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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Homöopathie
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, Homöopathie, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Hallo, ich stehe vor einer Unterleibsoperation. Zus tzlich

Kundenfrage

Hallo,

ich stehe vor einer Unterleibsoperation. Zusätzlich habe ich ein Thromboserisiko. Ich hatte vor 3 Jahren eine Tiefenvenenbeintromose mit Lungenemolie. Jatzt habe ich sehr große Angst. Ich habe ich letzter Zeit viel über Hoöopatische Mittel gelesen. Leider sehr unterschiedliche vorallem was die Dosierung angeht von D6 bis C200.... und Lachsis und Anika und Bellis.

Können Sie mir was empfehlen und vorallem welche Dosierung?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Homöopathie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nach TVT mit Lungenembolie sollten Sie perioperativ auf zwei Dinge achten:
1. Heparin
Wenn Sie dauerhaft Marcumar nehmen, wird man diese Behandlung vorübergehend auf Heparin umstellen. Wenn Sie keine dauerhafte Medikation haben, muss mit der Thrombosevorbeugung mittels Heparin unbedingt rechtzeitig begonnen werden, nämlich mindestens 24 Stunden vor dem Eingrif und BITTE NICHT erst am OP-Tag!!! Je nachdem, wieviel Sie wiegen, sollte man sich ggf für eine höhere Dosis entscheiden. Das Heparin sollte nach dem Eingriff noch mindestens weitere 5 Tage gegeben werden, auch wenn Sie da schon entlassen sind.
Alternativ käme das neue Medikament Rivaroxaban in Frage.
2. Kompression
Sie müssen bitte selber darauf achten, dass während des gesamten stationären Aufenthaltes eine gute Kompression durchgeführt wird, am besten mit Ihren eigenen Strümpfen. Sie sollten darauf bestehen, dass Sie sie auch am OP-Tag tragen dürfen. Die weißen Krankenhausstrümpfe sind NICHT ausreichend und passen zudem oft nicht gut genug.
Des Weiteren sollten Sie sich nach dem Eingriff so bald wie möglich wieder viel bewegen.
Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich jederzeit gern. Weiter Infos finden Sie auch auf www.thrombose-hilfe.de.
Bezüglich der Homöopathika werde ich Ihre Frage an eine Kollegin weiterleiten.

BITTE vorläufig nicht akzeptieren, sonst wird die Frage geschlossen!


Alle Gute - Dr. Schaaf
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo und guten Tag,

auf Bitte von der sehr geschätzten Kollegin nehme ich kurz zu den hom. Aspekten Stellung.
Vorweg, ich würde meiner Patientin mit Ihrer Vorgeschichte exakt den gleich Rat gegeben haben, wie Sie ihn von Frau Dr. Schaaf erhalten haben.
Von den von Ihnen genannten Homäöopathica hat eine blutveflüssigende Wirkung nur Arnica in Tiefstpotenz (Urtinktur bis D1) und ebenso Lachesis. Dieses bekämen Sie nicht in der erforderlichen Tiefpotenz (D1-D3)
Zur allgemeinen (nicht oparationsbedingten!) Thromboseprophylaxe kommt Mucokehl D5 in Betracht. Hiervon nimmt man 3x wöchentlich 8 Tr. Am besten wirkt dieses Mittel, wenn Sie darauf achten gewebsmäßig nicht zu übersäuern.

Alles Gute und Akzeptieren Sie die Antwort von frau Dr. Schaaf

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau Teubert,

die Anhaben von Fr. Dr. Schaaf sind mir bekannt und werde ich auf jedenfall befolgen.
Ich habe diese Empfehlungen von einem Hämastasologen. Ich nehme kein Marcumar mehr. Wurde nach 1/2 Jahr abgesetzt. Meine Venen sind i.O. Die Venenklappen sind alle intakt. Bei mir wurde ein Protein S Mangel mit mäßigem Risiko festgestellt.
Der Embolie ging ein schwere Verkehrsunfall voraus. Schädelhirntrauma, Schädelbasisbruch, Gesichtslähmung und Bruch am Spunggelenk links. Der Fuß mußte komplett im Fixateur ausheilen. Bis zur Embolie gingen 2 Ops voraus.

Ich hatte nach der Embolie bereits eine Gallenop und da wurde so wie von Fr. Dr. Schaaf beschrieben vorgegangen. Ich hab meine Kompressionsstrümpfe während der op auch getragen und wurde bereits einen Tag vorher und bis zur vollständigen Genesung mit Heperin Fertigspritzen gespritzt. Dies war Vorgaben des Hämastologen.
Meine Frage nach homöopatsichen Mittel gilt dahin, ob ich zusätzlich was tun kann? Wundheilung oder Blutverdüngung? Würde es Wechselwirkungen geben (Heperin) wenn ich Arnika und Lachsis oder auch Bellis nehmen würde?
Und in welchen Potensen sollte ich es nehmen? Oder würde sie mir abraten Homöop. Mittel zu nehmen?

Mit freundl. Grüßen
Claudia Neu
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
ok, dann sieht es anders aus:

zusätzlich zu der Ihnen bekannten Thromboseprophylaxe gehen Sie folgendermaßen vor.
1) Nux Vomica C12 2xtägl.5 Glob einen Tag vor der OP und 1x5 unmittelbar vor Op und nach dem Aufwachen (Nebenwirkungen der Narkose z. B. Kater)
2) Arnica D30 frühestens 1 Std. nach dem Aufwachen 5 Kügelchen und 5 weitere Tage mittags (bessere Resorption von Gewebseinblutungen durch die Op)
3) Staphisagria C12 morgens und abends 5 Kügelchen (Folgen von Schnittverletzungen) für eine Woche
4) ab dem 6. Tag nach OP dXXXXX XXXXXis perennis D6 zur besseren Gewebsneubildung
3x5 Glob.

Mit diesem Vorgehen begleiten Sie den Heilungsprozess optimal.
Lachesis kommt nicht zum Einsatz.

Ich wünsche Ihnen einen problemlosen Verlauf und zukünftig beste Gesundheit.
Alles Gute
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Homöopathie
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung: 35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, Homöopathie, Naturheilverfahren
Dr. A. Teubner und weitere Experten für Homöopathie sind bereit, Ihnen zu helfen.

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