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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

Wir (Großfamilie mit großem Haus und noch größerem Garten auf

Kundenfrage

Wir (Großfamilie mit großem Haus und noch größerem Garten auf dem Lande) mußten eine Labrador-Hündin einschläfern lassen, weil sie 2 x Gift aufgenommen hatte...

Tragödie für alle. Zum 12. Geburtstag einer Enkelin sollte ein "neuer" Hund her. Im Tierheim fanden wir einen schwarzen Mischling (Schäferhundähnlich), der sehr scheu und ängstlich war.
Gleich am 1. Tag während des Spiels auf der Wiese haute er ab. Sämtliche Suchaktionen erfolglos bis in die Nacht hinein.
Das Kind fühlte sich schuldig und verfiel in Heulkrämpfe...
Selbst in der Schule konnte sie sich nicht konzentrieren...
Ein Nachbar erzählte, daß ein Verwandter einen Jack Rassel-Welpen "übrig" hätte. Beschluß der Großmutter: Anschauen!
Der Rassel kam - winzig - süß 8 Wochen. OK!
Beschluß der Mutter: Es ist NICHT unser Hund, die Großmutter nimmt ihn immer mit, da er ja so klein ist, und die Kinder haben trotzdem keinen Hund.
Ein großer Hund muß wieder her.
Im Internet fand sie einen großen "gezüchteten" Mischling...(Jagd-Labrador-Mix).
Wir holten ihn sofort.
Als das Kind an ihrem Geburtstag (3 Tage nach Verschwinden des Tierheimhundes) nachhause kam, war dieser süße Mix-Welpe - auch 9 Wochen alt - zum Empfang da.

Die Welt war wieder in Ordnung. Am Abend desselblen Tages klopfe der Nachbar an und meinte:"Hinten bei den Pferdekoppeln steht ein schwarzer Hund und schaut her..."

Alles raste raus...
Zwischenbemerkung: In der Nacht des Abhauens verständigten wir Polizei und Tierheim.
Die Mutter meinte, wenn der Hund zurückgebracht wird, behalten wir ihn NICHT. "Wer uns nicht will, den wollen wir auch nicht"...waren ihre Worte.

Jetzt stand dieser Hund hinten am Grundstück. Wir hatten inzwischen 2 Welpen...
"Er ist freiwillig zurückgekommen, er ist freiwillig zurückgekommen....jetzt müssen wir ihn behalten..."

Manoman....Wir brachten es nicht fertig diesen Hund zurückzubringen!

Das ganze ist jetzt 1 Jahr her. Langsam fürchtet sich der Tierheim-Hund auch nicht mehr vor Männern und kommt sogar manchmal freiwillig zum Schmusen...(in der Hundeschule war gar nichts mit ihm anzufangen, weil er zu viel Angst hatte)...

Aber jetzt ist unser Problem, daß die kleine Robby (sterilisiert) ihre Liebe zu dem Tierheimhund so zeigt, daß sie den großen Mischlings-Rüden (nicht kastriert). Tyrannisiert. Er darf nicht mit dem anderen Hund spielen, dann beißt sie ihn in Ohren oder Schwanz und bellt - nein knurrt - hysterisch rum...

Der Tierheim-Hund ist stets neutal und macht gar nichts. Ist aber - unserer Meinung nach - sehr klug und dankbar....

Nur der große Mischlings-Rüde nimmt einfach nicht zu, ist rasseldürr und kann nicht spielen oder fressen, ohne dass die Kleine ihn attakiert. Der Tierarzt stellte einmal Bakterien im Darm fest - was behandelt wurde, aber zunehmen tut er trotzdem nicht.
Auch frisst er schlecht. Er wedelt aber immer bei den Attacken mit dem Schwanz und beißt liebevoll zurück und ist insgesamt ein super-super-lieber und sehr menschenbezogener Hund. Wir lieben alle 3 - besonders auch den Tierheimhund. Aber der Große tut uns irgendwie leid und wir haben Angst, weil er einfach zu dürr ist. Die Tierarztkosten sind erheblich, zumal - außer den Bakterien damals - nichts gefunden wird...(nach Trockenfutter, kam Naßfutter (teures Zeug) und jetzt ist schon wieder der Kot zu weich....
Kann es an der kleinen Robby (wir nennen sie Zicke) liegen? Sollen wir getrennt füttern?
Oder regelt sich im "Rudel" sowieso alles von alleine?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo

Also aus unserer Menschensicht, haben Sie und die Familie eben so entschieden, wie es Menschen tun :-)

Aus Rudelsicht und aus meiner Trainersicht, haben Sie leider sehr viel falsch gemacht.
Es fing schon mit dem Hundekauf an, dieser war teilweise viel zu überstürtzt und nicht von allen Familiemitgliedern gebilligt, und ein Hund spürt so etwas.

Auch dass Sie den Tierheimhund frei gelassen haben und der weg ist, ist nicht böse vom Hund gemeint aber ohne Rudelbeziehung und Respekt Ihnen als Rudelführer, wird kein Hund bleiben. Und das funktioniert nicht immer so schnell.

