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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

Hallo, mein Problem ist, dass meine kleine Hündin (Weiblicher

Kundenfrage

Hallo, mein Problem ist, dass meine kleine Hündin (Weiblicher Border Terrier, 19 Mt, nicht kastriert) rassistisch ist. Gegen Schwarze, Tamilen und auch gegen Alkoholiker. Sie knurrt und geht blitzschnell auf die Fersen des betroffenen Menschen los. D.h., wenn sie frei ist, muss ich immer vorausschauen, wer wohl entgegenkommt. Ich selber habe gar rein nichts gegen Andersfarbige: Mensch ist Mensch, mal gut mal schlecht.
Was kann ich machen bzw. wie richtig reagieren in diesem Moment?
Danke XXXXX XXXXX Antwort! Chrissa Ender
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo

Wissen Sie vielleicht noch wie das begann? Gab es eine bestimmt Situation.
Hunde handeln nicht mit Absicht und haben auch keine Vorurteile, Sie merken nur, dass etwas anders ist, z.B. der Alkoholiker läuft komisch weil er torkelt, oder er merkt ihre persönliche Energie wenn irgend jemand ihnen entgegenkommt. Achten SIe einmal auf sich selbst, wie verhalten SIe sich.

Stellen Sie sicher, dass sie beim verlassen der Wohnung schon ruhig ist. Warten Sie zur Not mit dem anleinen bis sie wirklich entspannt ist.

Sie müssen dafür sorgen, dass sie nicht vor Ihnen läuft an der Leine. Wenn sie vor will, blockieren Sie sie mit ihrem Körper. Falls sie sehr unruhig ist, bleiben sie stehen und waten wieder, bis sie ruhig ist. Reden Sie nicht und bleiben Sie selbst ruhig. Versuchen Sie die Ruhe zu vermittel indem Sie dem Hund durch "nichtstun" signalisieren "hier ist gar nichts los".
Achten SIie auch darauf, dass sie nicht "fixiert" sobald etwas in ihrem Blickfeld ist und sie starrt drauf, gleich ablenken. Entweder kurz "hey" sagen oder sie kurz an der Seite (Schulter) anstupsen, so dass sie aus der Fixierung gerissen wird und sich auf Sie konzentriert.
Falls sie sich nach so einer Begegnung nicht beruhigt, bleiben sie wieder stehen und warten Sie so lange, bis der Hund ruhig wird, seinen Sie geduldig, reden Sie nicht oder versuchen den Hund zu beruhigen. Je nachdem wie aufgebracht sie ist, kann es etwas dauern, wenn sie ruhig ist, dann erst loben. Nie einen unruhigen Hunde streicheln und loben.
Bitte nie versuchen den Hund in so einer Situation zu beruhigen oder zu schimpfen, in beiden Fällen bestätigen sie ihr Verhalten und es würde von mal zu mal schlimmer werden.
Versuchen Sie immer ruhig und bestimmt aufzutreten, wenn sie zu einem Hund oder Mensch hin will und bellt, blockieren Sie sie mit ihrem Körper, so dass sie nicht durch kann, nicht reden, falls Blockierung alleine nicht hilft, wieder kurz in die Seite Stupsen. Wichtig ist, dass sie ruhig wird, die Lage muss sich erst entspannen, sonst wird es auf Dauer nicht besser und der Hund läuft im gestressten Stadium weiter und trifft auf den nächsten Hund/Mensch.

Wenn sie einen anderen Hund sehen verändert sich automatisch ihr Gemütszustand (nervös, unruhig), man fragt sich unbewußt "was wird jetzt wieder sein" und das merkt ihr Hund und verknüpft automatisch Ihr Verhalten mit dem Objekt, dass Sie gerade ansehen oder eben versuchen nicht anzusehen. Versuchen sie einen selbstbewußten Eindruck zu machen.
Sie ist auch noch Jung und testet die Grenzen, deshalb müssen Sie wohl auch etwas länger üben.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, bitte nochmal auf "Antworten" drücken (kostenlos).

Gruß
Paula Ciolacu
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen

Haben Sie noch Fragen? Ist etwas unklar?
Die können kostenlos gerne noch einmal nachfragen falls Unklarheiten bestehen.
Falls Sie keine Fragen mehr haben, würde ich Sie bitten auf "Akzeptieren" zu drücken.

Vielen Dank im Voraus
Paula Ciolacu
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Möchte dazu nur 2 Sachen sagen,:
1. Geht mein Hund immer entspannt aus dem Haus, d.h. es sind plötzliche Begegnungen.
2. Wenn ICH einen andern Hund sehe, werde ich überhaupt NICHT nervös, da ich keine Angst habe und mein Hund problemlos mit jedem spielt.

Tja, für mich genügt die Antwort nicht. War wahrscheinlich auch keine gute Idee von mir, übers Internet so etwas zu fragen.

Alles Gute!
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen
Tut mir leid, dass Sie nicht zufrieden sind aber:
Hund kennen aber die Gefühle die sie beschrieben haben nicht und die Ratschläge von mir waren eine allgemeinlösungs Versuch und nicht persönlich auf sie abgestimmt, denn von hier aus kann ich die Sache ja nicht beurteilen.
Und blockieren ist wirklich eins der besten Mittel.
Falls Sie nicht zurecht kommen, holen sie sich einen Profi der Ihnen hilft

Viel Erfolg und alles Gute

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