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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

guten tag, wir leben seid 10 jahren mit hunden, schon als kind

Beantwortete Frage:

guten tag, wir leben seid 10 jahren mit hunden, schon als kind hatten wir immer hunde. ich viviane bastin bin 45jahre alt krankenschwester, mein mann ist 47 jahre alt. unser ältere hund ist 10 jahre alt, sehr dominant und eifersüchtig.(retrievermix, gesund, sehr fit) wir in der familie haben gar kein probleme mirt ihm. seid 3,5 jahren haben wir einen 2ten hund ,einen deutschen boxer, der hund unseres 16 jahre alten sohnes, quasi ein therapiehund, unser sohn hat neurologische probleme, er geht regelmässig mit dem hund zum hundeplatz, hat auch einen sehr guten ausbilder. vom wesen her ist dieser hund geprüft, als gut befunden, auch ein ganz lieber kerl. beide hunde leben bei uns zusammen in der familie, mit klaren lienien. die hunde haben viel bewegung, mein mann ist ihre hauptbezugsperson, sie gehorschen sehr gut, da wir auch pferde haben, muss der ablauf funktionnieren. mein proble, besser meine grosse sorge: gestern haben die hunde sich zum 2.mal zerbissen, keiner ist richtig verletzt, aber es sah sehr schlimm aus. zu der beisserei kam es beide male durch eifersucht, meine tochter, 22 jahre alt hat seid 1.jahr einen freund, der auch hunde mag, aber eben doch unsicher im umgang ist. das erste mal war meine tochter am reiten, ihr freund sass am reitplatz mit den hunden, was genau passiert ist kann keiner genau sagen. die hunde gehen seid jeher mit zum reiten, ich vermute, dass der freund den retriever, der chef der hunde gestreichelt hat, der boxer kam dazu, meist zeigt der ältere einmal die zähne, der boxer dreht sich dann um und gut ist. damals aber kam es zur beisserei, das war im sommer 2011. gestern, wieder die gleiche situation, ich war unten auf dem reitplatz, meine tochter war zusammmen mit ihrem freund mit den hunden in der wieder, dann wieder eine beisserei, diesmal konnte meine tochter den hergang genau beschreiben: der retrievermix rex hat mit ihrem freund gespielt, der boxer wollte mitspielen, da rex aber sehr eifersüchtig ist hat er geknurrt, der boxer ging nicht weg, da hat rex ihn geschnappt, da aht der boxer zugepackt. der boxer ist ein kraftpacket, kein gramm fett, nur muskelmasse mit gutem temperament. ich bin gleich hin, habe versucht die hunde zu trennen, habe den boxer am schwanz gezogen, dies hatte unser tierarzt mir mal gesagt, ohne erfolg ,weder kommando, noch am nacken packen, mit den stock schlagen konnte die hunde trennen. mein kam dazu auf seine stimme haben sie dann reagiert. ich habe jetzt grosse angst, dass das sich wiederholen!! sollte man eine kastrieren, oder einen hormonstick beiden einsetzen lassen, oder wie sollen wir uns verhalten, ich bin wirklich verunsichert. für einen rat oder meinung wäre ich sehr dankbar. unsere e-mail:[email protected] danke XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Viviane

Also mein erster Rat: Ja, einer von beiden sollte kastriert werden, denn zwei unkastrierte Rüden in einem Rudel ist immer eine tickende Zeitbombe. Als alternative vielleicht die chemische Kastration, da bekommen sie Hormone und das simuliert eine Kastration.

Da die Beisserei immer dann passiert ist, wenn der Freund der Tochter da war und Sie geschrieben haben, dass es Unsicherheit ist, sollte Ihr Mann ihn vielleicht etwas schulen im Umgang.

Wenn Menschen unsicher sind, merken es die Hunde und wenn der Freund mit dem einen Hund spielt und der andere will mitspielen, wäre es die Aufgabe vom Freund gewesen den zweiten Hund zu korrigieren.
Da der Freund Mitglied des Rudels ist, hätte er reagieren müssen, noch bevor etwas passiert, aber wenn er die Hunde nicht "lesen" kann, dann kann er natürlich auch nicht reagieren.

Als Rudelführer (egal wer es nun ist) dürfen Sie den einen ruhig wegschicken, wenn Sie mit dem anderen spielen, das ist Ihr Recht als Rudelführer, so machen sie es in freien Natur auch, da darf nicht jeder ankommen :-)

Gehen Sie vielleicht mit dem Freund in die Hundeschule oder zeigen Sie es ihm, er muss seinen Rang im Rudel auch klarmachen, nicht nur Sie und Ihr Mann. Vielleicht kann der Trainer alle zusammen schulen, denn ein Rudel lebt nach Regeln und diese muss man lernen zu verstehen.

Hunde im Rudel dürfen nur kleine Streitereien unter sich ausmachen, alles, wo sie denken es könnte ausarten müssen sie dazwischen und es im Keim ersticken. Je öfter sie aneinander geraten, desto größer ist die Gefahr, dass Sie sie nicht mehr trennen können und da beiden nicht kastriert sind, kann es bis zum bitteren Ende gehen.

Versuchen Sie selbst in Anwesenheit der Hunde und des Freundes nicht allzu unsicher zu wirken, das überträgt sich alles auf die Hunde.


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Vielen Dank XXXXX XXXXX
Paula Ciolacu

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Alle Ratschläge beruhen auf jahrelanger praktischer Arbeit mit unterschiedlichsten Hund/Mensch Teams. Da jeder Hund bzw. Mensch anders ist und ich mir online kein genaues Gesamtbild machen kann, bitte ich Sie in ganz schwierigen Fällen einen erfahrenen Experten vor Ort aufzusuchen.
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Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
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