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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7141
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

ein freund sein hund ist 13 dame , die geht seit er den hund

Beantwortete Frage:

ein freund sein hund ist 13 dame , die geht seit er den hund aus dem tierheim geholt hat vor sieben jahren, auf alle anderen hunde los...ich finde das die lebensqualität des mannes und des hundes gleich null ist...da er nur orte aufsucht wo er hoffen kann keinen anderen hund zu treffen...was gibt es für möglichkeiten
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

über ein Verhaltenstraining kann ihr Freund das Verhaltens seines Hundes ändern:

 

- anfangs auf möglichst grosse Entfernung BEVOR der Hund bellt
steiff wird, fixiert o.ä.

- ihn über Spielzeug oder Lecker auf sich
konzentrieren.
Anfangs muss die Entfernung zu anderen Hunde vermutlich auf der Straße mind.10m betragen, so
dass er sich nicht aufregt und auf Herrchen und das Spielzeug und Lecker konzentriert bleibt

(Dazu muss er anfangs evtl zurückgehen, in einen Eingang, Sichtschutz suchen etc.)

Im Laufe von Wochen kann dann langsam die Entfernung verringern-solange
er ruhig auf sein Herrchen konzentriert bleibt.

So entsteht im Kopf des Hundes langsam eine andere,positive Verknüpfung:

Was ihn bisher aggressiv gemacht hat, verschafft ihr jetzt beim Anblick von
Artgenossen ein, entspanntes angenehmes Gefühl.

Über die verbesserte Rangordnung besteht zusätzlich mehr Einfluß auf ihn während der Umerziehungsphase.

Es bedarf vieler Übungseinheiten, um das unerwünschte Verhalten zu
verändern, aber dann hält es auch!!

 

Hier noch ein paarT ipps zur Rangordnungsverbesserung um besser Einfluss auf den Hund nehmen zu können:



"Nabel der Welt Training"

-es gibt nichts mehr für umsonst (Spiel, Zuwendung, Futter, Anleinen,
Rausgehen)

zuerst tut der Hund etwas für den Besitzer: z.B. Sitz.

- Dieser geht immer zuerst, auch als erster durch Türen

- Spielzeug ist BEUTE und liegt nicht zur freien Verfügung rum.

Er beginnt und beendt jedes Spiel (wenn es am schönsten ist) und packt das
Spielzeug weg.

- Keine Zerrspiele

-jede Interaktion, die vom Hund ausgeht wird ignoriert(Kopf auflegen, Pföteln)
-zum Beispiel durch abwenden-alles geht vom Besitzer aus, sobald der Hund Ruhe
gibt.

Futter nur noch aus einer Schale die in der Hand gehalten wird und zwischendurch
wegstellen-evtl die Tagesfutterration aus der Hand füttern als Belohnung. für gute Übungen.

-KEINE erhöhten Liegeplätze (Bett, Sofa)-zumindest aber darf er nur NACH Aufforderung dorthin.

-viel Grunderziehungsübungen im Haus und draußen.

Ein fester Hundeplatz ist wichtig, auf dem er bleibt -am besten
über Leckerlis antrainieren.


Viel Erfolg!

Haben Sie noch Fragen?

 

 

Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

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