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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 6814
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Meine Familie und ich haben vor einer Woche einen Malteser-Mix

Kundenfrage

Meine Familie und ich haben vor einer Woche einen Malteser-Mix aus dem Tierheim gerettet.Er ist zwischen 8 und 10 Jahren alt , war völlig unterernährt und mußte zunächst mal aufgepäppelt werden Er hat sich in unserem zuhause sofort sehr wohlgefühlt und suchte ganz selbstverständlich sein neues Körbchen auf und verhielt sich sehr ruhig.
Inzwischen zeigt er ein Verhalten, das selbst uns Angst einflößt. Sobals er sich zu einem einzelnen Menschen aus der Familie gesellt darf kein zweiter Mensch hinzukommen. Dieser wird sofort mit flätschenden Zähnen und heftigem knurren verbellt.In dem Moment wissen wir uns keinen Rat. Draußen in der Natur beum Gassi gehen ist er der liebste gehorsamste Hund.Läuft ohne Leine und hört auf Kommandos.Nun machen wir uns Gedanken über einen optimalen Umgang mit diesem überaus niedlichen Tier. Fällt Ihnen dazu etwas ein?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

vermutlich hat Ihr Hund in seinem Leben schon viele schlechte Erfahrungen gemacht

und verteidigt jetzt immer gerade denjenigen gegen alle anderen, den er gerade "Für sich hat" und von dem er zu diesem Zeitpunkt etwas angenehmes erwartet.

Hunden geht es immer zuerst um den Besitz von Ressourcen, da zu gehören auch wir Menschen, wenn er Gutes von uns erwarten kann.

Bitte ignorieren Sie dies Verhalten komplett-so schwer es ist-je mehr Sie z.Zt. darauf eingehen, um so schlimmer wird es. Nur so kann er lernen, dass er mit seinem Verhalten keinen Erfolg hat, ignorieren-also vom Rudel ausgeschlossen zu werden-ist die schlimmste Strafe für einen Hund.

Nicht angucken, nicht anfassen, nicht ansprechen, das gilt auch für die Person, die grad verteidigt wird. Diese Person sollte möglichst unauffällig ohne Hund den Raum verlassen. Hat der Hund sich dann beruhigt, von den anderen Familienmitgliedern viel Lob und Lecker.

Natürlich ist so eine Aggressivität zum Großteil auch immer Unsicherheit-grad bei einem Hund mit unbekannter Erfahrung.

Grundsätzlich sollten alle Familienmitglieder den Hund abwechselnd füttern, mit ihm spielen und kleine Übungen mit ihm machen, damit er alle Menschen mit etwas positivem verknüpft.

Einige Tage/Wochen kann es dauern, aber dann ist meist auch für immer Ruhe.

Bitte keine Strafen-höchstens mal ein scharfes "NEIN"- sonst wird sein Mißtrauen eher größer.

Haben Sie noch Fragen?

Allles Gute und viel Erfolg.

Antworten beruhen stets auf den neuesten,wissenschaftlichen Erkenntnissen der Verhaltenstherapie/Hundeerziehung.
Danke fürs Akzeptieren im Voraus

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer, haben Sie noch Fragen?

Sonst bitte auf akzeptieren clicken, danke im Voraus.

viele Grüße

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer, gibt es noch Unklarheiten?

Sonst bitte auf akzeptieren clicken, wie üblich.

Danke im Voraus.

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