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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
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Hautaerztin ist jetzt online.

Hallo, nach der Diagnose meiner Hautärztin: Stewardess-Krankheit,

Kundenfrage

Hallo, nach der Diagnose meiner Hautärztin: Stewardess-Krankheit, soll ich mit Antibiotika "Oraycea", Wirkstoff: Doxycyckin, behandelt werden. Darüber bin ich nicht sehr erfreut, weil ich die Liste der nebenwirkungen ziemlich abschreckend finde. Gibt es vielleicht alternative Behandlungsformen?
Vielen Dank
Sabine H.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

innerliche Behandlung mit Antibiotika ist der schnelle Weg in der Behandlung der Stewardessenkrankheit. Viele Hautärzte favorisieren das, weil die Patient/Innen meist ungeduldig sind und ihr Gesicht schnell wieder in Ordnung haben möchten. Die meisten müssen sich ja im täglichen Leben irgendwie anderen Menschen zeigen.

 

Meist werden Minocyclin oder Doxycyclin über 6 Wochen recht gut vertragen, so daß die Methode oft angewendet wird.

 

Man kann aber auch äußerlich behandeln mit Erythromycin und Metronidazol, jeweils in 2%iger Konzentration in einer Cremeanfertigung. Diese kann der Hautarzt rezeptieren. es gibt auch Fertigpräparate, insbesondere bei Metronidazol speziell auf die Rosazea abgestimmt, z.B. Rosicedcreme oder Metrocreme / Metrogel.

 

Wenn die Haut stärker entzündet ist, sind Schwarzteeumschläge sehr hilfreich. Den Tee dazu bitte 20 min ziehen und abkühlen lassen.

 

Auf keinen Fall darf mit Cortisoncreme behandelt werden. Diese unterdrückt die Hautveränderungen und verschärft dadurch das Problem. Wenn schon eine Cortisonbehandlung erfolgt ist, dauert die Abheilung meist viel länger, weil nach Absetzen die Haut erst noch einmal "aufblüht".

 

Wichtig ist bei der Stewardessenkrankheit Wechsel der Gesichtspflege. Ursache ist oft eine Überpflegung der Haut, auch Streß kann eine Rolle spielen. Es ist ein Grundprinzip, daß man die Pflegecreme wechselt, am besten auf eine medizinische Pflegecreme aus der Apotheke, die in der Regel besser verträglich ist. Z.B. Dermatopbasiscreme, Asche Basiscreme, Physiogelcreme. Man muß individuell ausprobieren, was am besten geht.

 

Als ich meine Ausbildung begann, gab es noch die sogenannte Null-Therapie, die darin bestand, nicht zu tun, damit die Haut sich erholen konnte. Dies geschah oft in der Klinik, um den Patient/Innen den Druck zu nehmen, sich mit der erkrankten Haut anderen zeigen zu müssen. Es kann natürlich sehr viel länger dauern, aber im Prinzip heilt die Stewardessenkrankheit auch von alleine ab. Für die meisten ist dies eine Art "Entzug", weil sie lange daran gewöhnt sind, das Gesicht einzucremen und die Haut dadurch ihre eigenen Pflegemechanismen "verlernt". Damit ist eine Phase unangenehmen Trockenheitsgefühls verbunden. Daher wurde schließlich der Kompromiß gemacht, auf medizinische Pflegeprodukte zu gehen.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

Sie haben meine Antwort gelesen, aber noch nicht akzeptiert. Bestehen noch Unklarheiten, wünschen Sie weitere Informationen?

 

Meinen Sie mit Ihrer Frage nach alternativen Behandlungsformen Möglichkeiten aus dem Bereich der Alternativ/Ganzheitsmedizin? Hier gibt es bei der Stewardessenkrankheit auch Möglichkeiten, insbesondere hinsichtlich der Beziehungen zwischen Haut und Darm bzw. Stoffwechsel. Wenn ja, bitte ich Sie, mir dies kurz mitzuteilen, dann schreibe ich Ihnen dazu ausführlicher.

 

Wenn Sie keine Informationen mehr wünschen, darf ich Sie bitten, meine Antwort gemäß den Geschäftsbedingungen von Just Answer zu akzeptieren.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Halo Frau Dr. Hoffmann,

Danke für Ihre Auskunft. Meinen Sie, ich köntte das Probelem auch allein mit der Salbe in den Griff kriegen? Ich möchte die Tabletten echt nicht nehmen müssen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Dr. Hoffmann, sie deuten Möglichkeiten der Alternativmedizin an und beschreiben einen Zusammenhang zwischen Stoffwechsel/Darm und Haut. Was ist bei Fructose-, Lactose- und Histaminintoleranzen? Besteht da ein Zusammenhang und wenn ja, was können Sie alternativ anbieten?
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

vom alternativen/ganzheitlichen Standpunkt aus gesehen hat die Haut auch entgiftende Funktion. Viele Schlackenstoffe können über die Haut ausgeschieden werden.

