So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr.M.Wörner-Lange.
Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6961
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hundetrainer hier ein
Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Mein Pudel Willi hat Trennungsangst. Wie kann ich sie ihm

Kundenfrage

Mein Pudel Willi hat Trennungsangst. Wie kann ich sie ihm nehmen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

 

bei Trennungsangst hilft leider nur Üben
in kleinen Schritten.


-niemals zurückkommen wenn der Hund noch
bellt oder jault-warten bis er leise ist, sonst ist es für ihn eine Verstärkung seines Verhaltens.
-nie trösten oder beruhigen (so hart es für uns ist), dass versteht ein Hund ebenfalls als Verstärkung
- immer nur einen müden Hund allein lassen

- Üben Sie in kleinen Schritten-anfangs Minuten- das er auf seinem Hundeplatz bleibt, wenn Sie es möchten.(notfalls vorübergehend anbinden). Geben Sie ihm dazu einen Kauknochen

und geben Sie ihn wieder frei, solange er noch ruhig ist.

Als Belohnung ein Superlecker und den Knochen wegpacken.

Klappt das, können Sie anfangen, kurz das Zimmer verlassen wenn er ruhig mit einem Kauknochen auf seinem Platz liegt.

NIE auf den Hund eingehen wenn er bellt oder jault. Sonst wirkt dies wieder als Verstärkung.

So können Sie langsam-über Wochen die Zeitdauer Ihrer Abwesenheit ausbauen.

-Grundsätzlich bitte auch an der Rangordnung arbeiten-SIE sind der Chef, der Hund hat keine Privilegien und darf sich nichts rausnehmen ohne Ihre Anweisung.

Um so schneller geht die Umerziehung.

Es hilft oft sehr, Weggehrituale zu üben ohne wirklich weg zugehn: also Schlüssel, Tasche, Jacke
nehmen als wolle man weggehen - und doch dableiben.
So werden diese Handlungen nicht zu einem Angstsignal der bevorstehenden
Trennung.



Leider gibt es keine schnelle Lösung, je langsamer Sie
vorgehen und je geringer anfangs die Zeit der Trennung ist, um so schneller
haben sie langfristig Erfolg.



Für die Übergangszeit würde ich raten den Hund einen Hundesitter zu engagieren
oder eine Hundestagesstätte zu versuchen, viele
Hunde gehen sehr gern dorthin.


Denn erst wenn Ihr Hund durch die Übungen eine Stunde ruhig allein
bleibt (das kann Wochen dauern) können Sie in größeren Zeitabständen (wieder nur langsam steigern)
wegbleiben.

 

Strafmaßnahmen (z.B. Antibellhalsbänder) helfen nie langfristig, machen aber die
Ängste noch größer.

 

Haben Sie noch Fragen?

 

Viel Erfolg und alles Gute!

 

 

 

Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Willi, der Koenigs Pudel ist 10 jahre alt und ich muss naechste Woche fuer 1 Woche weg.

Ich bringe ihn dann zur Hundenanny wiederwillig geht er dort hin,, wie kann ich sein Leben einfacher machen?

Er hat noch eine halb schwester die auch mit ihm muss, bei Ihr ist das nicht ganz so tragisch.

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

leider war ich gestern abend nicht da, deshalb antworte ich erst jetzt.

Ich würde empfehlen, ihm langfristig Johanniskraut Kapseln/Johanniskraut Rotölkapseln zu geben, das entspannt ihn und hebt die Stimmung langfristig.

Die Dosierung : 3mal täglich 250 mg -man kann die Kapseln öffnen und das Pulver oder Öl direkt ins Futter tun.

Alles Gute für Ihren Senior und danke fürs Akzeptieren.