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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6814
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo ! Mein Rüde, 5 Jahre und kastriert, verjagd aggressiv

Kundenfrage

Hallo !
Mein Rüde, 5 Jahre und kastriert, verjagd aggressiv andere Rüden.

Morgens gehen wir in einer Gruppe von 5 bis 7 Hunden, alles Hündinnen bis auf meinen Rüden.
Bis jetzt ging es immer gut. Neuerdings aber (wahrscheinlich weil er seine HÜndinnen beschützen will) versucht er frende (freundliche) Rüden wegzubeißen.
Wie kann ich verhindern, dass er andere Rüden verletzt?
Wenn ich rechtzeitig erkenne, das Rüden kommen nehme ich ihn an die Leine.
Freunde raten mir zu einem Maulkorb.

Was empfehlen Sie mir?
Vielen Dank
C. Oltmanns
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

lieber Nutzer,

ja, ich denke er fühlt sich als Leittier des Spaziergehrudels und muss daher andere Rüden als Konkurrenz vertreiben.

Bitte üben Sie mit ihm erst allein, bis es zuverlässig klappt-dann können Sie es evtl wieder mit dem Spaziergehrudel versuchen.

Verhaltenstraining:

-anfangs auf möglichst grosse Entfernung BEVOR Ihr Hund bellt
steiff wird, fixiert o.ä.

- ihn über Spielzeug oder Lecker auf sich
konzentrieren.

Anfangs muss die Entfernung zu anderen Hunde vermutlich auf der Straße mind.10m betragen, so
dass er sich nicht aufregt und auf SIE und das Spielzeug und Lecker konzentriert bleibt

(Dazu müssen Sie anfangs evtl zurückgehen, in einen Eingang, Sichtschutz suchen etc.)

Im Laufe von Wochen können Sie dann langsam die Entfernung verringern-solange
er ruhig auf SIE konzentriert bleibt.

So entsteht im Kopf des Hundes langsam eine andere,positive Verknüpfung:

Was ihn bisher aggressiv gemacht hat, verschafft ihm , wenn die Umkonditionierung geklappt hat, ein entspanntes angenehmes Gefühl durch Lob,Spiel und Lecker beim Anblick von Artgenossen

Über eine sichere Rangordnung haben Sie zusätzlich mehr Einfluß auf ihn während der Umerziehungsphase.

Natürlich müssen Sie mit den anderen Hunden zusammen anfangs wieder mit grösserem Widerstand Ihres Hundes rechnen-da bedarf es vieler Übungseinheiten, um das unerwünschte Verhalten zu
verändern, aber dann hält es auch!!

Viel Erfolg!

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Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

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Ich antworte gern nochmal.

Sonst bitte auf Akzeptieren clicken, wie hier üblich als Honorar für erbrachte Leistungen.

Danke im Voraus.

Dr ML.Wörner-Lange

www.problem-tier.de

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

gibt es noch Unklarheiten?

Ich antworte gern nochmal.

Sonst bitte auf Akzeptieren clicken, wie hier üblich als Honorar für erbrachte Leistungen.

Danke im Voraus.

Dr ML.Wörner-Lange

http://www.problem-tier.de/

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