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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Homöopathie
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, Homöopathie, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vor zweieinhalb Wochen

Kundenfrage

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

vor zweieinhalb Wochen hatte mich nachts bei einer Gartenparty etwas auf den Knöchel an der Innenseite des linken Fußes gestochen. Ich habe nicht realisiert nachzuschauen, ob es eine Zecke sein konnte und habe mich an der Stelle etwas gekratzt. Am nächsten Tag konnte ich genau den Einstich sehen und im Laufe des Tages wurde der Fuß an der Innenseite sehr dick, der Einstich juckte und brannte zugleich. Einen Tag später ging ich zum Arzt und bekam eine Antibiotikasalbe (Diprogenta). Er sagte, wenn es drei Tage später nicht besser sei, müsse ich wiederkommen. Zwei Tage später war der Fuß beinahe genauso dick und es hatte sich um den Einstich eine rote Fläche (nicht exakt kreisrund) ca 1,5cm Duchmesser gebildet. Der Arzt ordnete eine Boreliosetherapie 20 Tage Doxy M ratiopharm 200mg an, pro Tag eine Tablette und in 4-6 Wochen die Blutuntersuchung. Nun sind zwieinhalb Wochen vergangen, der Einstich ist nach wie vor zu sehen, Schwellung ist abgklungen und kein roter Fleck mehr zu sehen. Aber von dieser Stelle ausgehend strahlt immer wieder in einem Schub ein ziehender Schmerz aus bis vor in den Zehenbereich und bis hoch in den Oberschenkel. Es fühlt sich entweder an als sei ich leicht umgeknickt und hätte mir etwas verzogen oder wie ein Muskelkater. Ab und zu wache ich auch nachts davon auf, wenn plötzlich mein Fuß schmerzt. Heute war ich deshalb beim Arzt und er verschrieb mir eine drei wöchige Therapie mit Ranunculus Pentarkan D. Davon solle ich 3x täglich 10 Tropfen nehmen. Damit würden die Schmerzen und eine evtl. bestehende Boreliose gut behandelt werden können.
Was meinen Sie dazu? Ich stehe dem etwas skeptisch gegenüber, 1. weil das Medikament anscheinend gegen Gürtelrose ist und 2. weil im Beipackzettel steht, 1-3x täglich 5 Tropfen und das ganze nicht länger als ein paar Tage.
Ich wäre Ihnen über eine Antwort sehr dankbar, auch generell, was Sie zu meinem beschriebenen Krankheitsbild meinen, kann es überhaupt eine Zecke gewesen sein, und was soll ich am besten tun?
Mit freundlichen Grüßen,
C.B.
Antwort gerne an:[email protected]
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Homöopathie
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo und guten Tag,

an eine Zecke kann ich gar nicht glauben:
1. diese sucht sich bevorzugt warme, geschützte und weiche Hautareale aus
2. der Stich (Biss) wird praktisch nie gespürt, weil sie mit einem hochwirksamen "Betäubungsmittel" arbeitet.
3. die Bissstellen sind meist völlig schmerzlos.
4. Falls Sie beim Kratzen die Zecke entfernt hätten, hätte, nachdem der Kopf nicht dringeblieben ist, eine Infektion mit Borrelien noch nicht stattfinden können (zu früh)

Ihr Mittel "lege artis" verordnet wäre jetzt Ledum, denn Ihre Beschwerden sind alle "Folgen von Stichen". Zudem bildet das Arzneimittelbild Ihre Stichfolgen geradezu perfekt ab. Falls Sie sich hierzu entschließen in 6 LM, Dil; 3x5 Tr. täglich; Fläschchen vor jeder Entnahme 10x schütteln!
Aber auch Ranunculus ist vom Arzneimittelbild vertretbar.
Über die Dosierung brauchenSie sich keine Gedanken zu machen; auch 3x10 sind ohne schädigende Wirkungen über 3 Wo. ein zu nehmen.

Zu dem Krankheitsbild ist nicht allzuviel zu sagen; die Insekten sind zum Teil recht giftig und individuell sehr unterschiedlich verträglich.

Ohne Erregernachweis (Ausnahme: Wahrscheinliche Borelliose und akute Gesundheitsgefährdung) ist ein Antibioticum immer ein Glückspiel und widerspricht somit oft dem Grundsatz: "In erster Linie nicht schaden".

Ich wünsche Ihnen nunmehr schnelle und vollständige Gesundung!


Verändert von Dr. A. Teubner am 30.07.2010 um 12:28 Uhr EST

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