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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6894
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, wir haben einen fast drei jährigen Schäferhundrüden,

Kundenfrage

Hallo, wir haben einen fast drei jährigen Schäferhundrüden, der sich mit ander Hunden beißen will. Es ist kein spielen oder neugier, es ist egal ob Hündin oder Rüde, er ist den anderen Hunden richtig agressiev gegenüber!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer,
Sie haben recht, ein Stachelhalsband verschlimmert durch den Schmerz und die Einengung die Aggression.
Folgendes Verhaltenstraining hilft, dass Aggressionsverhalten in den Griff zu bekommen,

über Desensibilsierung und Gegenkonditionierung können Sie eine Verhaltensänderung Ihres Hundes erreichen:
-anfangs auf grosse Entfernung BEVOR Ihr Hund steiff wird, fixiert o.ä. - ihn über Spielzeug oder Lecker auf sich konzentrieren.
Anfangs muss die Entfernung zu anderen Hunde vermutlich 10-20m betragen, so dass er sich wirklich nicht aufregt.
(Dazu müssen Sie evtl zurückgehen, in einen Eingang, Sichtschutz suchen etc.)
Im Laufe von Wochen können Sie dann langsam die Entfernung verringern-sobald Ihr Hund gelernt hat, sich ruhig auf SIE konzentriert bleibt.
Oft hilft es, einen Teil des Futters ausschließlich bei solche Übungen aus der Hand zu füttern. Ein hungriger Hund ist ein guter Schüler.
So entsteht im Lauf der Übungen im Kopf des Hundes langsam eine andere,positive Verknüpfung:
Was ihn bisher erregt/aggressiv gemacht hat, verschafft ihm jetzt beim Anblick von Artgenossen ein angenehmes Gefühl.
Es bedarf sehr vieler Übungseinheiten, um das unerwünschte Verhalten zu verändern, aber dann hält es auch!!
Strafen sind kontraproduktiv-sie können die Aggressivität erhöhen und führen evtl sogar zu einem Vertrauensverlust.
Wichtig ist natürlich eine klare Rangordnung- damit Sie auch wirklich in jeder Situation als Chef Einfluss nehmen können.

Zusätzlich würde ich eine Blutuntersuchung machen lassen und die Schilddrüsenhormone bestimmen lassen. Bei einer Unterfunktion kommt es häufig zu

ausgeprägtem Aggresionsverhalten.

Alles Gute!

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Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei ü.d.Button:dem Experten antworten.
Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de
Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ihre Antwort hilft mir auf jeden Fall weiter.
Aber wie soll ich reagieren, wenn mir in der Anfangszeit ein Hund begegnet, stehen bleiben, den Hund beruhigen sitzten lassen und warten bis der andere vorbei ist oder weiter laufen?
Mir sagt jeder was anderes!
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer,
versuchen Sie, Abstand aufzubauen -zurückgehen, Hauseingang, hinter ein Auto
oder aufs Feld/in den Wald. Bitte bleiben Sie dabei ruhig und konzentrieren den Hund auf sich. Sollte er Theater machen, bitte nie beruhigen, dass versteht der Hund als Bestätigung. Wenn Sie nicht weg können, ist es wichtig dass Ihr Hund den anderen nicht fixieren kann-also dann davorstellen und den Hund wieder konzentrieren.
Viel Erfolg und danke fürs Akzeptieren.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,
wenn dann bleibt mir nur davorstellen, da bei uns fast nur Feld ist!
Hab gestern auch beobachtet, das er schon anfängt zu fixieren und zu lauern wo er weiß das da ein Hund wohnt!
Kann ich da schon einwirken?
Hab überlegt ob ich ihm Wasser, als Schreck ins Gesicht spritzen soll!
Wir brauchen eine möglichst schnelle Änderung, da wir ab Februar einen neuen Nachbar bekommen, mit einen JRT!!
Das endet sonst nicht positiv für ihn oder wir müssen unseren abgeben!
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer,
Ein Versuch mit Wasser ist möglich, aber ich denke, nach ein-zwei Mal hat es keine Wirkung mehr.
Wenn er schon fixiert ohne einen Hund zu sehen, versuchen Sie stehen zu bleiben, ihn auf sich zu konzentrieren durch ansprechen-und dann geht es erst weiter.
Belohnung für gutes Verhalten nicht vergessen.
Wie gesagt-Voraussetzung ist immer eine sichere Rangordnung und ein immer wieder kontrollierter Gehorsam-sonst nimmt er Sie garnicht ernst.
Die schnellste Lösung wäre-wie erwähnt-die Hinzuziehung eines ausgebideten Verhaltenstherapeuten.
Alles Gute !

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