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Dr. K. Hamann
Dr. K. Hamann, Doktor
Kategorie: HNO
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
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Dr. K. Hamann ist jetzt online.

Sehr geehrtes Ärzteteam, ich möchte Ihnen kurz die Situation

Kundenfrage

Sehr geehrtes Ärzteteam,

ich möchte Ihnen kurz die Situation schildern: Mein Vater ist nun 55 Jahre alt und hört schon seit ca. 50 Jahren auf dem rechten Ohr nichts mehr. Er hat sich wohl im Kindergarten Zeitungspapier ins Ohr "gesteckt", das anschließend von einem Arzt versucht wurde zu entfernen. Dabei hat das Trummelfell wohl schaden genommen. Da hat er aber noch hören können. Anschließend sind ihm nach eigenen Aussagen die Ohrpolypen entfernt worden. Daraufhin konnte er auf dem rechten Ohr nichts mehr hören. Ab und zu läuft ihm eine durchsichtige Flüssigkeit aus dem Ohr. Besonders stark nach Schwimmbadbesuchen. Seit Jahren wollen meine Mutter und ich ihn dazu bewegen zum HNO Arzt zu gehen. Aber er will einfach nicht, denn zu groß ist die Angst, dass ihm gesagt wird, dass er irgendwann nichts mehr hören wird. Nun ist meine Frage, ob dies wirklich passieren kann. Also sprich; kann man ein Ohr dauerhaft so überfordern (da das andere Ohr nicht mehr "funktioniert"), dass die Hörfähigkeit auf diesem gänzlich zum erliegen kommt? Und könnte vielleicht ein Hörgerät für das rechte Ohr in Frage kommen?

Vielen Dank!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: HNO
Experte:  Dr. K. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

je nach Ursache kann hier in der Tat eine dauerhafte Abnahme der Hörfähigkeit erfolgen. So können erneut Polypen die Ursache sein, die man jedoch heute besser als früher entfernen kann und das Risiko deutlich geringer ist. Das kann die Hörfähigkeit sogar verbessern.
Ein Hörgerät zur Verstärkung der Schallwellen wäre möglich, wenn jedoch der äußere Gehörgang verlegt ist (bspw. durch den Polypen)), wird auch das Hörgerät nicht wirklich hilfreich sein.

Das Beste wäre eine HNO ärztliche Untersuchung und Abklärung. Die Angst davor, irgendwann taub zu sein sollte stärker sein, wenn er wüßte, dass es unbehadnelt sicher zu einem Hörverlust kommen kann. Findet man allerdings die Ursache, dann kann man dies gezielt behandeln und sein Hören deutlich verbessern.

So wie sie es schildern vermute ich einen Prozess im Gehörgang, der die Schallleitung behindert und hinter diesem Hindernis sammeln sich Bakterien und Ohrenschmelz, die sich als Flüssigkeit entleeren und vor allem nach dem Schwimmen verflüssigt aus dem Gehörgang fließen.

In jedem Fall sollte sich ihr Vater untersuchen lassen, da es unbehandelt sicher zu einer völligen Taubheit führen wird.

Haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.

Alles Gute und rasche Besserung!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Experte:  Dr. K. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

sie haben die Antwort gelesen, haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.
Wenn Ihnen die Antwort geholfen hat, bitte ich um eine positive Bewertung, damit mich Ihr bezahltes Honorar auch erreicht.

Andernfalls stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre
Dr. K. Hamann