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MenschHund
MenschHund, Hundeverhaltensberater
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 8
Erfahrung:  Studium Tierpsychologie/Hund
65490204
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MenschHund ist jetzt online.

HALLO , ich habe einen Dobermann , der sehr unsicher und ängstlich

Kundenfrage

HALLO , ich habe einen Dobermann , der sehr unsicher und ängstlich an der Leine ist , da er das im Welpenalter leider nicht erlernt hat . Er kommt aus dem Tierschutz und ist ansonsten ein schmusiger Kerl . Draußen mag er keine Menschen , und alles was sich sonst noch bewegen kann . Gegenüber Artgenossen ist er brav .Auf freiem Feld ist er abrufbar , und auch sonst ist er ohne Leine wesentlich umgänglicher . Wie kann ich ihn beibringen an der Leine genauso gut zu laufen .
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  MenschHund hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie haben sich für einen Hund aus dem Tierschutz entschieden, der bereits eine wahrscheinlich nicht allzu schöne Vorgeschichte mit sich bringt. Hierfür erstmal meinen allergrößten Respekt. Schön, daß sie ihm nun ein besseres Leben geben können.

Da sie selbst ja auch schon vermuten, daß er in der wichtigen Prägephase keine oder keine positiven Erfahrungen mit verschiedenen Menschen sammeln konnte, liegt sein jetziges Meideverhalten Menschen und verschiedenen Dingen gegenüber hier begründet.
Jetzt gilt es diese, ihm noch unvertrauten Begebenheiten, langsam vertraut zu machen.

In erster Linie ist es wichtig, wie Sie ihn nun durch den Alltag führen. Ein Hund, der noch sehr unsicher und ängstlich ist, benötigt einen Menschen an seiner Seite, dem er vertraut und der ihn souverän durchs Leben führt.

Daß er trotz Ihren Bemühungen bei der Leinenführigkeit noch nicht zuverlässig an Ihrer Seite bleibt, liegt vermutlich daran, daß er aufgrund seiner Unsicherheit dazu neigt, noch vor den Dingen flüchten zu wollen.

Wenn es so sein sollte, daß er aufgrund seiner Kraft Sie mit sich zieht und Sie ihn in manchen Situationen nicht mehr unter Kontrolle halten könnnen, wäre das Halti durchaus erstmal eine Möglichkeit. Ein Halti ist jedoch nicht geeignet, um die Leinenführigkeit zu trainieren.
Das "Fußgehen" üben würde ich erstmal in ruhigerer Umgebung, ohne daß angstmachende Begebenheiten um ihn rum sind, denn mit "Angst im Nacken" kann man nicht lernen : )
Vieles braucht auch einfach seine Zeit, ebenso die Gewöhnung an seinen jetzigen Alltag. Eventuell wäre die Gabe eines Angst u. Stress minderndes Präperates ratsam, z.B. "Zylkene"

Sollten Sie in Situationen mit Ihm kommen, in denen er Meide- oder Fluchtverhalten zeigen möchte, wäre es durchaus o.k. einen Bogen zu gehen, aber .... wichtig! ... Sie gehen mit ihm diesen Bogen und nicht er mit Ihnen! So lernt er auch, daß Frauchen ihn nicht in unschöne Situationen bringt, dies ist auch wichtig für den Vertrauensaufbau.

Bei Menschenbegegnungen wäre es z.B. gut, auch mal stehenzubleiben, freundlich die Menschen anzusprechen (wenn möglich, natürlich). Ihr Hund ist dabei dicht bei Ihnen, oder gar hinter Ihnen und kann aus der sicheren Entfernung die Situation betrachten.
Bitte bedenken Sie aber auch, das Dobis durchaus Fremden gegenüber etwas "reservierter" sind und sich nicht gerne von Fremden anfassen lassen wollen. Dies sollten sie so auch respektieren.

Wie er sich nun weiterentwickelt, wird die Zeit zeigen.
Zum einen benötigt er noch etwas Erziehung, die Sie ihm souverän, klar und konsequent geben und zum anderen die weitere Gewöhnung an sein jetziges Leben mit all den ihm noch unbekannten Dingen und Situationen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit Ihre Fragen beantworten.

Bei Unklarheiten und Rückfragen bitte den entsprechenden Button benutzen.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen


Freundliche Grüße










Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo , leider hilft mir diese Antwort nicht weiter , da nur das aufgegriffen wurde , was ich selber schon gemacht habe . Mein Dobi ist seid 1 Jahr bei mir und ich übe jeden Tag konsequent , und er hat auch klare Grenzen . Ich respektiere das er sich nicht von allen anfassen lassen möchte ( das soll er auch nicht , sondern nur ruhig am Oblekt vorbei gehen ).Er zeigt Meideverhalten nur 1-2 sec. und geht dann nach vorn , und um dem aus dem Weg zu gehen , laufe ICH ja den Bogen mit ihm . Ich hätte gerne einen Rat , wie ich ihn desensibilitieren kann , ohne Medikamente , da das auch keine Dauerlösung ist . Und wie kann ich ihm beibringen an lockerer leine zu laufen , denn wie beschreiben habe ich ohne Leine keine Probleme .
Experte:  MenschHund hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

ich ging davon aus, daß sie ihn erst seit kurzem bei sich haben.

