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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

wir haben ein deutschen schäferhund fast 3 jahre alt und sie

Kundenfrage

wir haben ein deutschen schäferhund fast 3 jahre alt und sie ist so ganz lieb bis auf ein problem haben wir mit ihr wir können keinen besuch rein lassen weil sie XXXXX XXXXXt und richtig agressiv wird und wir haben sie jetzt fast 1 woche und da ich im 5ten monat schwanger bin brauche ich eine hebamme aber sie lässt kein rein
was kann ich machen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo

Sie müssen, gerade weil Sie auch schwanger sind, Regeln und Grenzen im Haus festsetzen und diese auch einhalten.
Bei solchen Aktionen ist man als Mensch oft unsicher und das merkt der Hund und bringt es mit der Person, die gerade rein will, negativ in Verbindung.
Gerade wenn man Schwanger ist, muss man aber dem Hund Stärke Signalisieren und Bestimmtheit.

Üben Sie folgendes, erst einmal ohne Besuch, dann solle jemand Klingeln und dann erst richtiger Besuch.


• -schränken Sie den Hund auch im Haus ein, er soll nicht die ganz Wohnung für sich beanspruchen können. Fordern Sie auch mal Ruhe ein, schicken Sie ihn auf seinen Platz, oder führen Sie ihn Wortlos da hin:

Nehmen Sie eine Leine und führen den Hund wortlos auf seinen Platz, lassen Sie dann die Leine fallen. Atmen Sie aus, das signalisiert Ruhe, schauen Sie den Hund dabei nicht an, reden Sie nicht bis der Hund ruhig ist.Wenn dies der Fall ist, gehen sie weg aber behalten Sie den Hund in den Augenwinkeln im Auge, falls er auf steht blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, alles ruhig und ohne Worte.Sie können dies auch ohne Leine machen, allerdings gibt diese ihnen mehr Kontrolle, aber es muss nicht unbedingt sein.
Drehen Sie sich seitlich weg, bleiben aber stehen, sehen Sie den Hund nicht dabei an, sonst wird er automatisch wahrscheinlich aufstehen und zu Ihnen kommen.Das blockieren machen Sie so lange, bis er sich hinlegt, was jeder Hund nach einer Zeit tut. Nun können Sie weggehen, wenn er ihnen nachläuft, wieder von vorne.Diese Einschränkung im Haus ist für einen Hund ganz normal, denn das kennen sie noch von Mama, im Rudel dürfen Hunde auch nicht überall rumlaufen und alles tun was sie wollen.

Das machen sie bitte auch immer, falls er ihnen permanent nachläuft, denn das kann zu einem Kontrollzwang werden.

Falls Sie gestresst sind und sie haben bei echtem Besuch keine Zeit dies zu üben, führen Sie den Hund nur an den Platz und leinen Sie ihn an, denn wenn man zu gestresst ist oder hektisch, überträgt man es auf den Hund und es macht die Sache noch schlimmer.

Vermeiden Sie es ihn an der strammen Leine zu halten, wenn der Hund vor zieht, denn je mehr man ihn zurückhält, desto mehr signalisiert ihm sein Hirn, er müsse noch mehr ziehen.

Falls Besuch kommt, bitten sie diesen den Hund zu ignorieren.
Also, Hund ignorieren, nicht ansprechen oder ansehen, sonst könnte sich der Hund bestätigt fühlen und beim Reden verstärken wir nur das Verhalten.

Wasserspritze und Sachen die Erschrecken sollen können immer auch das Gegenteil bewirken, nämlich dass der Hund wieder negativ auf Besuch geprägt wird.

Ihr Hund muss aber lernen, dass es nicht seine Aufgabe ist, Besucher fern zu halten und das erreicht man am besten, indem man den Hund in seiner Bewegung einschränkt (auf den Platz führen) und die Rangordnung klärt. Hier noch einige Tipps:

