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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6756
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Seit gut einem Jahr sind wir sind Besitzer eines ca. 4-jährigen

Kundenfrage

Seit gut einem Jahr sind wir sind Besitzer eines ca. 4-jährigen Langhaarschäferhundes aus einer Tötungsstation in Serbien. Anfangs hatten wir überhaupt keine Probleme - er lief ohne Leine , vertrug sich mit allen Hunden (egal ob groß oder klein), bis wir uns einen 2. Hund - Scharpai Mix - zulegten.
Dieser hat Probleme mit unkastrierten Rüden und hat unseren Schäferhund angestiftet ihm bei Schwierigkeiten zu helfen.
Seitdem haben wir immer mehr Probleme mit unserem Schäferhund.
Er ist jetzt in steigendem Maß agressiv -auch nach Kastration - mittlerweile zu fast allen Hunden und es wird leider immer schlimmer.
Zu Hause ganz lieb, trauen wir uns jetzt ihn kaum noch von der Leine zu lassen, weil wir Angst vor einer möglichen Beißerei und den folgenden Konsequenzen haben.
Ungeachtet dessen lieben wir beide Hunde und suchen verzweifelt um professionellen Rat bzw. aktive Unterstützung.
Können Sie uns in irgendeiner Form helfen ?

Für Ihre Antwort wären wir sehr dankbar und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Lutz und Eva Bode - (Bingen)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

ist die Rangordnung zwischen den Hunden geklärt?

Gerade wenn der Neue anfangs (unbewußt) mehr Zuwendung bekam, fühlt sich der Ältere zurückgesetzt -falls er der "Chef" ist-und muss er nun seine Position auch draußen, anderen Rüden gegenüber unter Beweis stellen- besonders, da der Neue schon Aggressionsverhalten zeigt-um ihn zu übertrumpfen. Außerdem hat er mir diesem Verhalten Ihre Aufmerksamkeit.

Es hilft da leider wirklich nur, mit beiden einzeln zu üben. Erst wen das klappt, macht es Sinn, wieder mit Beiden zu gehen.

 

Hier erfolgreiche Trainingstipps:

-anfangs auf möglichst grosse Entfernung BEVOR Ihr Hund bellt
steiff wird, fixiert o.ä.

- ihn über Spielzeug oder Lecker auf sich
konzentrieren.

Anfangs muss die Entfernung zu anderen Hunde vermutlich auf der Straße mind.10m betragen, so
dass er sich nicht aufregt und auf SIE und das Spielzeug und Lecker konzentriert bleibt

(Dazu müssen Sie anfangs evtl zurückgehen, in einen Eingang, Sichtschutz suchen etc.)

Im Laufe von Wochen können Sie dann langsam die Entfernung verringern-solange
er ruhig auf SIE konzentriert bleibt.

So entsteht im Kopf des Hundes langsam eine andere,positive Verknüpfung:

Was ihn bisher aggressiv gemacht hat, verschafft ihr jetzt beim Anblick von
Artgenossen ein entspanntes Gefühl.

 

Versucht er anfangs trotzdem Theater zu machen, stellen Sie sich vor ihn, scharfes NEIN und belohnen, wenn er ruhig ist.



Es bedarf vieler Übungseinheiten, um das unerwünschte Verhalten zu
verändern, aber dann hält es auch!. Wenn es einzeln klappt, mit beiden Hunden bitte anfangs mit zwei Menschen gehen, dann fällt das gemeinsame Üben leichter.

Viel Erfolg!

Haben Sie noch Fragen?

 

 

 

 

 

Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Ich antworte gern nochmal.

Sonst bitte auf Akzeptieren clicken, wie hier üblich als Honorar für erbrachte Leistungen.

Danke im Voraus.

Dr ML.Wörner-Lange

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Dr ML.Wörner-Lange

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