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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Tochter (22 J) hat seit 2 1/2 Jahren starken Schub, (Gesicht,

Kundenfrage

Tochter (22 J) hat seit 2 1/2 Jahren starken Schub, (Gesicht, Körper, Lidentsündung,
nässende Haut um Mund) wurde zuerst mit Naturheilverfahren, (Chelat,Infusionen,
TCM) behandelt, Symtome wurden auch nach 3 Monaten nicht besser (eher Verschlimmerung) dann mit Elidel und Cortison (Salben) hat Cortison und Elidel
reduziert (Gesicht ist hochrot und heiss, geschwollen) hat Ernährung umgestellt
und Symbioselenkung gemacht, ist total verzweifelt. Was hilfe akut gegen die
Hautsymtome (will auf keine Fall mehr Elidel und Cortison nehmen)
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

wenn die Haut trotz einer solch intensiven Behandlung überhaupt nicht besser wird, ist es naheliegend, daß ein bisher nicht gefundener Auslöser dafür sorgt, daß die Reaktion immer weiter aufrechterhalten bleibt. Medikamente kommen da schon in Frage, auch die Pille. Es muß nicht mal das Hormon selbst sein, auch Träger- oder Farbstoffe können für Immunreaktionen sorgen.

Bei direkten Arzneimittelreaktionen hat man zwar meist ein anderes Bild, aber es ist durchaus möglich, daß Medikamente Erkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Lichen etc.aktivieren bzw. unterhalten.

 

Wenn die Haut in der Pillenpause besser wird, ist dies ein Indiz für einen Zusammenhang. Daher wäre dringend ein Auslaßversuch anzuraten, d.h. mit der Pille pausieren und sehen, wie die Haut sich entwickelt. (Sie haben ein Fragezeichen hinter Besserung in Pillenpause gemacht, war das ein Versehen?) Falls sich Besserung einstellt und die Pille wirklich hauptverantwortlich für den lang anhaltenden Schub ist, wäre dies eine sehr gute, weil einfache Lösung. Nicht immer ist es so leicht, die meist komplexen Ursachen der Neurodermitis konkret aufzuspüren.

 

Auch ein Entzündungsherd im Körper oder vorhandene Krankheitserreger, die ansonsten keine Symptome machen, können die Neurodermitis am Leben halten. Daher wäre eine gründliche Untersuchung durch Internisten, HNO-, Zahnarzt und Gynäkologen sinnvoll, um dies auszuschließen.

 

Moment bitte, ich schreibe im nächsten Feld weiter.

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten können ebenfalls eine Rolle spielen bei Aufrechterhaltung der Reaktion. Welche sind denn bekannt? In welcher Weise hat Ihre Tochter die Ernährung umgestellt?

 

Bei den Lebensmitteln unterscheidet man ja die schulmedizinisch definierten IgE-vermittelten Allergien, die der Hautarzt mit dem Prick- oder Bluttest feststellt. Daneben gibt es die IgG-vermittelten Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die - wenn Sie dennoch verzehrt werden - die Darmschleimhaut chronisch reizen und damit die Funktion des Immunsystems weiter beeinträchtigen können. Wurde der IgG-Test schon gemacht? Näheres finden Sie auf www.symbiopharm.de.

 

Der Begriff Vitalitätstest wird in verschiedenen Zusammenhängen benutzt. Was/wie genau hat die Hautärztin dabei getestet?

 

Testungen auf Lactose-, Fructose- und Histaminintoleranz sollten nicht fehlen, da die Intoleranzen ebenfalls eine Neurodermitis am laufen halten können.

 

Mit der Behandlung ist es aus schulmedizinischer Sicht nicht ganz einfach bei einem schweren Schub, wenn Ihre Tochter Elidel und Cortison ablehnt. Ich nehme an, daß sie dann auch innerlich kein Cortison nehmen würde. Wenn doch, können Celestamine 0,5 N morgens 2 Tbl. nach dem Frühstück ausreichen, um erst einmal Ruhe in die Reaktion zu bringen. Das ist eine geringe Dosis.

 

Ansonsten stehen zur Verfügung:

Allergietabletten wie Cetirizin, Loraderm

Je nach Entzündungsgrad Zinklotion, Zinkpaste

Schieferteeröl in Grundlage, z.B. Ichthyol 2% - Pasta zinci mollis ad 100,0. Wenn die Haut näßt, kann man Pasta zinci oxid verwenden.

Tannosyntlotion oder Tannolactcreme

Schwarzteeumschläge (den Tee 20 min ziehen und abkühlen lassen), das lindert Entzündung und Juckreiz gut.

Wenn es trocken wird, medizinische Pflege wie Dermatopbasis- oder Asche Basiscreme.

 

Hilfreich ist oft eine Behandlung mit klassischer Homöopathie, hatten Sie das schon? Ich meine aber keine Selbstbehandlung mit niedrigen Potenzen. Wenn, dann eine Konstitutionsbehandlung durch einen erfahrenen Homöopathen, der nach ausführlichem Gespräch das geeignete Mittel aussucht und ihre Tochter über den gesamten Prozeß begleitet.

 

Ich schreibe im nächsten Feld weiter.

 

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wenn Ihre Tochter sich weiter Unterstützung auf dem Feld der ganzheiltlichen Neurodermitisbehandlung suchen möchte: Empfehlungen darf ich nicht geben, aber einige Möglichkeiten aufzählen:

 

www.spezialklinik-neukirchen.de

www.allergieklinik.de

www.schloß-friedensburg.de, Fachkrankenhaus für Dermatologie Leutenberg

 

In den Kliniken Neukirchen, auch Haus Rötz und Leutenberg wird jeweils ohne Cortison gearbeitet, dafür mit einer ausführlichen medizinischen Diagnostik hinsichtlich der Ursachen bzw. Triggerfaktoren und einer den Ergebnissen entsprechenden Rotationsdiät, die das Immunsystem entlastet. Akute Einweisung über die Krankenkasse ist möglich.