• -Sie gehen immer zuerst los, beim Gassi, durch Türen usw.
• -aufs Sofa/Bett darf er nur NACH Einladung Ihrerseits und muss, wenn Sie dies verlangen auch wieder runter (ohne Ziehen und Zwang
• -füttern Sie aus der Hand, falls Sie dies nicht wollen, mischen sie das Futter kurz mit Ihrer Hand durch, dann mit das Futter Ihren Geruch an.Füttern Sie nur wenn der Hund ruhig ist, zur Not warten bis die Aufregung vorbei ist. Nicht reden, einfach nur warten.
• - alle Spiele beginnen und beenden Sie, wird er zu wild, sofort beenden.
• -Interaktionen gehen immer von Ihnen aus, nicht vom Hund, er darf nicht alleine entscheiden.
• -falls er anfängt, wieder Ruhe einfordern, dann dürfen Sie anfangen oder ihn streicheln, loben.
• - viele Unterordnungsübungen oder Spiele machen Spaß und stärken Ihre Bindung-gehen Sie zusammen spazieren, an der Leine, lassen sie den Hund nicht alles machen was er will. Er muss mit ihnen laufen, schnuppern oder markieren ist erstmal Tabu, nur wenn sie es wollen.
• -Streicheleinheiten nur noch wenn er ruhig und entspannt ist, nicht einfach so den Hund "kuscheln" das ist für Hund nicht natürlich. Schicken Sie ihn weg, wenn er es einfordert.
• -Sie müssen unbedingt in der Situation konsequent sein. Ein Sitz ist ein Sitz und nicht erst nach dem fünften mal (Beispiel)
• .-Wichtig ist, dass sie ruhig aber bestimmt auftreten, werden Sie in Situationen zu hektisch, wird Ihr Hund Sie bestenfalls ignorieren.Falls Sie merken, Sie werden ärgerlich oder nervös, stehenbleiben, durchatmen.
• -Sie dürfen nicht unsicher wirken und gar zurückschrecken, das nimmt er als Schwäche auf und kann noch schlimmer werden, behaupten Sie ihren Platz.
• setzen Sie Regeln und Grenzen, die Sie dann auch bitte einhalten, ein Hund braucht sie sonst kann es sein, dass er welche aufstellen will.

Diese Übungen werden sich, bei richtiger Anwendung, auch draußen als nützlich erweisen, denn Sie dienen dazu, dass der Hund Respekt vor Ihnen bekommt.

Wenn Sie unsicher sind, holen Sie sich bitte einen erfahrenen Hundetrainer, der Erfahrung mit nonverbaler Hundeerziehung hat, falls Sie nicht zurecht kommen, denn wenn man versucht einen dominanten Hund zu Korrigieren und es nicht richtig macht oder zu viel Stress hat, kann es auch nach hinten los gehen und es wird schlimmer, denn unsicheren oder "schwachen" Rudelführern folgen sie nicht.

Auch würde ich einen solchen Hundetrainer holen um Ihnen den richtigen Umgang zu zeigen, wenn das Baby da ist, denn wenn der Hund jetzt schon ein solch Territorialer Verhalten zeigt, kann es passieren, dass er keinen ans Baby heranlässt, oder im schlimmsten Fall das Baby nicht akzeptiert und das wäre fatal.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, bitte auf "dem Experten antworten" drücken und ich antworte gerne kostenlos noch einmal

Vielen Dank und Grüße
Paula Ciolacu

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Alle Ratschläge beruhen auf jahrelanger praktischer Arbeit mit unterschiedlichsten Hund/Mensch Teams. Da jeder Hund bzw. Mensch anders ist und ich mir online kein genaues Gesamtbild machen kann, bitte ich Sie in ganz schwierigen Fällen einen erfahrenen Experten vor Ort aufzusuchen.






Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
das problem liegt ja auch darin das sie auf mich gar nicht hört sondern nur auf mein mann wir haben sie ja eine woche und sie hat sich direkt an mein mann gewöhnt drinne sowie draussen hört sie nur auf mein mann wen ich mit ihr raus gehe zieht sie und ich tuhe ihr ein erziehungshalti um damit sie nicht so zieht aber es hilft nicht
sie bellt draussen auch ältere leute an man hat uns gesagt sie sei ein wachhund und dan haben wir uns bei dem züchter von ihr gemeldet und mal nach gefragt und der sagte uns dan das keiner aus ihrer familie kein wachhund sei sie sei völlig verzogen ich bin echt ratlos was ich noch machen kann das sie mal auf mich hört sie hört nur auf mich wen ich leckerlie habe hab es auch schon ohne versucht!
und was sie gar nicht zu lässt wobei dir vorbesitzerin gesagt hat sie bleibt alleine aber sie lässt uns nicht mal zur tür gehen sobalt die tür aufgeht muss sie sofort dahin und macht theater wir schicken sie dan wieder auf ihr platz und sagen "bleib" geben ihr auch dan ein knochen oder so damit sie beschäftigt ist aber das hält sie nicht auf dan haben wir es so gemacht wie es die vorbesitzerin gemacht hat wir haben sie ins schlafzimmer getahn mit trinken und ihrem hundesofa dan hat sie so ca 5 minuten gebellt dan war ruhe
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Was macht Ihr Mann denn anders?
Ist er bestimmter? oder lauter?
ruhiger?

