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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6757
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Ich habe eine 14 monate alte hündin

Kundenfrage

Ich habe eine 14 monate alte hündin in tschechien gekauft von einer kollegin.labrador für meine hundezucht.zuhause total der liebste anschmiegsamste hund.etwas zurückhaltend.an der langen leine ausführbar an der kurzen auch doch mit zug..problem lass ich die hündin frei jagt sie alles ,geht in jedes Gewässer.sie kommt zwar zurück aber nur wenn sie will.sie hatte schon einen Bänderriss mit 12 Wochen leine pflicht.kennt die leine also.es ist wahscheinlich so dass sie in tschechien auf jagt trainierten.wie kann ich den hund stoppen in der frei phase ??' sie hört dann einfach nichts mehr ?? ich betreibe seit 15 jahren hundesport aber das habe ich noch nicht erlebt. mfg a.eichenberger
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer,
Ich denke auch,dass Ihre Hündin schon Jagderfahrung gemacht hat, umso schwieriger wird natürlich die Umerziehung.
Jagen ist genetisch bedingt und ist schon im Ansatz (Fixieren) selbstbelohnend durch die Ausschüttung von
Glückshormonen-auch ohne Jagderfolg.
Der einzige Weg dies Verhalten langfristig in den Griff zu bekommen ist ein Antijagdtraining mit der Schleppleine.
Schleppleine allein ist gut, aber nicht erfolgsversprechend genug: Sie benötigen zusätzlich ein "Jagdersatzobjekt":z.B. Ball, Quitschie,Frisbie o.ä.

Hier eine Anleitung zu diesem Training:
Sie sollten mit Ihrem Hund den Rückruf an der Schleppleine solange üben,
bis er sicher zurückkommt.Üben Sie mit viel Belohnung -und dem "Jagdersatzobjekt" (s.o)-
In ablenkungsarmer Umgebung sollten Sie die Hündin schon "heiß" aif das Jagdersatzobjekt gemacht haben, damit es jederzeit schnell einsetzbar ist.
Die Hündin selbst bekomt es immer nur für wenige Minuten, damit es interssant bleibt.
Sie müssen sich für den Hund immer interessanter machen als die Umwelt- und sie darf keinen Jagderfolg haben -außer mit Ihnen u. den "Jagdersatzspielen".
Auf SEHR übersichtlichem Gelände-z.B. einer Wiese- können Sie es evtl wagen, diese Spielübungen auch an fallen gelassener Schlepp- Leine zu machen.
Klappen diese Übungen immer und überall- Sie sollten sie natürlich auf das Jagdspielzeug
schon konzentrieren, bevor sie Jagverhalten zeigt wie z.B. erstarren, fixieren, hinlegen etc bzw wenn Sie in wildreiches Gebiet kommen- können Sie anfangen, die Schleppleine auch in bisher schwierigen Situationen am Boden schleifen zu lassen.
Im Laufe vieler Wochen wird dann die Schleppleine pro Woche eine Handbreit gekürzt-bis nur noch etwa 20cm am Halsband verbleiben- natürlich immer nur, wenn das Training gut geklappt hat.
So wird dem Hund vermittelt, weiter in ihrem Einzugsbereich zu sein.
Das Jagrersatzobjekt muss lebenslang weiter (unregelmäßig) im Einsatz bleiben- denn ausgeprägtes
Jagdverhalten, dass sich einmal gefestigt hat, lässt sich nicht löschen.
Haben Sie noch Fragen?
Viel Erfolg.




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Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Danke im Voraus.
Dr.ML.Wörner-Lange
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
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