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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6702
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

unser 5 Jahre alter Labrador, er ist kastriert. möchte beim

Kundenfrage

unser 5 Jahre alter Labrador, er ist kastriert. möchte beim Gassi gehen in jedes Auto springen. er pöbelt so gut wie jeden an, ob Hund oder Mensch außer einige aus seinem sogenannten Freundeskreis ,Gestern erst hat er einen kleinen Hasen gefangen und wollte ihn nicht hergeben. aber er kennt auch den unterschied zwischen Maus und Hasen nicht. Meine Tochter 14 Jahre wurde sogar von ihm angegriffen, als sie den Hasen retten wollte. Ansonsten ist unser Labrador ein Schmusetier.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

nach Ihren Beschreibungen scheint Ihr Labrador ein kleines Rangordnungsproblem zu haben-denn er entscheidet , wen er anpöbelt und anspringt und verteidigt Beute gegen Rudelmitglieder, das kann gefährlich werden. Egal ob Maus oder Hase, beides ist für einen Hund Beute, das kann auch Fressen oder ein Spielzeug sein.Wenn er diese verteidigt-sogar beißt, fühlt er sich ranghoch.

Ich würde Ihnen daher raten, die Rangordnung neu zu regeln-der Hund steht immer an letzter Stelle und hat keine Privilegien.

Nur wenn er Sie und das "Familienrudel" ernst nimmt, haben Sie Einfluss auf ihn.

Hier eine Tipps zur Rangordnung:

 

"Nabel der Welt Training" (Das sind SIE)

-es gibt nichts mehr für umsonst (Spiel, Zuwendung, Futter, Anleinen,
Rausgehen):

zuerst tut der Hund etwas für SIE: z.B. Sitz.

- SIE gehen immer zuerst, auch als erster durch Türen

- Spielzeug ist BEUTE und liegt nicht zur freien Verfügung rum.

Sie beginnen und beenden jedes Spiel (wenn es am schönsten ist) und packen das
Spielzeug weg.

- Keine Zerrspiele

-jede Interaktion, die vom Hund ausgeht wird erstmal ignoriert(Kopf auflegen, Pföteln)
zum Beispiel durch abwenden-alles geht von Ihnen aus, sobald der Hund Ruhe
gibt.

Der Hund darf keine Zuwendung einfordern.

Futter nur noch aus einer Schale die SIE in der Hand halten und zwischendurch
wegstellen-evtl die Tagesfutterration aus der Hand füttern als Belohnung. für gute Übungen.

-KEINE erhöhten Liegeplätze (Bett, Sofa)-zumindest aber darf er nur NACH Aufforderung dorthin.

-viel Grunderziehungsübungen im Haus und draußen.

Ein fester Hundeplatz ist wichtig, auf dem er bleibt , wenn Sie es wollen-am besten
über Leckerlis antrainieren.

So werden Sie zu seinem absoluten "Boss" -und er wird sich Ihnen schneller und leichter unterordnen und gehorchen.

 

Viel Erfolg!

haben Sie noch Fragen?

Dr.ML.Wörner-Lange

www.problem-tier.de

 

 

 

 

Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

gibt es noch Unklarheiten?

ich antworte gern nochmal.

Sonst bitte auf Akzeptieren clicken, wie hier üblich.

Danke im Voraus.

Dr.ML.W.-Lange

Tierärztin Verhaltenstherapie

http://www.problem-tier.de/

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

ich hoffe, ich konnte helfen.

gibt es noch Fragen?

Ich antworte gern nochmal.

Sonst bitte auf Akzeptieren clicken, wie hier üblich als Honorar für erbrachte Leistungen.

Danke im Voraus.

Dr.ML.W.-Lange

Tierärztin Verhaltenstherapie

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