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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6692
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, wir wollen uns gern einen Hund anschaffen. Uns ist jedoch

Kundenfrage

Hallo, wir wollen uns gern einen Hund anschaffen. Uns ist jedoch wichtig, dass das alles gut vorbereitet ist. Wir haben eine Katze deshalb können wir leider kein Tier aus dem Tierheim aufnehmen, denn unsere Tierärztin meint ein Welpe würde sich besser eignen und eher von der Katze akzeptiert werden.
Worauf sollten wir unbedingt noch achten? Zum Beispiel bei der Auswahl des Welpes? Welcher Charakter eignet sich da?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

ein Welpe passt sich in der Regel einfacher an eine Katze an, allerdings muss man diesem auch von vorn herein klar machen, dass das Jagen der Katze verboten ist-und die Katze sollte unbedingt im Haus Rückzugsorte haben, wo der Hund nicht Hund kann (z.B.durch ein Kindergitter absperren)

Damit sich Hund und Katze gleich positiv verknüpfen, sollte immer wieder für beide etwas schönes passieren, wenn sie zusammen in einem Raum sind-z.B. leckreres Futter. Gut wäre es auch, den Welpen gleich an eine Hundebox zu gewöhnen-die meisten Hunde lieben dies als Rückzugsort und zum Schlafen-dann haben beide stundenweise ihre Ruhe und die Katze fühlt sich weniger gestresst.

Bei der Rasse würde ich vor allem darauf achten, dass es sich um keinen aktive Jagd/Hütehundwelpen bzw Mischling davon handelt.

Aber wie gesagt-gute Erziehung mit positiver Verstärkung und ruhige Rückzugsorte sind die beste Möglichkeit für ein zufriedenes Miteinander- dann enstehen oft dicke Freundschaften zwischen Hund und Katze.

Viel Glück.

 

 

 

Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

gibt es noch Fragen?

Ich antworte gern nochmal.

Sonst bitte das Akzeptieren nicht vergessen wie hier üblich als Honorar für erbrachte Leistungen.

Danke XXXXX XXXXX

Dr.ML.Wörner-Lange

http://www.problem-tier.de/

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja das sind auf jedenfall nochmal gute Tipps!
Ein möglicher Kandidat wäre ein Labradormischling...diese haben ja den Ruf sich gut mit Artgenossen und anderen Tieren engagieren zu können.
Die Erziehung muss natürlich stimmen, deshalb ist auch der Besuch der Hundeschule schon beschlossen.
Wir denken, dass der Katze ein verspieltes Tier entgegenkommen würde...jedoch sollte der Hund nicht zu Dominant sein, eher etwas sensibler.
Wie können wir einen solchen Charakter an einem möglichen Kanditaten erkennen, wenn wir uns einige Welpen anschauen?
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

ein Labrador/Mischling ist eine gute Idee-achten Sie darauf, dass möglichst kein Terrier dabei ist, die vertragen sich eher selten mit Katzen.

Sie sollten einen Wurf immer längere Zeit begutachten-und nicht den mutigsten nehmen, der gleich ankommt. Das sind meist die ranghöchsten in der Gruppe-und versuchen das auch später durchzusetzen. Ein Tier aus dem Mittelfeld, das ruhig etwas Zeit braucht bis es ankommt, dann aber schnell zutraulich wird ohne zu aufgringlich zu sein, wäre gut. Bitte keinen, der schön ängstlich wirkt und sich versteckt.

Ganz wichtig ist auch, dass die Welpen möglichst im Haus aufgewachsen sind-oder täglich Zugang zu allem alltäglichen hatten:Haushaltsgeräusche, Kinder andere Tiere.

Bitte keine Welpen aus reiner Zwingerzucht, diese haben fast immer Defizite in der Sozialisation -und Sie sollten immer die Mutter sehen können.

Also auch keine Internetkäufe von ZÜchtern die Sie nicht zu Hause besuchen können, oder die mehr als zwei Rassen züchten.

Alles Gute bei der Wahl-

und bitte das Akzeptieren nicht vergessen.

Danke XXXXX XXXXX

 

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich Danke Ihnen! Dann werden wir uns noch ein bisschen bei den Züchtern in der nähe umsehen...und uns in ruhe entscheiden.
Meine letzte Frage: was wäre bei einem ängstlichen Hund zu erwarten? Vorrausgesetzt nätürlich der Züchter wirkt gut und die Tiere werden normal sozialisiert?
Ist ein solcher Hund schwer erziehbar?

Danke XXXXX XXXXX waren gute Ratschläge! Ich fühle mich jetzt besser im Hinblick auf die Entscheidung.
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

bei einem Hund, der schon als Welpe sehr ängstlich wirkt, besteht die Gefahr,dass er wesentlich schwerer lernt, weil Angst denken blockiert.

Zusätzlich rutschen Angsthunde schnell in eine Aggression-z.B. um vermeintliche Gefahren auf Abstand zu halten.

Gerade als Ersthund würde ich daher nie empfehlen, einen Welpen zu nehmen, der ängstlichst ist- trotz guter Sozialisation kann es auch erblich bedingt sein.

Eine gute Wahl wünsche ich Ihnen und danke fürs Akzeptieren.

Viele Grüße

 

 

 

 

 

 

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