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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

hallo habe ein problem habe mir gerade eien 2 jährige französische

Kundenfrage

hallo habe ein problem habe mir gerade eien 2 jährige französische bulldog hündin gekauft wenn ich sie streicheln will knurrt sich mich an versucht zu beissen und pinckelt hin was soll ich tun warum macht sie das lässt sich von mir nicht ankomme nbei der autofahrt war noch alles ok
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo

Für Hunde ist anfassen und streicheln unnatürlich, sie müssen es erst lernen zu dulden. Zuneigung muss sich erst verdient werden und der Hund weiß sich nicht anders zu helfen als zu schnappen, das sich ein normales verhalten.

Sie müssen von Anfang an Regeln und Grenzen setzen, gerade beim Welpen, dann haben Sie es später einfacher:


• -schränken Sie den Hund auch im Haus ein, er soll nicht die ganz Wohnung für sich beanspruchen können. Fordern Sie auch mal Ruhe ein, schicken Sie ihn auf seinen Platz, oder führen Sie ihn Wortlos da hin:

Nehmen Sie eine Leine und führen den Hund wortlos auf seinen Platz, lassen Sie dann die Leine fallen. Atmen Sie aus, das signalisiert Ruhe, schauen Sie den Hund dabei nicht an, reden Sie nicht bis der Hund ruhig ist.Wenn dies der Fall ist, gehen sie weg aber behalten Sie den Hund in den Augenwinkeln im Auge, falls er auf steht blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, alles ruhig und ohne Worte.Sie können dies auch ohne Leine machen, allerdings gibt diese ihnen mehr Kontrolle, aber es muss nicht unbedingt sein.
Drehen Sie sich seitlich weg, bleiben aber stehen, sehen Sie den Hund nicht dabei an, sonst wird er automatisch wahrscheinlich aufstehen und zu Ihnen kommen.Das blockieren machen Sie so lange, bis er sich hinlegt, was jeder Hund nach einer Zeit tut. Nun können Sie weggehen, wenn er ihnen nachläuft, wieder von vorne.Diese Einschränkung im Haus ist für einen Hund ganz normal, denn das kennen sie noch von Mama, im Rudel dürfen Hunde auch nicht überall rumlaufen und alles tun was sie wollen.

Das machen sie bitte auch immer, falls er ihnen permanent nachläuft, denn das kann zu einem Kontrollzwang werden.

• -Sie gehen immer zuerst los, beim Gassi, durch Türen usw.
• -aufs Sofa/Bett darf er nur NACH Einladung Ihrerseits und muss, wenn Sie dies verlangen auch wieder runter (ohne Ziehen und Zwang
• -füttern Sie aus der Hand, falls Sie dies nicht wollen, mischen sie das Futter kurz mit Ihrer Hand durch, dann mit das Futter Ihren Geruch an.Füttern Sie nur wenn der Hund ruhig ist, zur Not warten bis die Aufregung vorbei ist. Nicht reden, einfach nur warten.
• - alle Spiele beginnen und beenden Sie, wird er zu wild, sofort beenden.
• -Interaktionen gehen immer von Ihnen aus, nicht vom Hund, er darf nicht alleine entscheiden.
• -falls er anfängt, wieder Ruhe einfordern, dann dürfen Sie anfangen oder ihn streicheln, loben.
• - viele Unterordnungsübungen oder Spiele machen Spaß und stärken Ihre Bindung-gehen Sie zusammen spazieren, an der Leine, lassen sie den Hund nicht alles machen was er will. Er muss mit ihnen laufen, schnuppern oder markieren ist erstmal Tabu, nur wenn sie es wollen.
• -Streicheleinheiten nur noch wenn er ruhig und entspannt ist, nicht einfach so den Hund "kuscheln" das ist für Hund nicht natürlich. Schicken Sie ihn weg, wenn er es einfordert.
• -Sie müssen unbedingt in der Situation konsequent sein. Ein Sitz ist ein Sitz und nicht erst nach dem fünften mal (Beispiel)
• .-Wichtig ist, dass sie ruhig aber bestimmt auftreten, werden Sie in Situationen zu hektisch, wird Ihr Hund Sie bestenfalls ignorieren.Falls Sie merken, Sie werden ärgerlich oder nervös, stehenbleiben, durchatmen.
• -Sie dürfen nicht unsicher wirken und gar zurückschrecken, das nimmt er als Schwäche auf und kann noch schlimmer werden, behaupten Sie ihren Platz.
• setzen Sie Regeln und Grenzen, die Sie dann auch bitte einhalten, ein Hund braucht sie sonst kann es sein, dass er welche aufstellen will.

Auch bei einem Welpen muss man sich erst das Vertrauen und den Respekt erarbeiten und bei den meisten klappt das nicht nur mit Zuneigung

Diese Übungen werden sich, bei richtiger Anwendung, auch draußen als nützlich erweisen, denn Sie dienen dazu, dass der Hund Respekt vor Ihnen bekommt.

Das Pinkeln ist ein Calming Signal, der Hund versucht Sie zu beschwichtigen, denn er merkt immer wenn man sauer wird, sie nehmen schon die kleinsten Bewegungen unserer Mimik wahr und natürlich merken sie auch wenn wir sauer oder nervös werden.
Versuchen Sie auch nicht zurückzuschrecken wenn der Hund knurrt oder schnappt, sie müssen lernen sich ruhig aber bestimmt durchzusetzen.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, bitte auf "dem Experten antworten" drücken und ich antworte gerne kostenlos noch einmal

Vielen Dank und Grüße
Paula Ciolacu
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Alle Ratschläge beruhen auf jahrelanger praktischer Arbeit mit unterschiedlichsten Hund/Mensch Teams. Da jeder Hund bzw. Mensch anders ist und ich mir online kein genaues Gesamtbild machen kann, bitte ich Sie in ganz schwierigen Fällen einen erfahrenen Experten vor Ort aufzusuchen.





Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
was soll ich machen wenn sie mich anknurrt wenn ich sie streicheln will sie wegschicken oder mich beissen lassen wir haben denn hund noch nicht so lange sie wird im sommer 3 habe ich da noch hofnung das sich ihr verhalten ändern tut .wenn ic hsage sitz macht sie sitz und bleibt auch sitzen
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich würde sie nicht streicheln, denn wenn Sie sie streicheln und sie ist leicht aggressiv, verschlimmern sie nur das Verhalten.

Warten Sie, bis sie zu Ihnen kommt, dann können sie Sie streicheln, schicken Sie sie aber auch mal weg, nicht dass sie es immer von alleine einfordert.

Beißen lassen würde ich mich nicht, das kann übel enden, wie gesagt, für einen Hund ist es nicht normal immer angefasst zu werden und so lange sie noch kein richtiges Vertrauen gefasst hat, würde ich immer erst warten, bis sie zu Ihnen kommt.

Vermeiden Sie es auch am Anfang, sie auf den Kopf oder generell von oben zu streicheln, das ist eine Bedrohung für den Hund.
Lieber an der Brust oder von der Seite.

Manche Hunde mögen es eben nicht, wenn man sie immer streichelt oder mit Zuneigung überschüttet, sie fühlen sich dann im Rang oben und wenn sie das denken, dann denken sie auch, sie haben das Recht zu schnappen, wenn sie genug haben.
Sie müssen jetzt lernen zu denken wie ein Hund und Hund verdienen sich Ihre Zuneigung.


Viel Erfolg und Gruß
Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Paula Ciolacu
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Paula Ciolacu
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
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