Sie schreiben, daß er "nach vorn geht" , meinen Sie damit er geht "drohend" nach vorne?

Bitte geben Sie mir noch kurz diese Rückinfo!

Vielen Dank!

Freundliche Grüße


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, er bellt mitfast geschlossenem Maul die Ohren sind angelegt und er streubt die Nackenhaare , die Rute ist unten , aber nicht eigeklemmt . Wenn ich ihn mal nicht zurückhalten kann , springt er das Objekt (er macht das nicht nur bei Menschen , sondern bei fast allem was sich bewegen könnte ) , an und beruhigt sich umgehend wider . Was ich noch in Erfahrung über meinem Dobi bringen konnte , er wurde beim Vorbesitzer über Teletack und Schütteldose trainiert . Wenn er frei läuft , entfernt er sich nur soweit , wie er mich sehen kann . Drehe ich mich um , kommt er ohne aufforderung zurück , und läuft auch bei Fuß .
Experte:  MenschHund hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

ok.. diese doch sehr wichtige Info hatte ich noch nicht. : )

So wie Sie es schildern, scheint es sich um ein Verhalten zu handeln, daß sich bereits in ihm gefestigt, also ritualisiert hat. Unsicherheit diesen Situationen gegenüber ist aber auf jeden Fall als Ursache dieses gezeigten Verhaltens zu sehen. Es handelt sich um eine angstbedingte Aggression.

Ob und wie stark die vorherige "Erziehungsmethode" hierfür eventuell mit Schuld ist, läßt sich erstmal nicht feststellen.

Da er aus Eigenschutz handelt und die Aggression zeigt, ist es von großer Bedeutung, daß Sie solche Situation, in denen er reagieren könnte, auch weiterhin so "managen", daß er nicht reagieren muß. Jede aggressive Reaktion würde wieder weiterhin das Verhalten festigen.
Zum einen müssen Sie ihm die Sicherheit und auch den Schutz geben, aber zum anderen sollten Sie deutlich zeigen, daß sein Verhalten nicht gewünscht ist, sprich: ein deutlicher Abbruch, z. B. ein energisches "Schluss" und ihn körperlich begrenzen.
Je nachdem, wie "beeindruckbar" er ist, sollten Sie den Abbruch von unerwünschtem Verhalten souverän und mit der richtigen Portion Autorität rüberbringen können.

Paralell dazu würde ich, so wie in meiner ersten Antwort, ein zuverlässiges Fußgehen trainieren und dies erstmal ohne Ablenkungen.
Sie schildern, daß sie auch bereits einiges versucht haben.
Wenn es so sein sollte, daß ihr Hund trotzdem immer wieder das an der Seite gehen selbst auflöst, sollten Sie auch da etwas "energischer" werden. Zeigen Sie ihm deutlich, daß ein zu weit vorgehen, falsch ist, indem Sie ihn konsequent korrigieren und für "Richtiges Fußgehen" natürlich auch loben.
Ich würde bei der Position an Ihrer Seite "pingelig" bleiben, sein Kopf in Höhe Ihres Beines. Sobald er zuweit vorläuft, begrenzen Sie ihn deutlich mit dem Knie.
Es gibt leider keine "Wundermethoden" mit der man bei jedem Hund Erfolg hat, man muß ausprobieren, aber das Wichtigste ist k o n s e q u e n t bleiben!

Sind Ihre Fragen beantwortet?
Gerne können Sie nochmals antworten.

Freundliche Grüße


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich bin bei meinem Dobi enorm konsequent , und ich lasse soweit es mir möglich ist nichts durchgehen . Ich denke er hat ein Problem mit der Leine , denn wenn er ohne ist , ist er wie ausgewechselt , dann ist alles was ihm mit Leine angst macht uninteressant . Er macht dann alles so wie ich es möchte . Er ist abrufbar geht bei Fuß , entfernt sich nur wenn ich es erlaube , wir brauchen keine Bögen laufen wenn etwas oder jemand kommt , und mein Dobi ist super entspannt und orientiert sich auch nach mir .Sobalt die Leine mit ins Spiel kommt ist er wie ausgewechselt , d.H. er ist angespannt , nervös ,übermäßig aufmerksam ( aber das bezieht sich nicht auf mich , denn ich kann sagen und machen was ich will , er reagiert kaum ) , die Rute ist am Popo geklemmt , und er hat sichtbaren Stress , so als findet er alles was sich bewegt bedrohlich . Also gehe ich davon aus , das die Leine doch nichts Positives für ihn bedeutet . Denn ich übe mit meinem Hund ja schon etwas länger ;(ich hatte auch schon mehrere Hunde dieser Größe aus dem Tierschutz ( aber das ist mein erster Dobi ) , die alle irgenteine Aggression hatten , und das habe ich immer weitgehend abstellen können , aber bei meinem Dobi beiße ich mir die Zähne aus .
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Experte:  MenschHund hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

ok ... da kommen wir doch langsam der Sache etwas näher : )

Ich habe eine Vermutung, möchte Sie jedoch bitten, mir noch folgende Informationen zu geben

- zeigt er das Angstverhalten auch, wenn Sie ihn in "neutraler" Umgebung anleinen?
- z.B. auch zuhause?, oder auch ohne, daß Ihnen etwas entgegenkommt?

Ich antworte Ihnen gegen Abend gerne nochmals.

Mit freundlichem Gruß

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