Das Problem ist, dass Hunde auf Kommandos wie bleib und generell verbale Kommandos nicht immer ansprechen oder nur wenn sie wollen, vor allem wenn er Sie nicht als Rudelführer sieht.

Aber alle oben genannten Übungen werden speziell Ihnen helfen, dass der Hund auch Sie als Rudelführer akzeptiert, denn wenn er das nicht tut, werden sie leider noch mehr Probleme mit ihm bekommen.

Hinderlich ist leider auch etwas Ihre Schwangerschaft, denn damit signalisieren Sie automatisch etwas Schwäche, und wie gesagt, auf Schwache Rudelführer hören sie nicht.
Selbst meine Hündin hat sich etwas schräg benommen, wie ich schwanger war.

Versuche Sie bestimmt aufzutreten aber trotzdem ruhig, Hilfsmittel wie Halti und dergleichen helfen bei solchen Hunden nicht immer, was Sie ja schon festgestellt haben.

Versuchen Sie beim Gassi auch folgendes, denn so ein Spaziergang enthält unheimlich viele Möglichkeiten, unseren Hunden die Führungsqualitäten von uns Menschen zu beweisen.
Allerdings haben Hund/Mensch zwei Ansichten eines Spaziergangs.
Für uns stellt er eine entspannte Tätigkeit dar, bei der wir einen klaren Kopf bekommen können, für einen Hund dagegen ist es die Hauptaktivität in seinem Tagesablauf.
Unser Spaziergang soll Ihnen die Jagd ersetzten und dieses Bedürfnis ist noch immer ganz fest in Ihren Genen verankert.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund beim verlassen der Wohnung schon ruhig ist. Warten Sie zur Not mit dem Anleinen bis er wirklich entspannt ist.

Sie müssen dafür sorgen, dass Ihr Hund nicht vor Ihnen läuft an der Leine, auch wenn er ruhig läuft müssen Sie immer zusehen, das er am Anfang, so lange er in der Lernphase ist, neben oder hinter Ihnen läuft.

Wenn er vor will, weil er etwas gesehen hat, blockieren Sie ihn mit ihrem Körper. Setzen Sie sich eine unsichtbare Grenze (z.B. Ihr Bein) und diese darf der Hund nicht überschreiten.
Sie müssen ihn aber blockieren BEVOR er diese Grenze überschreiten kann. Einfach zum Hund drehen, machen Sie sich groß. Sobald er auch nur minimal zurückweicht oder Sie ansieht, entspannen Sie sich wieder.

Falls er sehr unruhig ist, bleiben sie stehen und waten wieder, bis er ruhig ist. Reden Sie nicht und bleiben Sie selbst ruhig. Versuchen Sie die Ruhe zu vermitteln indem Sie dem Hund durch "Nichtstun" signalisieren "hier ist gar nichts los".
Wenn er vor läuft und Sie haben es versäumt, bitte stehen bleiben, nicht nach hinten ziehen, das animiert den Hund nur noch mehr zu ziehen.
Oder Sie drehen einfach kurz um.

Wenn der Hund hinter Ihnen läuft verspürt er irgendwann nicht mehr das Bedürfnis die Lage "kontrollieren" zu wollen, egal ob seine absichern von neugieriger Natur sind.
Allerdings müssen Sie hierbei, wie schon erwähnt, 100% Rudelführer sein und der Hund muss dies auch annehmen.
Achten Sie auch darauf, dass er nicht "fixiert" sobald etwas in seinem Blickfeld ist und er starrt drauf, gleich "korrigieren". Entweder kurz "hey" sagen, und sich dabei vor ihn stellen oder ihn kurz an der Seite (Schulter) anstupsen (schnell, kurz aber markant), so dass er aus der Fixierung gerissen wird und sich auf Sie konzentriert.
Falls er sich nach so einer Begegnung nicht beruhigt, bleiben sie wieder stehen und warten Sie so lange, bis der Hund ruhig wird, seinen Sie geduldig, reden Sie nicht oder versuchen den Hund zu beruhigen.