Sie haben jetzt ein "großes" Rudel und müssen für Ordnung sorgen, sonst versuchen es die Hunde, was ja der eine schon tut, indem er den einen "tyrannisiert". Das ist keine Liebe, das sind Korrekturen und diese können auch in einer Beißerei enden, zumal sie die Ränge immer wieder klären wollen.

Sie dürfen keinen bevorzugen oder den einen auf die Couch und den anderen nicht, das könnte für schlechte Stimmung sorgen. Es gilt, gleiches Recht für alle.

Wegen dem Essen:
Normalerweise Fressen Hunde im Rudel und die schwächeren nehmen sich zurück und essen was übrig bleibt. Wenn Ihr Hund aber zu dünn ist, dann müssen Sie getrennt fütter, denn er frisst aus Respekt und vielleicht aus Angst den anderen gegenüber nicht.

Gehen sie bitte dazwischen, wenn die Rangeleien zu stark werden, sonst kann dies wirklich ausarten und wenn ein Kind mal im weg steht, kann das ganz böse Verletzungen geben.

Sie müssen immer klarstellen, dass Sie der Rudelführer sind und nur kleine Streitigkeiten dürfen sie selbst regeln, alles was ausarten könnte wie Futterneid oder Spielzeug usw, das müssen Sie klären.

Ich würde mir einen Trainer ins Haus holen, der Ihnen den richtigen Umgang mit einem Rudel zeigt, denn wenn man da die Hunde nicht lesen kann und falsch handelt, kann aus Rudelharmonie schnell Krieg werden.


Falls Sie noch Fragen hierzu haben, bitte auf "dem Experten antworten" drücken und ich antworte gerne kostenlos noch einmal

Vielen Dank XXXXX XXXXX
Paula Ciolacu


Alle Ratschläge beruhen auf jahrelanger praktischer Arbeit mit unterschiedlichsten Hund/Mensch Teams. Da jeder Hund bzw. Mensch anders ist und ich mir online kein genaues Gesamtbild machen kann, bitte ich Sie in ganz schwierigen Fällen einen erfahrenen Experten vor Ort aufzusuchen.

Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung: Resozialisierung und Training von Hunden
Falvina und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das mit dem "überstürzt" gehandelt haben Sie recht. ABER! Es ist nun mal so UND, was vielleicht mißverständlich rüber kam, ALLE Familienmitglieder sind happy mit den 3en!
Habe ich das jetzt richtig verstanden, daß wir Robby - die Jack-Rússel-Dame dahingehend erziehen müssen, daß sie den Rüden nicht mehr in den Schwanz und in die Ohren beißen DARF???? (Selbst wenn wir glauben, daß es Spiel ist bzw. Eifersucht ist, denn ihr Liebling ist ja der Tierheimhund. Bei dem liegt sie, den leckt sie ab usw. usw.

Ganz schwierig sind unser 3 bestimmt nicht, denn sie folgen, sind schlau und nie agressiv gegenüber anderen Hunden oder Menschen! Ängstlich ist nur der Tierheimhund, der aber weggeht oder weg läuft wenn etwas Neues kommt....
Nur im Rudel selber scheint der größte, der Mix, der Jüngste nicht kastrierte der "Depp" zu sein? Nimmt er deswegen nicht zu? Sein Kopf ist ungefähr so groß, wie der ganze Jack Russel....
Menschlich gedacht würde ich sagen, Robby passt auf den Schwarzen (Tierheim) auf, will ihn beschützen und verwöhnen, während der Große sowieso der Liebling aller ist....?
Nicht etwas weil er bevorugt wird, sondern weil er sofort kommt, wenn einer von uns in die Nähe kommt, sofort schaut, wo wir hingehen, sofort da ist, wenn irgend etwas los ist, er ist am auffälligsten auf uns als Familie bezogen....während die anderen auch Igel - Vögel usw. interessant finden....
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend

Nein, Sie müssen es nicht immer verbieten, das Ohrgebeiße, aber Sie müssen oftmals ein Auge darauf haben, dass es nicht ausartet.

Wie gesagt, Spiel kann sehr schnell umschlagen in eine Beißerei und wenn dies passiert, ist es zu spät.

Lieber alles schon mal im Keim ersticken.

Gehen Sie Gassi und geben Sie dann das Essen, quasi "erst Jagen, dann Essen", das ist noch in den Genen. Versuchen Sie den "schlechten Esser" vielleicht aus der Hand zu füttern, das schafft auch Vertrauen und so können Sie sicherstellen, dass die anderen ihm nichts wegessen.

Ihr Mix ist wahrscheinlich ein Rang niedriges Tier, manche geben sich damit zufrieden, und dann ist es an Ihnen für Gerechtigkeit im Rudel zu sorgen, z.B. Aufteilung des Essens, Spielzeug usw.

Viel Erfolg und Alles Gute
Mit freundlichen Grüßen

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