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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7096
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Moin, ich habe einen 9-Jahre alten Rauhaardackel-Rüden. Er

Kundenfrage

Moin, ich habe einen 9-Jahre alten Rauhaardackel-Rüden. Er hört gut, ist lieb, also wir können nicht meckern. Nun ist mein Mann seit 14 Tagen aus der Klinik zu Hause, schwere Rücken-OP. Liegt viel und schläft auch viel. Darüberhinaus bin ich vor ein paar Tagen auf der Straße durch einen Schwindelanfall fast umgefallen, konnte mich gerade noch an einem Zaun festhalten. Der Hund kam sofort angelaufen.
Und seit diesem Vorfall bzw, seit mein Mann aus dem Krankenhaus ist, spinnt der Hund. Wenn ich z.B. mal laut lache, verkriecht er sich und hat Angst. Wenn mir z.B. mal etwas runterfällt und ich "huch" sage oder etwas lauter spreche, auch dann verkriecht er sich. Wenn es Leckerchen gibt oder ich mit ihm spazieren gehe, ist alles ok. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, daß der Hund vor mir Angst hat. Das kennen wir gar nicht und was können wir tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer, vermutlich haben Sie recht mit Ihrer Meinung, dass der Hund vor Ihnen in diesen speziellen Situationen Angst bekommen hat.

Da Hunde immer verknüpfen was in wenigen Sekunden gleichzeitig passiert, hat

ihr Schwindelanfall ihm Angst gemacht-und nun versteckt er sich vor Ihnen. Vermutlich hat ihn davor schon der veränderte Zustand seines Herrchens stark verunsichert, da er ihn nicht in der gewohnten "Rolle" erkennen kann.

Nun erscheint ihm auch Frauchen nicht mehr als "die Alte" (ein HUnd nimmt ja auch die besorgten Mienen schneller wahr als wir Menschen) und er verkriecht sich aus Unsicherheit.

Damit Ihr Hund besser mit der derzeitigen, für ihn völlig veränderten Situation klart kommt, hilft es nur zum einen seine Angst zu ignorieren (fällt schwer)-sonst verstärken Sie unbeabsichtigt die Angst durch trösten -, und zusätzlich viel fröhliche Beschäftigung mit Spiel und Lecker im Haus und auf Spaziergängen, damit er Sie wieder neu verknüpft.

Mit einem "Stimmungsaufheller" z.B.Johanniskraut-Rotöl aus der Apotheke (2-3mal täglich 4 Tropfen) können Sie evl. unterstützend in dieser schweren Zeit helfen.

Haben Sie noch Fragen?

Alles Gute!

Meine Antworten beruhen stets auf den neuesten wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnissen der Verhaltenstherapie und Hundeerziehung.

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer, haben Sie noch Fragen?
Ich antworte gern nochmal. Sonst bitte auf akzeptieren clicken, wie hier üblich als Honorar.
Danke im Voraus
Dr.ML.Wörner-Lange
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

gibt es noch Unklarheiten?

Ich antworte gern nochmal.Sonst bitte auf akzeptieren clicken, wie hier üblich als Honorar.

Danke im Voraus.

Dr.ML.Wörner-Lange

Tierärztin

Verhaltenstherapie

www.problem-tier.de