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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

Wir haben einen mallineu.Belgischer schäferhund. Der nach

Kundenfrage

Wir haben einen mallineu.Belgischer schäferhund.
Der nach dem steri.Alle Hunde unterwegs angeht.und Zuhause jeden Besuch anbellt ,aber dann von der jeweiligen Person wieder nach ein paar Minuten
Gestreichelt werden möchte.Allso bei uns zuhause
Empfangen wir den Besuch zuerst mit maulkorb.Der hund kam als 1jariges Tier
Aus dem Tierheim zu uns.Sie ist bei uns total lieb wenn
Wir mit ihr alleine sind.Für unterwegs haben wir uns mit
Leckerlies und einer schůtteldose bewaffnet.Damit wir Sie
Anderen gegenüber ablenken können.
Wir danken ihnen wenn sie einen tip für uns hätten.
Wir können mit dem hund nicht einmal in die Stadt weil sie jeden anbellt.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo

Zum Thema Gassi und unterwegs:

So ein Spaziergang enthält unheimlich viele Möglichkeiten, unseren Hunden die Führungsqualitäten von uns Menschen zu beweisen.
Allerdings haben Hund/Mensch zwei Ansichten eines Spaziergangs.
Für uns stellt er eine entspannte Tätigkeit dar, bei der wir einen klaren Kopf bekommen können, für einen Hund dagegen ist es die Hauptaktivität in seinem Tagesablauf.
Unser Spaziergang soll Ihnen die Jagd ersetzten und dieses Bedürfnis ist noch immer ganz fest in Ihren Genen verankert.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund beim verlassen der Wohnung schon ruhig ist. Warten Sie zur Not mit dem anleinen bis er wirklich entspannt ist.

Fakt für den Hund ist: WER VORNE LÄUFT IST IMMER WEISUNGSBERECHTIGT!

Sie müssen dafür sorgen, dass Ihr Hund nicht vor Ihnen läuft an der Leine, auch wenn er ruhig läuft müssen Sie immer zusehen, das er am Anfang, so lange er in der Lernphase ist, neben oder hinter Ihnen läuft.

Wenn er vor will, weil er etwas gesehen hat, blockieren Sie ihn mit ihrem Körper. Setzen Sie sich eine unsichtbare Grenze (z.B. Ihr Bein) und diese darf der Hund nicht überschreiten.
Sie müssen ihn aber blockieren BEVOR er diese Grenze überschreiten kann. Einfach zum Hund drehen, machen Sie sich groß. Sobald er auch nur minimal zurückweicht oder Sie ansieht, entspannen Sie sich wieder.

Falls er sehr unruhig ist, bleiben sie stehen und waten wieder, bis er ruhig ist. Reden Sie nicht und bleiben Sie selbst ruhig. Versuchen Sie die Ruhe zu vermitteln indem Sie dem Hund durch "Nichtstun" signalisieren "hier ist gar nichts los".
Wenn er vor läuft und Sie haben es versäumt, bitte stehen bleiben, nicht nach hinten ziehen, das animiert den Hund nur noch mehr zu ziehen.
Oder Sie drehen einfach kurz um.

Wenn der Hund hinter Ihnen läuft verspürt er irgendwann nicht mehr das Bedürfnis die Lage "kontrollieren" zu wollen, egal ob seine absichern von neugieriger Natur sind.

Allerdings müssen Sie hierbei, wie schon erwähnt, 100% Rudelführer sein und der Hund muss dies auch annehmen.

Achten Sie auch darauf, dass er nicht "fixiert" sobald etwas in seinem Blickfeld ist und er starrt drauf, gleich "korrigieren". Entweder kurz "hey" sagen, und sich dabei vor ihn stellen oder ihn kurz an der Seite (Schulter) anstupsen (schnell, kurz aber markant), so dass er aus der Fixierung gerissen wird und sich auf Sie konzentriert.
Falls er sich nach so einer Begegnung nicht beruhigt, bleiben sie wieder stehen und warten Sie so lange, bis der Hund ruhig wird, seinen Sie geduldig, reden Sie nicht oder versuchen den Hund zu beruhigen.

Versuchen Sie immer ruhig und bestimmt aufzutreten, wenn er zu einem Hund hin will, blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, so dass er nicht durch kann, nicht reden, falls Blockierung alleine nicht hilft, wieder kurz in die Seite Stupsen. Wichtig ist, dass er ruhig wird, die Lage muss sich erst entspannen, sonst wird es auf Dauer nicht besser und der Hund läuft im gestressten oder unruhigen Stadium weiter und trifft auf den nächsten Hund. Auch wenn wir Menschen denken, dass er ruhig ist, "sehen" viel nicht, dass der Hund trotzdem noch unruhig ist.
Dies äußert sich manchmal durch Hecheln ohne bestimmten Grund, Kratzen, Schütteln oder Gähnen, dies sind aber nur die offensichtlichsten Anzeichen.

Wenn Sie einen anderen Hund sehen verändert sich automatisch Ihr Gemütszustand (nervös, unruhig), man fragt sich unbewusst "was wird jetzt wieder sein" und das merkt ihr Hund und verknüpft automatisch Ihr Verhalten mit dem Objekt, dass Sie gerade ansehen oder eben versuchen nicht anzusehen. Versuchen sie einen selbstbewussten Eindruck zu machen.

Dies müssen Sie aber, zumindest in der Lernphase, immer machen. sobald Ihr Hund merkt, dass Sie unachtsam werden, wird er wieder versuchen nach vorne zu "schießen", und die Lücke in der Führung zu füllen.

Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass nie zwei sehr unruhige Hunde zusammenkommen, dass kann u.U. sehr böse enden.
Wann immer also euer Hund zuerst die Nase am Gegenüber
hat, hat er seinen Besitzanspruch ausgedrückt und ausgelebt.

Bitte in solchen Situationen nicht laut werden oder schimpfen denn der Hund nimmt unsere menschliche Wut oder Ärger als negative Energie auf und deutet es als Schwäche, somit macht man womöglich auf Dauer das Vertrauen des Hundes kaputt.
Bitte aber auch nicht streicheln oder versuchen zu beruhigen wenn er aufgebracht, nervös oder unruhig ist somit bestätigen Sie sein Verhalten und er würde einfach immer weiter machen.

Wenn er immerzu bellt obwohl er bei Ihnen ist, versuchen sie ihn die Sicht auf sein Objekt zu versperren, drehen Sie ihn zur Not um und berühren Sie ihn leicht am Rücken auf höhe des Popos, so das er sich setzten muss (mit Rücken zum Objekt). Halten Sie die Hand mit leichtem Druck zur Not auf ihm, so dass er nicht aufstehen kann, er muss sich erst beruhigt haben, bevor er aufstehen darf.

Üben Sie bitte erst in einer Reizarmen Umgebung, und dann mal mit einer Person, dann zwei usw.
Wenn man die Latte nicht ganz so hoch setzt, ist die Frustration am Ende nicht allzu hoch.
Es kommt immer auch darauf an, wie tief sich sein Verhalten schon gefestigt hat. Falls er zur Dominanz neigt, wird er sich womöglich auflehnen, gegen ihre Korrekturen, oder er wird sie ignorieren.
Dem dürfen sie nicht nachgeben, früher oder später wird er sich fürgen, wenn er feststellt, dass sie konsequent sind.

Zum Besuch:
Grundsätzlich gilt immer, der Hund darf den Besuch nicht empfangen, ja er darf sich nicht einmal im Gang aufhalten.
Wenden Sie dafür folgende Übung an:

Nehmen Sie eine Leine und führen den Hund wortlos auf seinen Platz, lassen Sie dann die Leine fallen. Atmen Sie aus, das signalisiert Ruhe, schauen Sie den Hund dabei nicht an, reden Sie nicht bis der Hund ruhig ist.Wenn dies der Fall ist, gehen sie weg aber behalten Sie den Hund in den Augenwinkeln im Auge, falls er auf steht blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, alles ruhig und ohne Worte.Sie können dies auch ohne Leine machen, allerdings gibt diese ihnen mehr Kontrolle, aber es muss nicht unbedingt sein.
Drehen Sie sich seitlich weg, bleiben aber stehen, sehen Sie den Hund nicht dabei an, sonst wird er automatisch wahrscheinlich aufstehen und zu Ihnen kommen.Das blockieren machen Sie so lange, bis er sich hinlegt, was jeder Hund nach einer Zeit tut. Nun können Sie weggehen, wenn er ihnen nachläuft, wieder von vorne.Diese Einschränkung im Haus ist für einen Hund ganz normal, denn das kennen sie noch von Mama, im Rudel dürfen Hunde auch nicht überall rumlaufen und alles tun was sie wollen.

Das machen sie bitte auch immer, falls er ihnen permanent nachläuft, denn das kann zu einem Kontrollzwang werden.
Oder einfach nur, damit er lernt ruhig zu werden, er darf sich nicht hochschaukeln, er muss ruhig sein, darf nie gestresst wirken.

Der Besuch soll ihn aber ignorieren, bis er ruhig ist. Erst wenn er sich beruhigt hat, darf er beachtet werden.

Ich würde Ihnen Raten, die Klapperdose weg zu lassen, denn damit können Sie u.U. sein Verhalten noch verstärken, bzw. neue Probleme schaffen wenn das Timing nicht 100%ig stimmt.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, bitte auf "dem Experten antworten" drücken und ich antworte gerne kostenlos noch einmal.
Einstweilen viel Erfolg und alles Gute
Paula Ciolacu

_____________________________________________________________________

Alle Ratschläge beruhen auf jahrelanger praktischer Arbeit mit unterschiedlichsten Hund/Mensch Teams. Da jeder Hund bzw. Mensch anders ist und ich mir online kein genaues Gesamtbild machen kann, bitte ich Sie in
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Nutzer

Haben Sie noch Fragen? Ist etwas unklar?
Sie können kostenlos gerne noch einmal nachfragen falls Unklarheiten bestehen.
Falls Sie keine Fragen mehr haben, würde ich Sie bitten auf "Akzeptieren" zu drücken.

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank XXXXX XXXXX
Paula Ciolacu
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung: Resozialisierung und Training von Hunden
Falvina und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sorry.Das ich so spät antworte.
Erstmal danke XXXXX XXXXX Antwort.
Das meiste wuste meine Frau schon aus dem
Tierheim.Aber egal für mich war es sehr lehrreich.
Vielen dank XXXXX XXXXX
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Morgen

Ja, das Grundprinzip der Hundeerziehung ist immer mehr oder weniger das Gleiche.
Bei richtiger und konsequenter Anwendung werden Sie auch sehr bald eine Besserung merken.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg und natürlich Spaß bei der Hundeerziehung
Gruß
Paula Ciolacu

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„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
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