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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 20095
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, Mir wurden 2 Leberflecken entfernt und heute sagte mir der Arzt am Telefon, dass

Kundenfrage

Hallo,

Mir wurden 2 Leberflecken entfernt und heute sagte mir der Arzt am Telefon, dass der Befund von der histologischen Untersuchung bei einem unklar ist und man sich nicht sicher sei. Es soll jetzt 4 Wochen verheilen und dann wird nochmal geschnitten. Ich habe diesen kleinen Leberfleck mal aus Versehen abgekratzt und dann ist es nach ein paar Monaten wieder nachgewachsen. Kann daher der unsichere Befund kommen? Ich dachte man macht eine Biopsie um zu wissen ob es bösartig ist oder nicht. Wie kann das unklar sein? Wenn jetzt nochmal geschnitten wird, kann man es dann besser beurteilen? Ich dachte man schneidet nur nach wenn es bösartig ist?

Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

leider kommt es vor, dass anhand des bei der Biopsie gewonnenen Gewebes keine eindeutige Diagnose möglich ist, das hängt von Art und Anzahl der gewonnenen Zellen ab, mit dem vorausgegangenen Abkratzen besteht dabei kein Zusammenhang.
Die erneute Biopsie dient dabei Ihrer Sicherheit und bestimmt lässt sich dann eine genaue Diagnose stellen, bitte vertrauen Sie also darauf.
Ich wünsche Ihnen ein unauffälliges Ergebnis.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo, vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe Sorge dass der Pathologe doch dann auch etwas Auffälliges gesehen haben muss . Ich habe immer nur gehört, dass nur nachgeschnitten wird bei Bösartigkeit.Der Leberfleck ist ja jetzt bereits entfernt, was soll man denn im Randgewebe noch feststellen können?

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

Ziel ist in einem solchen Fall, die veränderten Zellen im Gesunden, also vollständig zu entfernen, um absolut sicherzugehen. Gelingt das nicht, kann eine solche Nachbehandlung notwendig sein, ein Grund zur Sorge besteht dabei aber wirklich nicht.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Mir wurde aber schonmal einer entfernt der dysplstisch war und da wurde kein zweites Mal geschnitten. Dann bedeutet dieser Befund also doch Hautkrebs? Ich war ehrlich gesagt auch davon ausgegangen, das meine Frage von einem Hautarzt beantwortet wirdLaughing

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Der Befund bedeutet nicht, dass es sich um Krebs handelt, nur dass eben nicht alle veränderten Zellen vollständig entfernt wurden, deshalb die Nachresektion, um auf der sicheren Seite zu sein.
Auch ein Hautarzt würde Ihnen dazu keine anders lautende Auskunft geben ;-).

MfG,
Dr. N. Scheufele

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dysplastische Zellen sind doch aber auch verändert, warum wurde damals nicht nachgeschnitten?

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Weil diese veränderten Zellen da eben vollständig mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand entfernt wurden. Das ist hier nicht der Fall,deshalb die Nachresektion. Damit haben Sie dann wirklich die Gewissheit, dass kein Grund zur Sorge mehr besteht und wieder ein gesunder Zustand hergestellt ist.


MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ok, dann bin ich erstmal etwas beruhigt bzw. beunruhigt was in den anderen Flecken noch alles schlummert und keiner merkt es. Auf diesen Leberfleck habe ich den Arzt nämlich selbst drauf aufmerksam gemachtFrownLetztes Jahr hat keiner was beanstandet!


Vielen Dank für Ihre Antwort


Mfg

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr gern geschehen.

Mit der Nachresektion sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Wenn ich Ihnen helfen konnte, freue ich mich über eine positive Bewertung ;-).

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo nochmal,


ich komme grade vom Fäden ziehen und ich habe nochmal meinen Arzt gefragt was es denn nun genau sein soll. Er hat gesagt, das die Zellen verändert sind und man genaueres erst bei der nächsten histologischen Untersuchung sagen kann. Es könnte anscheinend also doch Hautkrebs sein. Ich verstehe leider immer noch nicht, dass man es beim ersten Mal nicht sehen konnte, ob es bösartig ist oder nicht.


Grüße von Fr.B

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Antwort kam zu spät.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

in den weitaus meisten Fällen lässt sich doch schon bei der ersten Untersuchung eine sichere Diagnose stellen. Möglich ist in diesem Fall, dass die Menge der veränderten Zellen dazu nicht ausgereicht hat, es bleibt dann leider nur, die Nachresektion abzuwarten.
Ich hoffe für Sie auf einen glücklichen Ausgang.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Tag, ich habe noch eine letzte Frage bezüglich meines Befundes.
Mikroskopie:
Reguläre, leicht akanthotische Epidermis mit überwiegend korbgeflechtartigem Stratum corneum, in der Junktionszone überwiegend in Nestern, aber auch einzeln gelegene Melanozyten. Fokal steigen Melanozyen auch in höhere Epidermislagen auf, an diesen Stellen bedeckt von einer Parakeratose.
Immunhistochemie:
Die melanozytären Strukturen färben sich für Melan-A und HMB45 sowie S-100.
Mittels Proliferationsmarker (MIB-1) Darstellung normal prolierierender Zellen in der Basalzellschicht.
Diagnose :
melanozytäre Läsion, die bei vollständiger Exision einem irritierten Junktionsnävus entspricht;
zu einer Seite schnittrandbildend; falls es sich hier um eine diagnostische Exzision handelt, wird eine Komplettexzision emfohlen, um die Dignität der Läsion im Gesamten zu beurteilen.


 


Sorge macht mir die Färbung bei der Immunhistochemie. Ist das nicht doch ein Zeichen für Krebs?
Beste Grüße

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

vom Befund her ist hier nicht von Bösartigkeit auszugehen. Da die Leberflecken vollständig entfernt wurden, besteht dabei kein Anlass zur Sorge.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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