Durch unsere zivile Lebensweise fallen in der Regel viele Schlacken und ungesunde Stoffwechselprodukte an, die der Körper über Stoffwechselprozesse versucht, loszuwerden, um wieder gereinigt zu sein. In der Regel geschieht dies über den Darm. Wenn im Darm selbst Schlacken sind, wird die Ausscheidung behindert, auch die Funktion der Zellen. Es sitzen viele Immunzellen im Darm, daher gibt es den engen Zusammenhang zwischen Darm- und Hautgesundheit.

An der Haut wird vieles über das Immunsystem reguliert, daher ist für die Haut eine möglichst reibungslose Funktion des Immunsystems wichtig.

 

Wenn Sie über diese Vorgänge mehr Wissen erlangen möchten, kann ich Ihnen das Büchlein: XXXXX XXXXX - "Das Darmheilungsbuch" empfehlen.

Der Verfasser hat eine pflanzliche Mischung zur sanften Darmreinigung entwickelt, Sie finden dazu auch Informationen auf www.darmreinigung-gray.de und www.darmreinigung.info . Ich empfehle allerdings, eine geringere Dosis zu nehmen, um zu viele Entgiftungssymtome zu vermeiden. Dann geht es zwar langsamer, aber angenehmer.

 

Es gibt vielfältige weitere Möglichkeiten der Entgiftung. Zusammenfassend beschrieben sind einige in: Rüdiger Dahlke: Reinige Deinen Körper.

 

Besonders erwähnen möchte ich die basenbildende Ernährung. Wenn Sie das Stichwort googeln, finden Sie zahlreiche Infos. Basenbildende Ernährung bedeutet, daß man 80% basenbildende Lebensmittel verzehrt. Tabellen gibt es ebenfalls im Netz. Starke Basenbildner sind Spirulina-Algen.

 

Weiter ist ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen (d.h. Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Antioxidantien, Enzymen) wichtig, um eine optimale Funktion der Stoffwechselprozesse zu gewährleisten.

Tipps dazu sind:

Grüne oder Luvos Heilerde, entgiften und liefern Mineralien, mehrmals täglich ein Löffel mit ausreichend Flüssigkeit

Korallenpulverkapseln, mit Calcium und Magnesium, im physiologischen Verhältnis 2:1, s. www.green-valley.de .

Spezialsäfte wie La Vita oder Cellagon, s. www.la-vita.de und www.cellagon.de.

Superfoods wie Gojii-Beeren.

 

Für eine Entgiftung eignet sich auch die Kombination aus Froximun Toxaprevent und Dr. Niedermeier Rechtsregulat. Für letzteres s. www.rechtsregulat.de .

 

Neben den schulmedizinisch definerten, sogenannten IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergien gibt es die IgG-vermittelten Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die mehr dem alternativen Bereich zugeschrieben werden, zumindest in Deutschland (noch). Näheres finden Sie über www.symbiopharm.de. Dort beschäftigt man sich eingehend mit der Mikroökologie des Darmes und kann Ihnen sicher Kollegen in Ihrer Nähe nennen, die so arbeiten.

Wenn Sie über die IgG-Schiene unverträgliche Nahrungsmittel verzehren, kann dies einen chronischen Reizzustand der Darmschleimhaut verursachen, der die Funktionen der Zellen behindert.

 

Unterstützung der Darmflora mit Präparaten wie Symbiolact 1 Tütchen täglich fördern die Darmgesundheit ebenfalls.

 

Die Intoleranzen sind bei bestehender Neigung auch Ausdruck der beschriebenen Stoffwechselphänomene. Wenn Sie die Intoleranzen googeln, finden Sie Internetseiten, die ausführliche Aufzählung der Symptome haben. Diese sind sehr vielfältig. Sollten Sie an einer solchen Intoleranz leiden, ist es möglich, daß die Stewardessenkrankheit dadurch gefördert wird. Bei den Intoleranzen gilt es erst recht, sich um die Darmgesundheit zu kümmern.

 

Danke fürs Akzeptieren, den unten stehenden Hinweis können Sie daher ignorieren.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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