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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Seit einem halben Jahr leide ich unter Haarausfall ,schon länger

Beantwortete Frage:

Seit einem halben Jahr leide ich unter Haarausfall ,schon länger an sehr trockner Haut und seborrhoischen Ekzemen.3 Monate war ich in Behandlung,Schupp
en wurden über Nacht mit Salizylöl gelöst,tagsüber Kortison Schaum auf die Kopfhaut.Da es nicht besser wurde wechselte ich den Arzt,derwiederum verordnete mir zur Nacht eine Urea Salbe dick aufzutragen,morgens vor dem Haarewaschen Betaisodona Lösung für 5 Minuten auf die Kopfhaut,mit Urea Shampoo waschen und tagsüber Urea Salbe dünn auf die Kopfhaut.Statt Kortison,daß ich zu lange benutz hatte bekam ich Elidel Creme für die entzündeten Stellen verordnet.Leider hat sich nichts gebessert,können Sie mir einen Rat geben,ich wäre Ihnen sehr dankbar.
Freundliche Grüße
Gisela Heidt-Templin
P.S.Ich bin 71 Jahre alt
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

wenn ich Ihre Beschreibung richtig interpretiere, hat sich das seborrhoische Ekzem bei Ihnen ausschließlich auf die Kopfhaut beschränkt und war dort aber mit einer sehr starken und hartnäckigen Schuppenbildung verbunden, gegen die Salicylsäure und Harnstoff nicht ankamen. Richtig?

Leider kommt dies in seltenen Fällen vor. Bei einer solch starken Schuppung ist der Haarausfall in der Regel nur die Folge des Ekzems, so daß Sie diesen nicht als eigenständige Erkrankung zu betrachten brauchen. Er würde sich bei Rückgang des Ekzems wieder normalisieren.

 

Ich habe solche Patienten betreut. Es gab gute Erfahrungen mit Bockshornklee-Joghurt-Packungen, ein Teelöffel Bockshornkleesamen gemahlen in ca. 1 Tasse weißem Joghurt verrührt. Alternativ können Sie auch Buttermilch versuchen. Nähere Informationen zum Bockshornkleesamen finden Sie auf www.bockshorn.de .

 

Ansonsten würde ich aus ganzheitlich-naturheilkundlichem Blickwinkel einige Maßnahmen zur Verbesserung der allgemeinen Stoffwechselsituation und zur Förderung der Darmgesundheit empfehlen, da es zwischen Haut und Darm ja einen engen Zusammenhang gibt und die Haut regulativ als Ausscheidungsorgan fungiert, wenn der Stoffwechsel dies benötigt. Wenn Sie dies interessiert, geben Sie bitte Bescheid, dann kann ich Ihnen einige Hinweise schicken.

 

Denkbar ist auch ein Versuch mit dem UV-Kamm in der Hautarztpraxis, wenn die Schuppenschicht einigermaßen dünner geworden ist. Vorrangig benutzt man das UV-Licht bei Schuppenflechte, aber auch bei Ekzemen kann es hilfreich sein. Da Sie ja die übliche Therapiepalette schon durch haben, bleibt Ihnen ja vor allem das Ausprobieren von Alternativen. Es kommt auf einen Versuch an.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.