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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

Sehr geehrte Hundetrainerin ! Wir haben einen überaus lieben

Kundenfrage

Sehr geehrte Hundetrainerin !

Wir haben einen überaus lieben Welpen im Alter von ca. 2-3 Monaten aus GL mitgenommen, doch bereits dort ist uns aufgefallen dass er gerne bellt, aber er war ja sooo lieb ...
Unser 6jährigen Mischlingsrüde "Dimitri", ist sehr familienbezogen und auch freundlich zu Kindern.

Doch ein großes Problem haben wir:
Hinter dem Zaun im Garten wird alles verbellt, Menschen mit und ohne Hund, Radfahrer, Jogger, Müllabfuhr etc., es ist eben ziehmlich lästig zeitweise gegenüber unseren Nachbarn. Wenn ich ihn rufe, kommt er zeitweise - muss natürlich ins Haus, aber dass scheint ihn nicht zu stören, sobald er wieder im Garten ist, gehts natürlich weiter.

wir haben im Alter von 2 Jahren die BGH - A in der Hundeschule absolviert, hatten natürlich noch viel vor, probierten 2 x das Hundetraining für die BGH - 1 Prüfung doch er wollte nicht so recht ohne Leine, auf Zuruf hier oder Name nicht kommen, also tat er mir schon leid, da er ansonsten eher auf Suchen und Denken mit Lernspielen reagiert.

was uns auch auffällt, wenn wir nach Hause kommen ist er stürmisch und urlieb, aber er kommt auch nicht immer unbedingt von alleine so richtig zum Kuscheln ...

auf der Straße Begegnung mit Rüden wird natürlich auch problematisch !

gibt es Tricks um das Problem eher alleine zu bewältigen oder brauche ich professionelle Hilfe,

lg Hannelore
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen

Das Problem bei Hunden im Garten ist, das die meisten raus gelassen werden und sie ein territoriales Verhalten entwickeln, weil sie meinen das Rudel und den Grund beschützen zu müssen.
Sie müssten folgendes machen:
Legen Sie eine Decke auf Ihre Terrasse.

Nehmen Sie eine Leine und führen den Hund wortlos auf seinen Platz, lassen Sie dann die Leine fallen. Atmen Sie aus, das signalisiert Ruhe, schauen Sie den Hund dabei nicht an, reden Sie nicht bis der Hund ruhig ist.
Wenn dies der Fall ist, gehen sie weg aber behalten Sie den Hund in den Augenwinkeln im Auge, falls er auf steht blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, alles ruhig und ohne Worte.
Sie können dies auch ohne Leine machen, allerdings gibt diese ihnen mehr Kontrolle, aber es muss nicht unbedingt sein.
Drehen Sie sich seitlich weg, bleiben aber stehen, sehen Sie den Hund nicht dabei an, sonst wird er automatisch wahrscheinlich aufstehen und zu Ihnen kommen.
Das blockieren machen Sie so lange, bis er sich hinlegt, was jeder Hund nach einer Zeit tut. Nun können Sie weggehen, wenn er ihnen nachläuft, wieder von vorne.
Diese Einschränkung im Haus ist für einen Hund ganz normal, denn das kennen sie noch von Mama, im Rudel dürfen Hunde auch nicht überall rumlaufen und alles tun was sie wollen.

Wenn diese Übung gut klappt, dann können Sie beim nächsten mal den Platz mehr "freigeben", d.h. der Hund darf schon in den Garten aber nicht bis zum Zaun, setzten Sie für Sich eine unsichtbare Grenze und da rüber darf der Hund nicht.
Das dauert schon sicherlich seine Zeit, bis dies gut klappt, falls er doch wieder etwas anbellt, nehmen sie ihn im Garten an die leine oder Halsband und führen ihn Wortlos ins Haus, nicht reden, nicht rufen, mit rufen "bellen" sie für den Hund mit und sein Verhalten verstärkt sich.
Er muss lernen, dass es nicht seine Aufgabe ist, sondern das Sie da sind und keine Gefahr droht.

Falls keiner mit im Garten ist wird es nicht klappen, denn dann ist er wieder sich selbst überlassen.

Wenn SIe nach Hause kommen und er ist sehr stürmisch, bitten nicht gleich begrüßen, warten sie bis er ruhig ist, niemals einen unruhigen Hund streicheln oder Begrüßen, da schießt sein Puls gleich auf 200 und das ist sehr ungesund auf dauer. Falls er sehr stürmisch ist und sie anspringt und gar rämpelt ist das nicht nett gemeint vom Hund sondern eine Korrektur seinerseits, daher kann es auch sein, dass er nicht zum streicheln kommt. In der Hundewelt ist streicheln und Aufmerksamkeit nicht an der Tagesordnung, das muss man sich verdienen, nur wir Menschen "kuscheln" immer mit den Hunden, somit fühlen sich machne mit der Zeit im Rang über den Haltern und folgen nicht mehr oder nur bei drittenrufen.
Klären Sie unbedingt die Rangordnung und holen Sie sich professionelle Hilfe, falls sie nicht zurecht kommen. Es ist immer gut, wenn man es auch in der Praxis gezeigt bekommt, damit man es gut umsetzen kann.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, bitte auf "dem Experten antworten" drücken und ich antworte gerne kostenlos noch einmal

Vielen Dank und Grüße
Paula Ciolacu
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Alle Ratschläge beruhen auf jahrelanger praktischer Arbeit mit unterschiedlichsten Hund/Mensch Teams. Da jeder Hund bzw. Mensch anders ist und ich mir online kein genaues Gesamtbild machen kann, bitte ich Sie in ganz schwierigen Fällen einen erfahrenen Experten vor Ort aufzusuchen.

Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Paula Ciolacu
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Paula Ciolacu