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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Homöopathie
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, Homöopathie, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen oder Herren! Welche Argumente gibt es gegen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen oder Herren! Welche Argumente gibt es gegen medizinische Silikoneinlagen, die sich eine 22jährige hochgewachsene , schöne junge Frau implantieren lasse will, weil sie tatsächlich teilweise sogar A-Körbchen versch. BHs nicht ausfüllt. Sie will kein mit Flüssigkeit gefülltes Kissen wählen. Trotzdem machen wir uns große Sorgen und raten abzuwarten, ob nicht später mal nach dem Studium eine Schwangerschaft Veränderungen bewirken wird. - Natürlich nur, wenn Kinderwunsch besteht, klar.

Schönheitschirurgen behaupten, die Einlagen seien so weit entwickelt und getestet, dass Allergien darauf auszuschließen seien, es seien nur Stoffe darin enthalten, die auch in der Natur vorkämen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bspw. keine gesundheitsschädlichen Weichmacher im Spiel sind. Wir sind angesichts des über Jahre hartnäckigen Wunsches, der jetzt in die Tat umgesetzt werden soll sehr in Sorge und inzwischen ratlos. Aktives Zuhören u. alle anderen Möglichkeiten + klare Argumente - nichts nützt. Welche Sicht haben Sie aus homöopathischer Erfahrung auf die "Gummibärchen-Einlagen" wie manche den Eingriff u. das künstliche Gewebe verharmlosend nennen?

Für Ihre Mühe danke XXXXX XXXXX Voraus mit freundlichen Grüßen
A.R.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Homöopathie
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo und guten Tag,

Vorweg eine Listung von Risiken:

Risiken und Komplikationen einer Brustvergrößerung

Auch die Brustvergrößerung birgt Risiken, Komplikationen können nicht ausgeschlossen werden

Welche Risiken können durch eine Brustvergrößerung auftreten?

Keine Operation ist ohne Risiko. Auch die Brustvergrößerung nicht. Sogar bei größter Sorgfalt können während oder nach der Brustvergrößerung Komplikationen auftreten.

Während der Brustvergrößerung (Operation) kann es zu leichten Blutungen kommen. Größere Blutverluste können eine Bluttransfusion notwendig machen. Dies ist allerdings eine sehr seltetes Risiko. Äußerst selten kann es bei Bluttransfusionen zur Übertragung von Krankheitserregern kommen, z. B. dem HI-Virus (HIV) oder von Hepatitis-Viren (Leberentzündung). Um das Risiko einer Infektion zu vermeiden, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Eigenblutspende möglich und sinnvoll ist.

In seltenen Fällen können als Komplikation der Brustvergrößerung Druckschäden an Nerven und Weichteilen entstehen. Sie bilden sich in der Regel innerhalb weniger Wochen wieder zurück.

Nach der Brustvergrößerung können folgende Komplikationen (Risiken) auftreten:

Nachblutungen (selten), auch mehrere Tage nach einer Brustvergrößerung (in aller Regel bilden sich Nachblutungen innerhalb weniger Wochen wieder selbständig zurück)

Blutergüsse sind selten. Auch diese bilden sich in aller Regel innerhalb weniger Wochen nach einer Brustvergrößerung selbständig zurück

Ein Taubheitsgefühl kann sich durch Schädigung von Hautnerven einstellen. Innerhalb von einigen Monaten nach der Brustvergrößerungs-Operation kommt es im Normalfall zur vollständigen Wiederherstellung der Empfindungen der Haut. In Ausnahmenfälle kann ein Taubheitsgefühl verbleiben.

Schwellungen im Operationsgebiet kommen vor. Insbesondere in den ersten drei Tagen nach einer Brustvergrößerung besteht das Risiko, dass Schwellungen und Spannungsschmerzen auftreten.

Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen sind selten. Es kann dann zur Ausbildung von breiten Narben kommen, die möglicherweise einen Korrektureingriff erfordern, um ein optisch optimales Ergebnis zu erzielen.
Eine weitere Komplikation betrifft die Ausprägung von Narben. Sie ist von Patient zu Patient anlagebedingt unterschiedlich. Bei entsprechender Veranlagung können wulstige, dicke, verfärbte und schmerzhafte Narben (Keloid) entstehen. Solche Narben erfordern manchmal eine korrigierende Operation.