Versuchen Sie immer ruhig und bestimmt aufzutreten, wenn er zu einem Hund hin will, blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, so dass er nicht durch kann, nicht reden, falls Blockierung alleine nicht hilft, wieder kurz in die Seite Stupsen. Wichtig ist, dass er ruhig wird, die Lage muss sich erst entspannen, sonst wird es auf Dauer nicht besser und der Hund läuft im gestressten oder unruhigen Stadium weiter und trifft auf den nächsten Hund. Auch wenn wir Menschen denken, dass er ruhig ist, "sehen" viel nicht, dass der Hund trotzdem noch unruhig ist.
Dies äußert sich manchmal durch Hecheln ohne bestimmten Grund, Kratzen, Schütteln oder Gähnen, dies sind aber nur die offensichtlichsten Anzeichen.
Wenn Sie einen anderen Hund sehen verändert sich automatisch Ihr Gemütszustand (nervös, unruhig), man fragt sich unbewusst "was wird jetzt wieder sein" und das merkt ihr Hund und verknüpft automatisch Ihr Verhalten mit dem Objekt, dass Sie gerade ansehen oder eben versuchen nicht anzusehen. Versuchen sie einen selbstbewussten Eindruck zu machen.
Dies müssen Sie aber immer machen, sobald Ihr Hund merkt, dass Sie unachtsam werden, wird er wieder versuchen nach vorne zu "schießen".
Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass nie zwei sehr unruhige Hunde zusammenkommen, dass kann u.U. sehr böse enden.
Bitte in solchen Situationen nicht laut werden oder schimpfen denn der Hund nimmt unsere menschliche Wut oder Ärger als negative Energie auf und deutet es als Schwäche, somit macht man womöglich auf Dauer das Vertrauen des Hundes kaputt.
Bitte aber auch nicht streicheln oder versuchen zu beruhigen wenn er aufgebracht, nervös oder unruhig ist somit bestätigen Sie sein Verhalten und er würde einfach immer weiter machen.

Beim Gassi ohne Leine auch das Gleiche: Hunde sollten nie alleine einen anderen "Begrüßen" denn das ist ein "Abchecken des Feindes", sozusagen, außer man kennt sich.
Aber auch da ist Vorsicht geboten, denn wie gesagt, kommen zwei unruhige Hunde zusammen, kann eine böse Beißerei zustande kommen.
Wenn Sie einen anderen Hund sehen und ihr Hund ist frei, müssen Sie ihn zu sich rufen und Sie müssen zusammen zu dem anderen Hund und dessen Halter gehen, falls der andere Hund auch ohne Leine ist, müssten Sie sich zwischen Ihrem Hund und den Hund der kommt stellen, so begreift ihr Hund mit der Zeit: mein Herrchen hat alles im Griff und ich muss nichts machen.

Wenn er immerzu bellt obwohl er bei Ihnen ist, versuchen sie ihn die Sicht auf sein Objekt zu versperren, drehen Sie ihn zur Not um und berühren Sie ihn leicht am Rücken auf höhe des Popos, so das er sich setzten muss (mit Rücken zum Objekt). Halten Sie die Hand mit leichtem Druck zur Not auf ihm, so dass er nicht aufstehen kann, er muss sich erst beruhigt haben, bevor er aufstehen darf.

Passen Sie bitte auch auf mit den Bewegungen, ein Schäferhund kann Sie leicht umschmeißen oder Sie verletzten.

Dass alleine bleiben muss auch wieder neu und langsam trainiert werden, auch Hunde, die es kannten, denn ein Ortswechsel kann der Hund schlecht mit dem bereits erlernten verknüpfen, daher muss man fast wie bei einem Welpen neu anfangen und sich langsam steigern mit der Zeit.

Also in Ihrem Fall ist aber wirklich noch einmal ein Hundetreiner zu empfehlen, da sich in Ihrer Familie in ein paar Monaten wieder etwas ändert und Ihr Hund womöglich auch darauf reagiert.

Leider gibt es keine schnelle Lösung für das Problem, Sie werden viel mit dem Hund arbeiten müssen.

Gerne können Sie noch einmal nachfragen, falls noch Fragen dazu offen sind.

Vielen Dank einstweilen
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Nutzer

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Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im Voraus
Paula Ciolacu
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Vielen Dank im Voraus
Paula Ciolacu
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
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