klappt eine solche Desensibilisierung nur in kleinsten Schritten-immer nur soweit, wie er keine Angst zeigt.

Bitte nie trösten oder gut zu reden wenn er Angst zeigt, das versteht ein Hund als Verstärkung.

Zusätzlich würde ich ihm kurz vor Fahrtbeginn einige Male MCP (Paspertintropfen)

geben, damit ihm nicht übel wird. So können Sie besser üben-und bei dem Hund ensteht nicht die evtl Angst vor der Übelkeit.

Dosierung: 0,2-0,4mg/kg KGW.

Zusätzlich würde ich ausprobieren, ob ein anderer Platz im Auto für den Hund Stressfreier ist: z.B. Rücksitzbank anstatt Ladefläche-oft sind Hunde sehr gestresst, wenn sie viel von den Bodenbewegungen des Autos mitbekommen.

Alles Gute und viel Erfolg.

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Dr.ML.Wörner-Lange

Tierärztin Verhaltenstherapie

www.problem-tier.de

 

 

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Dr.Wörner-Lange
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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
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