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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

Hallo, mein 6-monatiger Berner Sennenhund Rüde beisst beim

Kundenfrage

Hallo, mein 6-monatiger Berner Sennenhund Rüde beisst beim Spielen andere Hunde in die Ohren, woraufhin der Hundetrainer ihn mit der Leine schlägt und behauptet dass sei die einzige! Methode dem Hund das beissen abzugewöhnnen. Mit der Begründung wenn der Hund einmal beim Deckakt sei würde er den anderen Hund sonst ernsthaft verletzen.
Ich bin ganz und gar nicht damit einverstanden, was auch zu einer lautstarken Diskussion auf dem Platz führte. Sollte ich den Trainer wechseln?
Besten Dank imVoraus auf Eure Antwort, freundliche Grüsse B,.S.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo

Ihr Gefühl hat sie nicht getäuscht. Bitte suchen Sie sich einen anderen Trainer, das ist ja dümmste was ich je gehört habe.
Einen Hund (oder generell jedes Tier oder Mensch) durch Schläge dazu zu bekommen seinen Willen durchzusetzen ist generell das allerletzte und spricht nicht für gute Trainerqualitäten. Im Gegenteil, das ist Tierquälerei.
Das beissen am den Ohren oder auch manchmal in die Füsse ist wirklich nur spielerisch und führt meist nicht zu großen Verletzungen. Sie sollten aber darauf achten, dass es nicht zur Fixierung wird. Sobald Sie merken, dass ihr Hund "besessen" ist (oder der andere Hund) gehen Sie kurz dazwischen und stellen sich zwischen beide, blockieren Sie sie gegenseitig. Falls das nicht hilft, berühren sie mit einer kurzen, schnellen aber markanten Bewegung den Hund an der Schulter. Nicht Schubsen nur Stubsen :-)
Das reißt sie aus der Fixierung.
Ansonsten würde ich mir da keine Gedanken machen.
Wie gesagt, mit Schläge erreicht man nur, dass da Vertrauen auf dauer kaputt geht und der Hund Angst bekommt und Angst kann auf Dauer ganz schnell in Aggression umschlagen.
Suchen Sie sich einen anderen Trainer der keine primitiven Mittel einsetzt sondern Erfahrung mit mehreren Methoden der Hundeerziehung hat, jeder Hund ist anders, und hören Sie auf Ihren Bauch.

Viel Erfolg und Gruß
Paula Ciolacu
Falvina und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen Frau Ciolacu
Besten Dank für Ihre Antwort die mich überzeugte! Könnten Sie mir einen guten Hundetrainer im Raum Fribourg / Bern nennen, oder eine Möglichkeit wie ich einen guten Trainer finden kann. Ich möchte gerne mit meinem Berner Sennenhund Rüden (geb. Mai 2011) arbeiten und versuchen ihn auch zur Zucht einzusetzen.
Besten Dank für Ihre geschätzte Antwort und
mit freundlichen Grüssen, Barbara Savoy
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Savoy

Tut mir leid, ich komme auch Bayern, in der Schweiz kenne ich mich leider nicht aus.
Ein paar Tipps zum Finden von (guten) Hundetrainern.
Wichtig ist, dass Sie in erster Linie ein gutes Gefühl haben. Wenn sie sich nicht mehr wohl fühlen übertragen sie es sofort auf den Hund.
Der Trainer solle nicht nur eine Schiene fahren, d.H. er sollte diverse Trainingsmethoden, je nach Hund, anwenden können.
Es gibt nicht nur "den eine Weg" der Hundeerziehung. Hundeerziehung ist so vielfältig, und dies sollte der Trainer wissen.
Wenn Sie auf einen stoßen, der Ihnen zu ruppig vorgeht oder gar Gewalt anwendet, dem brauchen Sie nicht einmal Guten Tag sagen, drehen Sie sich um und gehen.
Gute Hundetrainer erkennen "Probleme" schon beim Anblick des Hund/Mensch Teams.
Auch wäre von Vorteil, wenn er nicht nur mit Hilfsmittel wie Leckerli, Ball, Halti, alles was für den Hund erstmal unnatürlich ist, arbeitet, sondern auch mit Körpersprache und mit wenigen Worten (als Alternative)
Gute Hundetrainer gehen auf die Bedürfnisse des Halters ein und versuchen immer auch auf die Bedenken und Fragen des Hundehalters einzugehen. Lassen Sie sich niemals mit der Antwort "das ist halt so" abspeisen.
Auch sollte der Trainer sein Wissen gut rüberbringen können, denn manche sind wirklich gut, aber sie können ihr Wissen einfach nicht weiter vermitteln.
Ein guter Hundetrainer gibt nicht mit seinen Erfolgen an.
Er erarbeitet einen Plan der speziell auf Sie und Ihren Hund abgestimmt ist, denn nicht jeder Mensch ist gleich und nicht jeder Hund ist gleich.
Sie müssen dann auch für sich entscheiden, ob Sie Privatstunden wollen oder aber in einen Hundeverein gehen, wo man auch andere Hundehalter trifft und sich vielleicht austauscht.
Aber am allerwichtigsten ist, wie gesagt, dass Sie Spaß haben und gerne hingehen, dann sind sie Motiviert und freudig bei der Sache und Ihr Hund ebenfalls.
Training soll immer Spaß machen auch wenn es mal schwer ist :-)

Ich hoffe ich konnte Ihnen ein bisschen helfen, Sie können gerne noch einmal nachfragen, wenn Sie wollen.
Mit freundlichen Grüßen
Paula Ciolacu

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