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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Homöopathie
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, Homöopathie, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Welches Mittel passt bei schwerer Erk ltung Ohr seit drei

Kundenfrage

Welches Mittel passt bei schwerer Erkältung: Ohr seit drei Tagen zu (verschlagen), 1. Tag schmerz, seit zwei tagen schmerzfrei, starker Schnupfen, leichter Husten, leichtes Halsweh. Alle Syptome wechseln, bis auf das Ohr. Aconit, Belladonna, Gelsenium, Pulsatilla wirken nicht.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Homöopathie
Experte:  HNO-Arzt hat geantwortet vor 7 Jahren.
Das Trommelfell muss begutachtet werden. Haben Sie eine so genannte Grippeotitis, so muss unbedingt eine abschwellende Nasenspraytherapie durchgeführt werden. Ebenso ist ein Hörtest erforderlich, da bei einer Grippeotitis eine bleibende Hörminderung als Risiko zu erwähnen ist. Eine antibiotische Therapie ist hier erforderlich.
Ansonsten kann es auch eine banale Belüftungsstörung sein. Hierbei ist eine Abschwellung der Nase erforderlich und ein Überdruckmanöver (Was Sie sonst tun würden, um im Flugzeug ein Dr5uckausgleich zu bekommen.)
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo und guten Tag,

die Ausführungen von dem Kollegen HNO-Arzt sind beachtlich, jedoch fragen Sie ausdrücklich, welches hom. Mittel passt.

Gerade Erkältungskrankheiten sind hom. schwer mit Einzelmitteln zu therapieren, da es bei der Mitteldifferenzierung besonders auf die Modalitäten ankommt; was bessert, zu welchen Tageszeiten schlimmer, Durst, etc...??.; Zudem sind die Ausscheidungen als "Selbsthilfe" des Körpers zu verstehen und eine jährliche Toilette dieser Art ist eher ein Kennzeichen von Gesundheit, als von Krankheit.

Beim Repertorisieren kommt bei Ihnen Silicea in Betracht.

Trotzdem würde ich statt dieses "Schnellschusses- ohne Gewehr (äh!)" auf ein abschwellendes Komplexmittel z.B. Traumeel setzen im std. Wechsel mit einem Lymphmittel Lymphomyosot. (je 10 Tr.) bis zur Besserung, dann nur noch je 3x15 Tr, jeweils mit 1/2 Std. Abstand eingenommen.
Als Nasenspray hat sich Euphorbium bewährt, das auch Einfluss auf die Ohrtube hat.
Eine antibiotische Therapie käme nur im Notfall zum Einsatz, den ich bei Symptomen wie den Ihrigen in meiner Praxiszeit vielleicht 1x erlebt habe.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und im Zweifelsfalle einen HNO Arzt aufsuchen!
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Homöopathie
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung: 35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, Homöopathie, Naturheilverfahren
Dr. A. Teubner und weitere Experten für Homöopathie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  HNO-Arzt hat geantwortet vor 7 Jahren.
Liebe Frau Teuber,
wenn hier auf diese Art und Weise gearbeitet wird, dann bin ich wohl hier fehl am Platze. Bestehende Beschwerden mit Hörminderung darf dann der HNO-Arzt ausbügeln. EIN HÖRVERLUST KOMMT NICHT MEHR WIEDER!!!! Sollte da ein Infekt dahinter stecken.

An den Patienten: Viel Erfolg mit den homöpathischen Mitteln, aber besuchen Sie bitte dann auch Frau Teubner, wenn die Hörminderung nicht mehr weggehen sollte und nicht den HNO-Arzt. In der Regel ist das dringlich!
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 7 Jahren.
Lieber HNO Arzt;

wir wissen beide, dass sich bei der Homöopathie die Geister scheiden.
Ich gehe davon aus, dass wir es mit mündigen Patienten zu tun haben; dass beinhaltet auch, auf ihre Fragen ein zu gehen.
Ich habe auf die Beachtlichkeit Ihrer Ausführungen gleich am Anfang hingewiesen, sodass der Kunde, der im Übrigen immer die letzte Verantwortung für seine Gesundheit selbst trägt, abwägen kann.
Medizin ist nicht nur die eine Wissenschaft, sie besteht in Ihren Wurzeln aus der Erfahrung der Anwender. Es ist klar, dass wir unterschiedliche haben.
Sie halten es eben für ausgeschlossen, dass, falls es eine sein sollte, eine Grippeotitis homöopathisch erfolgreich therapiert werden kann.
Die Praxis zeigt, dass selbst bei indiziertem Einsatz ein Erfolg mit Antibioticum auch nicht garantiert werden kann. Zur Verbesserung der Erfolgsaussicht und um es keinesfalls nutzlos ein zu setzen, ist eine Resistenzbestimmung vorher durch zu führen, die auch ihre Zeit braucht etc.. Hilfe kann dann auch nur bei einer bakteriellen Form der Otitis erwartet werden, sonst wird unnötig die Abwehr geschwächt.
Dies sind alles keine Neuigkeiten, die ich Ihnen erzähle, aber zunehmend wollen die Menschen andere Wege gehen.
Dieses Forum hat Raum für unterschiedliche Herangehensweisen. Das ist manchmal nicht leicht zu akzeptieren.
Nochmal: ich persönlich finde es ausgesprochen wichtig, dass der Nachfragende auch über mögliche Risiken eines Zuwartens aufgeklärt wird, wie Sie es eindringlich getan haben. Das erweitert seine Entscheidungskompetenz, die wir Therapeuten im Ergebnis zu akzeptieren haben.
In diesem Sinne vielen Dank XXXXX XXXXX des Patienten