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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
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Falvina ist jetzt online.

Hallo, unser Cairn Terrier Whiskey ist 11 Jahre alt und wurde

Beantwortete Frage:

Hallo, unser Cairn Terrier Whiskey ist 11 Jahre alt und wurde wahrscheinlich nicht richtig erzogen. Er pinkelt uns seit einpaar Tagen immer wieder in die Wohnung. Er ist ein sehr eifersüchtiger Hund, auch kein direkter Schmuser. Weil ich im letzten Jahr immer wieder im Krankenhaus war, ist der hauptsächliche Kontakt auf meinen Mann übergegangen. Jetzt ist unser Enkel bei uns, der auf "seiner Couch" schläft. Whiskey`s Urin ist o.k., die Tierärztin meint, dass es Protestpinkeln sei. Wir haben ihn noch nie beim Pinkeln erwischt, so dass wir ihn auch nicht maßregeln können.
Was können wir tun???
Mit freundlichen Grüßen Carmen Fischer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Fischer


Versuchen Sie ihn in der Wohnung auch einzuschränken, Hunde haben dies von Mama gelernt, denn im Rudel darf man auch nicht alles tun, was man will. Klären Sie zudem die Rangordnung neu und setzen Sie regeln und Grenzen.
Sicherlich wird es für einen älteren Hund nicht ganz so leicht wie bei einem jungen, aber für Konsequenz ist es nie zu spät:

• -schränken Sie den Hund auch im Haus ein, er soll nicht die ganz Wohnung für sich beanspruchen können. Fordern Sie auch mal Ruhe ein, schicken Sie ihn auf seinen Platz, oder führen Sie ihn Wortlos da hin:

Nehmen Sie eine Leine und führen den Hund wortlos auf seinen Platz, lassen Sie dann die Leine fallen. Atmen Sie aus, das signalisiert Ruhe, schauen Sie den Hund dabei nicht an, reden Sie nicht bis der Hund ruhig ist.Wenn dies der Fall ist, gehen sie weg aber behalten Sie den Hund in den Augenwinkeln im Auge, falls er auf steht blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, alles ruhig und ohne Worte.Sie können dies auch ohne Leine machen, allerdings gibt diese ihnen mehr Kontrolle, aber es muss nicht unbedingt sein.
Drehen Sie sich seitlich weg, bleiben aber stehen, sehen Sie den Hund nicht dabei an, sonst wird er automatisch wahrscheinlich aufstehen und zu Ihnen kommen.Das blockieren machen Sie so lange, bis er sich hinlegt, was jeder Hund nach einer Zeit tut. Nun können Sie weggehen, wenn er ihnen nachläuft, wieder von vorne.Diese Einschränkung im Haus ist für einen Hund ganz normal, denn das kennen sie noch von Mama, im Rudel dürfen Hunde auch nicht überall rumlaufen und alles tun was sie wollen.

Das machen sie bitte auch immer, falls er ihnen permanent nachläuft, denn das kann zu einem Kontrollzwang werden.

• -Sie gehen immer zuerst los, beim Gassi, durch Türen usw.
• -aufs Sofa/Bett darf er nur NACH Einladung Ihrerseits und muss, wenn Sie dies verlangen auch wieder runter (ohne Ziehen und Zwang
• -füttern Sie aus der Hand, falls Sie dies nicht wollen, mischen sie das Futter kurz mit Ihrer Hand durch, dann mit das Futter Ihren Geruch an.Füttern Sie nur wenn der Hund ruhig ist, zur Not warten bis die Aufregung vorbei ist. Nicht reden, einfach nur warten.
• - alle Spiele beginnen und beenden Sie, wird er zu wild, sofort beenden.
• -Interaktionen gehen immer von Ihnen aus, nicht vom Hund, er darf nicht alleine entscheiden.
• -falls er anfängt, wieder Ruhe einfordern, dann dürfen Sie anfangen oder ihn streicheln, loben.
• - viele Unterordnungsübungen oder Spiele machen Spaß und stärken Ihre Bindung-gehen Sie zusammen spazieren, an der Leine, lassen sie den Hund nicht alles machen was er will. Er muss mit ihnen laufen, schnuppern oder markieren ist erstmal Tabu, nur wenn sie es wollen.
• -Streicheleinheiten nur noch wenn er ruhig und entspannt ist, nicht einfach so den Hund "kuscheln" das ist für Hund nicht natürlich. Schicken Sie ihn weg, wenn er es einfordert.
• -Sie müssen unbedingt in der Situation konsequent sein. Ein Sitz ist ein Sitz und nicht erst nach dem fünften mal (Beispiel)
• .-Wichtig ist, dass sie ruhig aber bestimmt auftreten, werden Sie in Situationen zu hektisch, wird Ihr Hund Sie bestenfalls ignorieren.Falls Sie merken, Sie werden ärgerlich oder nervös, stehenbleiben, durchatmen.
• -Sie dürfen nicht unsicher wirken und gar zurückschrecken, das nimmt er als Schwäche auf und kann noch schlimmer werden, behaupten Sie ihren Platz.
• setzen Sie Regeln und Grenzen, die Sie dann auch bitte einhalten, ein Hund braucht sie sonst kann es sein, dass er welche aufstellen will.

Bitte Ihren Enkel nie unbeaufsichtigt mit dem Hund alleine lassen, falls der Hund "Anspruch" auf das Sofa hat.
Schicken Sie ihn runter und machen Sie die oben genannte Platzübung.

Das hilft auch gegen das Urinieren, denn dann haben Sie ihn unter Kontrolle und gesunde Hunde machen ihren Platz nicht schmutzig.
Ältere Hunde entwickeln immer einige "Macken", sei es Sturheit oder Protest. Sie müssen einfach wieder, wie bei einem Junghund klare Grenzen setzen und diese auch einhalten.

Falls das nicht hilft würde ich vorsichtshalber auch mal die Prostata und die Blase untersuchen lassen, aber ältere Hunde müssen teilweise öfter Pipi und bei dieser Kälte momentan würde es mich nicht wundern, wenn er doch eine leichte Blasenentzündung hat.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, bitte auf "dem Experten antworten" drücken und ich antworte gerne kostenlos noch einmal

Vielen Dank XXXXX XXXXX
Paula Ciolacu
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Alle Ratschläge beruhen auf jahrelanger praktischer Arbeit mit unterschiedlichsten Hund/Mensch Teams. Da jeder Hund bzw. Mensch anders ist und ich mir online kein genaues Gesamtbild machen kann, bitte ich Sie in ganz schwierigen Fällen einen erfahrenen Experten vor Ort aufzusuchen.










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