Blutgerinnsel (Thromben) sind selten, können aber zum Verschluss eines Blutgefäßes führen, der lebensbedrohlich werden kann (z. B. Lungenembolie) und auch zum Tod führen kann. Rauchen und die Einnahme der Antibabypille (Kontrazeptiva) sind Faktoren, die das Risiko einer Bildung von Blutgerinnsel (Thromben) begünstigen.

Überempfindlichkeitsreaktionen auf Betäubungsmittel oder Medikamente können Brechreiz, Juckreiz oder Hautausschlag auslösen. In seltenen Fällen kann es aber auch zu lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen kommen, die manchmal bleibende Schäden hinterlassen können.

Kapselfibrose: Mit dem natürlichen Heilungsprozess bildet sich eine Bindegewebskapsel um die Implantate. Je nach Veranlagung kann sich diese Kapsel verhärten, wodurch sich die Brust fester als normal anfühlt und bei weiterem Fortschreiten zu Schmerzen führt. Das Risiko einer Kapselfibrose liegt bei 4% bis 5%. In einigen Fällen ist dann eine weitere Operation notwendig. Bei den Silikonimplantaten der neueren Generation ist das Risiko dieser Komplikation nach einer Brustvergrößerung zurückgegangen.



Die Sensibilität der Brustwarze kann nach einer Brustvergrößerung durch die Gewebedehnung beeinträchtigt sein. Zudem kann sich auch ein Fremdkörpergefühl einstellen, dass meist im Verlauf der Zeit verschwindet.


Infektionen im Inneren der Brust sind selten, können aber nach einer Brustvergrößerung vorkommen. Das Implantat muss in solchen Fällen oftmals ausgetauscht werden.

Die Stillfähigkeit kann durch eine Bruststraffung beeinträchtigt werden. Durch eine Brustvergrößerung wird die Stillfähigkeit nicht beeinträchtigt.

Durch moderne Techniken konnten in den letzten Jahren die Risiken nach einer Brustvergrößerung minimiert werden. Dennoch bleiben auch bei dieser Operation eine Fülle von Risiken, die durch die Wahl eines gut qualifizierten Arzten vermindert werden können.


zitiert aus: http://www.portal-der-schoenheit.de/schoenheitsoperationen/brust/brustvergroesserung/risiko.html


Ich kann Ihre Bedenken nachempfinden... aber
in Silikonimplantaten sind keine Weichmacher,
Allergien auf das Materiel dürften so gut wie nicht vorkommen

Man muß tatsächlich abwägen, ob nicht in Ihrem Falle der Nutzen der Brustvergrößerung in Form vergrößerter Selbstakzeptanz, Selbstbewußtseins die Gefährdung durch den operativen Eingriff überwiegt. ZUdem ist die ju8nge Dame volljährig und Sie haben letztlich keinen wirklichen Einfluss auf ihre Entscheidung.
Vertrauen Sie darauf, dass alles gut gehen wird, wie bei zig- Millionen Frauen, die sich schon vor Jahrzehnten haben operieren lassen.

Argumente dagegen:
Sie lernt vielleicht einen Mann kennen, der kleine Brüste bevorzugt;
Auch bei Vollsilikonimplantaten kann sich im Laufe der Jahre ein unnatürliches Anblicksprofil ergeben, das eine Nach- OP wünschenswert scheinen läßt- wir können aber nicht in die Zukunft schauen und sicher sein, dass solch eine OP dann auch individuell durchgeführt werden kann.

Ich denke, es gibt andere Probleme, die der Beachtung noch mehr wert sind, als diese OP.

Ich wünsche Ihnen Gelassenheit und Vertrauen in die Stabilität der Gesundheit dieser schönen jungen Frau.

Alles Gute


Dr. A. Teubner und weitere Experten für Homöopathie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für die zügige Beantwortung und komplexe Darstellung der allgemein bestehenden Operationsrisiken.
Mit freundlichen Grüßen
A.R.
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr gerne doch!
Alles Gute