 

Das Institut für Mikroökologie Herborn beschäftigt sich in spezieller Weise mit der Mikroökologie des Darmes, die bei der Neurodermitis eine erhebliche Rolle spielt. Dort gibt es spezielle Untersuchungen. www.symbiopharm.de. Fragen Sie nach Ärzten, die in Ihrer Gegend so arbeiten.

 

Von meiner Seite aus noch drei Literaturempfehlungen:

XXXXX XXXXX - Das Darmheilungsbuch

Rüdiger Dahlke - Reinige Deinen Körper und Peace Food

Ihre Tochter hat in ganzheitlicher Hinsicht offenbar schon viel unternommen, vielleicht bekommt sie da noch neue Anregungen.

Im Sinne der Entgiftung, Entschlackung und Verbesserung des Stoffwechsels möchte ich dazu hinweisen auf die "Basenbildende Ernährung" (am besten das Stichwort googeln) und Zufuhr von Mineralstoffen über Grüne Heilerde und Korallenpulverkapseln mit Calcium und Magnesium im physiologischen Verhältnis 2:1, sehr wichtig für den Zellstoffwechsel. s. www.green-valley.de.

 

Diese Maßnahmen tragen langfristig zur Stabilisierung bei.

 

Wenn Ihre Tochter Chelatinfusionen hatte, denke ich an Amalgamentgiftung. Richtig? In diesem Rahmen wird die Neurodermitis des öfteren sehr langanhaltend aktiviert.

 

Zu überlegen ist bei Interesse auch eine psychosomatische Versorgung. Bei einer so stark ausgeprägten Neurodermitis spielt diese Aspekt immer eine Rolle.

 

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

PS: Einmal "AKZEPTIEREN" genügt, der folgende Satz steht unter jeden Feld, ich mußte den Beitrag aber PC-bedingt aufteilen.

 

Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

danke fürdie Informationen, ich hätte noch eine Frage, kann diese akute

Verschlimmerung im Gesicht auch mit dem Absetzen (Ausschleichung)

von Elidel zusammenhängen? Sie hat Cortisonsalben für den Körper

und Elidel fürs Gesicht seit einem Jahr benutzt und hat natürlich Angst,

dass dies schädlich ist. (Deshalb die Weigerung von ihr) bei dem Vitalitätstest

handelt es sich um einen Intrakutantest, Bei den Allergien wurde festgestellt:

Gräserpollen allergie, Kräuterpollen, Histminose. Sie läßt bei der Ernährung

Zucker, Weißmehl, Histaminhaltige LM, Milchprodukte (ausser Jogurt u. Quark)

weg. Sie hat nach dem neuesten Bluttest Kalzium- und Eisenmangel.

 

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

es ist gut möglich, daß sich die Haut sehr verschlechtert nach Absetzen von Elidel und Cortison. Cortison unterdrückt die Reaktion, teils berichten Patienten, daß es nach Absetzen schlimmer wird als es vorher war, vor allem bei langer Anwendung.

Elidel reguliert die Immunreaktion auf spezielle Weise, es ist nicht eine solche Unterdrückung wie beim Cortison. Eine Langzeitanwendung ist dafür sogar angedacht, wenn nötig. Natürlich kann es nach Absetzen wieder zur Reaktion kommen, wenn die auslösenden Faktoren weiter aktiv einwirken.

 

Sie schrieben, daß der Schub seit 2einhalb Jahren besteht. So lange Schübe sind selten, aber nicht ausgeschlossen. Heißt das, daß ihre Tochter in den vergangenen 12 Monaten die Cremes benutzt und kürzlich abgesetzt hat und daraufhin die Haut so akut schlimm wurde?

 

Was die Ernährung betrifft: Zucker, Weißmehl und Milchprodukte sind Säurebildner (siehe basenbildende Ernährung), daher bessert Weglassen oft die Haut. (Wie lange macht Ihre Tochter das schon?) Es handelt sich aber nicht um Nahrungsmittelallergien.

Nach Ihrer Schilderung gibt es hier noch Reserven, gezielter zu suchen, was Ihre Tochter nicht verträgt. Das habe ich schon beschrieben, s.a. Spezialklinik Neukirchen.

Was die Milch im allgemeinen betrifft: Austausch aller Kuhmilch- gegen Schafs- oder Ziegenmilchprodukte hilft etlichen Neurodermitispatienten, diese beeinflussen das Immunsystem günstig und belasten den Stoffwechsel nicht so wie Kuhmilch. Es kommt auf einen Versuch an.

 

Kalzium und Eisenmangel verwundern nicht, Ihre Tochter hat ja einen hohen Verbrauch durch die Entzündung. Lesen Sie dazu das Buch Peace Food von Rüdiger Dahlke.

 

Welcher Hautarzt hat denn den Vitaltest durchgeführt? Vielleicht finde ich darüber nähere Angaben. Intracutantestungen sind in der Regel Allergietestungen.

 

Wurde eine Histaminintoleranz diagnostiziert? Ansonsten ist das Meiden histaminreicher Lebensmittel eine Möglichkeit, das frei zirkulierende Histamin zu senken, um den Juckreiz und die Entzündung zu lindern.

 

Wie lange ist die Ernährung schon umgestellt und hat es irgendwie geholfen?

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

 

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