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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6961
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, wir haben einen 5 Janre alten Yorkshir, mit gut 2 Jahren

Kundenfrage

Hallo,
wir haben einen 5 Janre alten Yorkshir, mit gut 2 Jahren aus dem Tierheim (Fuerte Ventura).
Letztes Jahr bekamen wir auch ein Baby (jetzt 8Monate).
In der Hundeschule, letztes Jahr , hat er den Grundkurs "Gehorsam" absolviert. Er kann Sitz, Platz und ins Körbchen.
Leider beißt der Hund ab und zu. Lt Hundetrainer ist er dominant und ängstlich.
Wir haben nun Angst um unsere Tochter. Sie wird im Laufgitter vom Hund manchmal angeknurrt.
Wie kann ich schnell dem Hund die Angst nehmen und ihn zu mehr Gehorsam überreden, ohne ihn zu bestrafen (Schlagen)?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Lieber Nutzer,

Vorab ist es wichtig, dass Sie den Hund und das Kind wirklich NIE allein lassen-nicht mal für wenige Minuten.

Zusätzlich sollte für den Hund (natürlich nur , wenn er entspannt ist und nicht knurrt)

in Gegenwart Ihrer Tochter immer etwas angenehmes passiern-z.B. Spiel oder Lecker. So kann er über viele Übungseinheiten lernen, ihre Tochter mit etwas positivem zu verknüpfen und braucht keine Angst mehr vor ihr zu haben.

Hier noch einige Rangordnungstipps, damit er schneller und besser auf Sie hört:

 

"Nabel der Welt Training" (Das sind SIE)

-es gibt nichts mehr für umsonst (Spiel, Zuwendung, Futter, Anleinen,
Rausgehen)

zuerst tut der Hund etwas für SIE: z.B. Sitz.

- SIE gehen immer zuerst, auch als erster durch Türen

- Spielzeug ist BEUTE und liegt nicht zur freien Verfügung rum.

Sie beginnen und beenden jedes Spiel (wenn es am schönsten ist) und packen das
Spielzeug weg.

- Keine Zerrspiele

-jede Interaktion, die vom Hund ausgeht wird ignoriert(Kopf auflegen, Pföteln)
-zum Beispiel durch abwenden-alles geht von Ihnen aus, sobald der Hund Ruhe
gibt.

Futter nur noch aus einer Schale die SIE in der Hand halten und zwischendurch
wegstellen-evtl die Tagesfutterration aus der Hand füttern als Belohnung. für gute Übungen.

-KEINE erhöhten Liegeplätze (Bett, Sofa)-zumindest aber darf er nur NACH Aufforderung dorthin.

-viel Grunderziehungsübungen im Haus und draußen.

Ein fester Hundeplatz ist wichtig, auf dem er bleibt , wenn Sie es wollen-am besten
über Leckerlis antrainieren.

In vielen Fällen hilft auch eine Hundbox-viele, gerade unsichere Hunde lieben sie als "Höhle" und Rückzugsort.

Auch diese bitte langsam über Futter antrainieren.

Viel Erfolg!

Dr.ML.Wörner-Lange

www.problem-tier.de

 

 

Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Trotzdem habe ich noch eine Frage(n).

 

Unser Hund hat je ein Körbchen zum Rückzug in dem er in Ruhe gelassen wird, im Wohnzimmer, Kinderzimmer (ehemals Eßzimmer), unser Schlafzimmer (Tür offen wegen unserer kleinen Tochter. Ist das zu viel?

Nach meinem Aufstehen früh, hat er die Angewohnheit heimlich meinen Platz im Bett einzunehmen. Diesen verläßt er nur knurrend manchmal beißend wenn man nachhilft. Leckereien helfen nicht. Ich möchte meine Frau auch nicht täglich dadurch wecken.

Vielen Dank XXXXX XXXXX

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

Auf keinen Fall darf der Hund ein Körbchen im Kinderzimmer haben-dies sollte grundsätzlich aus Rangordnungs-und Sicherheitsgründen für den Hund tabu sein.

Wohnzimmer ist ok-aber an einem möglichst "unwichtigen" Platz, wo er nicht alles kontrollieren kann.

Im Schlafzimmer sollte er nur schlafen dürfen, wenn Sie ihn an eine Hundbox gewöhnt haben (besser wäre es , diese Box würde z.B. auf dem Flur oder in der Küche stehen)

Solange er ins Bett kann und dies auch noch verteidigt, darf er nicht mehr im Schlafzimmer schlafen.

Nur wenn er deutlich im Rang reduziert wird, haben Sie insgesamt mehr Einfluß auf den Hund-siehe o., solange er sich als Chef fühlt, kann er durchaus gefährlich werden, wenn es um seine "vermeintlichen Rechte" geht, besonders auch, was Ihre Tochter angeht.

Hier noch ein paar Tipps zum Boxentraining:

Diese Box muss so groß sein, dass der Hund sich darin umdrehen und stehen kann-mit seinem Lieblingskissen.
Nach einer langsamen Eingewöhnung über Futter gehen fast alle Hunde sehr gerne in Ihre Kiste, da-besonders wenn man diese noch etwas abdeckt- sie dies als ihre persönliche Höhle empfinden.
Geht er von selbst zum schlafen rein, können sie schrittweise anfangen, die Tür zu schließen.
Je nach Hund dauert das 3 Tage bis 3 Wochen.
Vielleicht passt sogar sein Körbchen in die Box, dann geht es noch schneller.

Viel Erfolg und danke fürs Akzeptieren.