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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6820
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, mein Mischlings-Hund (ca 8 Monate alt, sieht aus wie

Kundenfrage

Hallo, mein Mischlings-Hund (ca 8 Monate alt, sieht aus wie ein West-end-Terrier, hat aber wohl auch Spitz-Abstamming), wir haben ihn mit 4 Monaten aus der Tiepflege geholt, zeigt sich immer öfters aggressiv ggü anderen Hunden und auch fremden Menschen in letzter Zeit. Auf Spaziergängen ist es so, dass er von Anfang an die Hunde anbellt, in letzter Zeit aber auch versucht zu schnappen (mit und ohne Leine). Nur wenn ich ihm vorher sage: Moritz: sei brav. Dann macht er einen Bogen um den Hund. In den letzen Tagen aber hat er sein Verhalten ggü Hunden auch auf Menschen ausgeweitet. Vor allem Männer kann er nicht leiden. Und es ist jetzt 2 mal passiert, dass ein Mann, der vorbeilief, einen Riesen Schrecken bekam, weil Moritz sich einfach mal umdreht und sofort ins Bein zuschnappt (ich muss dazu sagen, dass Moritz sehr lange Zeit an den Beinen meiner Kinder rumspielen durfte und sie es erlaubt haben, dass er die Hosenbeine so rumwirbelt). Was soll ich tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Lieber Nutzer,

auf Grund der Vorgeschichte ist es möglich, dass ihr Hund mir anderen Hunden und Menschen schlechte erfahrung gemacht hat und nun versucht, diese mir Aggressionsverhalten von sich -und Ihnen fernzuhalten.

Über folgende Übungen können Sie im Kopf des Hundes eine neue, postive Verknüfung trainieren:

 

-anfangs auf möglichst grosse Entfernung BEVOR Ihr Hund bellt
steiff wird, fixiert o.ä.

- ihn über Spielzeug oder Lecker auf sich
konzentrieren.

Anfangs muss die Entfernung zu anderen Hunde vermutlich auf der Straße mind.10m betragen, so
dass er sich nicht aufregt und auf SIE und das Spielzeug und Lecker konzentriert bleibt

(Dazu müssen Sie anfangs evtl zurückgehen, in einen Eingang, Sichtschutz suchen etc.)

Im Laufe von Wochen können Sie dann langsam die Entfernung verringern-solange
er ruhig auf SIE konzentriert bleibt.

So entsteht im Kopf des Hundes langsam eine andere,positive Verknüpfung:

Was ihn bisher aggressiv gemacht hat, verschafft ihr jetzt beim Anblick von
Artgenossen ein, entspanntes angenehmes Gefühl.

 

Über die verbesserte Rangordnung ( keine Privilegien wie z.B. erhöhte Liegeplätze für den Hund, Sie sind der Boss und bestimmen über alles, was für den Hund wichtig ist, er darf nichts einfordern) haben Sie zusätzlich mehr Einfluß auf ihn während der Umerziehungsphase.

Es bedarf vieler Übungseinheiten, um das unerwünschte Verhalten zu
verändern, aber dann hält es auch!!

Viel Erfolg!

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Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ok, das mit den Hunden kann ich so probieren. Jedoch ging es um 2 Dinge in der Anfrage: Wenn er jedoch einfach auf Menschen losgeht habe ich bald eine Anzeige im Haus. Er geht ihnen einfach ans Bein.
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

für Menschen gelten exact die gleichen Regeln wie oben beschrieben, zusätzlich würde ich anfangs auch aus Sicherheitsgründen im ein Halti angewöhnen-das ist eine Art Kopfhalfter für Hunde, mit dem Sie wesentlich besser Einfluß auf ihn nehmen können, da es auch auf der Schnauze durch Zug wirkt, ohne Schmerzen zu verursachen

Klappt es garnicht, würde ich raten einen Verhaltenstherapeuten vor Ort hinzuzuziehen, gerne helfe ich Ihnen bei der Suche, wenn Sie mir Ihre Postleitzahl nennen.

Viel Erfolg

-und bitte das Akzeptieren nicht vergessen.

Dr.ML.Wörner-Lange

www.problem-tier.de

 

 

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