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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6695
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Abrufen einer Pitbull Hündin, jetzt 22 Wochen

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe eine Pitbull Hündin, jetzt 22 Wochen alt. Bit 12 Wochen kam sie zu ihrer Besitzerin, diese musste sie aus gesundheitlichen Gründen leider abgeben, deshalb ist die Hündin seit 2 Wochen bei mir und ist jetzt wie gesagt 22 Wochen also gute 5 Monate alt. Ich komme so super mit ihr klar, sie ist sehr aufgeweckt, neugierig, freundlich im Umgang mit Menschen, Hunden und anderen Tieren und bis auf eine Kleinigkeit ein Musterhund. Leider habe ich Probleme sie beim Spazieren gehen ab zu rufen weshalb sie seit 10 Tagen nur noch an der 10 Meter Leine gehen darf. Das Komand "hier her" oder "komm" befolgt sie soweit sehr gut. Ab und an schlägt sie mal aus der Spur aber es ist die Ausnahme. Da meine Hündin mit 12 Wochen erst bei jemand anderem war und jetzt erst so kurz bei mir ist, ist natürlich für den Hund alles noch neu. Das kann ich akzeptieren und auch mal über einen Fehler hinweg sehen, kein Problem. Jedoch habe ich das Gefühl, sie ist nicht wirklich auf mich geprägt. Von meinem letzten Hund her kenne ich das etas anders. Nun ist mein Verdacht, dass mir die Prägephase des Welpen komplett fehlt und dadurch die Hündin sich auch etwas schwer tut sich ganz auf mich ein zu lassen. Sicher ist das ganze eine Vertrauens sache, dennoch ist gerade bei einem solchen Hund, ein Grundgehorsam meiner Meinung nach sehr wichtig. Haben sie eine Idee, wie ich es schaffe kann, die Hündin dahin gehend so zu motivieren, dass sie mehr Kontakt zu mir oder mehr aufmerksamkeit von mir verlangt? Das ich sie etwas leichter erreichen kann? denn wie gesagt, schaut sie mich an, klppen alle Befhele super, ab und an, denkt sie sich jedoch, dass ich sie mal kreuz weise kann :-( und dann geht erstmal garnichts mehr. Um einen Rat wäre ich sehr dankbar. Viele Grüße Tim
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer,
da Sie die Hündin erst so kurz haben, braucht es einfach auch seine Zeit, bis sie Sie akzeptiert und Vertrauen fasst, denn die eigentliche Sozialisationsphase (etwa die ersten 16 Wochen) ist ja vorbei.Vermutlich hat sie ja auch bisher mit Menschen wirklich nicht ausreichend Erfahrung sammeln können-evtl ja auch nicht nur Gute.
Sie machen das schon genau richtig: viel Beschäftigung, geistige und körperlich Auslastung durch Spiele festigen die Bindung-auch das Arbeiten an einer langen Schleppleine mit positiver Verstärkung über Futter für gewünschtes Verhalten ist wichtig.
Zusätzlich sollten Sie die Rangordnung festigen-gerade auch bei dieser etwas "dickköpfigen Rasse" besonders wichtig.
Hier einige wichtige Rangordnungstipps:

-Sie gehen immer zuerst, auch durch Türen
-aufs Sofa/Bett kommt er nur NACH Aufforderung und wird auch immer mal wieder runtergeschickt

- lassen Sie sie das gesamte Futter erarbeiten !

- alle Spiele beginnen und beenden Sie,Spielzeug (Beute) steht nicht zur freien Verfügung
-Interaktionen gehen immer von Ihnen aus, nicht vom Hund-da wird er kurz ignoriert bis er Ruhe gibt, dann fangen SIE wieder an.
Bevor etwas Positives für ihn passiert wie Spiel, Futter, rausgehen tut sie erst etwas für SIE:z.B. sitz, Platz, o.ä.
- viele kleine Spiele und Unterordnungsübungen drinnen und draußen) machen Spaß und stärken Ihre Position-dazu gibt es gute Bücher.
Das braucht Geduld und Zeit, aber dann hält es auch!
Viel Erfolg!





Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei ü.d.Button:dem Experten antworten.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag, erstmal danke für ihre Antwort.

soweit bin ich also auf dem richtigen Weg, das ists chon einmal gut zu hören, nur wie meinen sie die Aussage:

- lassen Sie sie das gesamte Futter erarbeiten !

Ich kann ihr ja schlecht 3 mal am Tag den ganzen Napf als Leckerlie getarnt verfüttern :-(

Viele Grüße
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer,
Wenn die Hündin wirklich sehr dickköpfig ist, ist genau das eine Superlösung, denn Appetit ist ein guter Lehrmeister und wer die Beute hat immer der Boss.
Sie könnten also für eine gewisse Zeit- auf ein bis zwei Mahlzeiten über Spiele und Arbeit
das Futter zuteilen.
An Tagen,an denen dies nicht praktikabel ist, würde ich die Hauptfressmahlzeit nur auf den Abend verlegen-so hat sie tagsüber mehr Interesse an Ihnen und dem zu erarbeitendem Futter.
Viel Erfolg!
Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank

Ich werde mein bestes geben und danke für ihre Tips.
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke fürs Akzeptieren-und es klappt bestimmt!
Viel Grüße und viel Erfolg!
Über eine positive Bewertung w+rde ich mich sehr freuen.

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