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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6749
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, ich habe probleme mit meiner Hündin sie ist eine

Kundenfrage

Hallo,

ich habe probleme mit meiner Hündin sie ist eine 4 jahre kastrierte weiße Schäferhündin. Sie bellt und knurrt egal was sie im Haus hört. Wenn wir besuch bekommen hört sie gar nicht erst auf (denke is aber eher Angst, bevor mir der was tut erschrecke oder tue ich ihm was).......sie geht extrem auf de Menschen zu bis zur Hand und habe Angst das se die auch mal beißt.......an der Leine is es noch schlimmer da geht se sogar hoch nur wenn se jemand anspricht oder streicheln will...........ich hab bestimmt was falsch gemacht.....am schlimmsten ist es seit anfang Dezember seit dem wir uns noch einen Welpen dazu geholt haben.....der jetzt etwas über 4 Monate ist (Labrador/golden Retriever)......

Hoffe haben paar Tipps um das Verhalten der Hündin zu verbessern

Danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer, wie Sie sagen, ist das Verhalten sicher aus Angst und Unsicherheit entstanden, aber nun hat sie gelernt, dass sie mit dieser aggressiven Art alles was ihr Angst macht, auf Abstand halten kann.Durch den Welpen ist es noch schlimmer geworden, da sie ja ihre Überlegenheit und Stärke unter Beweis stellen muss.

Drinnen ist es wichtig,dass der Besuch den Hund total ignoriert (nicht anguckt oder anspricht)-und der Hund darf für eine leckerli nur hin, wenn er lieb und leise ist und der Besuch sitzt. (aus Sicherheitsgründen würde ich sie anfangs an der Leine haben) So ähnlich machen Sie es ja auch schon.Knurrt Sie oder fixiert sie, muss sie wieder raus. So lernt sie,dass sie nur bei gutem Verhalten mit dem Rudel zusammen sein darf.

Für draußen würde ich folgendes Verhaltenstraining empfehlen:

-anfangs auf grosse Entfernung BEVOR Ihre Hündin
steiff wird, fixiert o.ä. - sie über Spielzeug oder Lecker auf sich
konzentrieren.

Anfangs muss die Entfernung zu anderen Hunde vermutlich 10-20m betragen, so
dass sie sich nicht aufregt.

(Dazu müssen Sie evtl zurückgehen, in einen Eingang, Sichtschutz suchen etc.)

Im Laufe von Wochen können Sie dann langsam die Entfernung verringern-solange
Ihre Hündin ruhig auf SIE konzentriert bleibt.

Oft hilft es, einen Teil des Futters ausschließlich bei solche Übungen aus der
Hand zu füttern.

So entsteht im Kopf der Hündin langsam eine andere,positive Verknüpfung:

Was sie bisher aggressiv gemacht hat, verschafft ihr jetzt beim Anblick von
Artgenossen ein angenehmes Gefühl.

Es bedarf sehr vieler Übungseinheiten, um das unerwünschte Verhalten zu
verändern, aber dann hält es auch!!

Strafen sind kontraproduktiv-sie können die Angst/Aggressivität erhöhen und führen
evtl sogar zu einem Vertrauensverlust.

Wichtig ist natürlich eine klare Rangordnung- damit Sie auch wirklich in jeder
Situation als Chef Einfluss nehmen können.

Viel Erfolg.

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Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei ü.d.Button:dem Experten antworten.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

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